Echinocereus papillosus
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| Echinocereus papillosus | ||||||||||||
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| Datei:Echinocereus papillosus pm 01.jpg
Echinocereus papillosus | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Echinocereus papillosus | ||||||||||||
| Linke ex Rümpler |
Tafel 115 von 1909 aus Blühende Kakteen (Iconotypus)
Echinocereus papillosus ist eine Pflanzenart in der Gattung Echinocereus aus der Familie der Kakteengewächse (Cactaceae). Das Artepitheton papillosus leitet sich vom Lateinischen Wort papillose ab und verweist auf die in Höcker aufgelösten Rippen der Art.<ref>Urs Eggli, Leonard E. Newton: Etymological Dictionary of Succulent Plant Names. Springer, Berlin/Heidelberg 2010, ISBN 978-3-642-05597-3, S. 177.</ref> Englische Trivialnamen sind „Yellow Alicoche“ und „Yellow-Flowered Alicoche“.
Beschreibung
Echinocereus papillosus wächst vieltriebig und bildet niedrige Gruppen von bis zu einem Meter im Durchmesser. Die mehrheitlich aufrechten bräunlich grünen, zylindrischen Triebe weisen Durchmesser von bis zu 7 Zentimeter auf. Es sind sechs bis zehn Rippen vorhanden, die deutlich warzenartig gehöckert sind. Der einzelne gräuliche Mitteldorn weist eine Länge von bis zu 1,5 Zentimeter auf. Die sieben bis elf spreizenden, steifen und weißlichen Randdornen sind 1 bis 1,5 Zentimeter lang.
Die duftenden trichterförmigen Blüten sind leuchtend gelb und besitzen einen orangeroten bis purpurfarbenen Schlund. Sie erscheinen entlang der Triebseiten, sind 6 bis 9 Zentimeter lang und erreichen Durchmesser von 8 bis 12 Zentimeter. Die Früchte sind kugelförmig.
Verbreitung, Systematik und Gefährdung
Echinocereus papillosus ist in den Vereinigten Staaten im Süden des Bundesstaates Texas sowie in den mexikanischen Bundesstaaten Nuevo León, Tamaulipas und San Luis Potosí verbreitet.
Die Erstbeschreibung durch Karl Theodor Rümpler wurde 1885 veröffentlicht.<ref>Theodor Rümpler: Carl Friedrich Förster's Handbuch der Cacteenkunde in ihrem ganzen Umfange: Oder, die erfolgreichsten, auf die neuesten Erfahrungen gegründeten Kulturangaben. Nach dem gegenwärtigen Stande der Wissenschaft bearbeitet und durch die seit 1846 begründeten Gattungen und neu eingeführten Arten vermehrt. Band 2, Wöller, 1885, S. 783 (online).</ref> Nomenklatorische Synonyme sind Cereus papillosus <templatestyles src="Person/styles.css" />(Linke ex Rümpler) A.Berger (1905), Echinocereus blanckii var. papillosus <templatestyles src="Person/styles.css" />(Linke ex Rümpler) L.D.Benson (1969) und Echinocereus berlandieri var. papillosus <templatestyles src="Person/styles.css" />(Linke ex Rümpler) L.D.Benson (1976).
In der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN wird die Art als „{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)“, d. h. als nicht gefährdet geführt.<ref>[[[:Vorlage:IUCN/Weblink]] Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:IUCN“ ist nicht vorhanden.] in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN 2013.2. Eingestellt von: Heil, K. & Terry, M., 2009. Abgerufen am Vorlage:FormatDateSimple.</ref>
Nachweise
Literatur
- Edward F. Anderson: Das große Kakteen-Lexikon. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2005, ISBN 3-8001-4573-1, S. 201.
Einzelnachweise
<references />