Echinocereus coccineus
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| Echinocereus coccineus | ||||||||||||
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| Datei:Echinocereus coccineus - Flickr - aspidoscelis (4).jpg
Echinocereus coccineus | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Echinocereus coccineus | ||||||||||||
| Engelm. |
Echinocereus coccineus ist eine Pflanzenart in der Gattung Echinocereus aus der Familie der Kakteengewächse (Cactaceae). Das Artepitheton coccineus stammt aus dem Lateinischen, bedeutet ‚dunkelrot‘ und verweist auf die Farbe der Blüten der Art.<ref>Urs Eggli, Leonard E. Newton: Etymological Dictionary of Succulent Plant Names. Birkhäuser 2004, ISBN 3-540-00489-0, S. 49.</ref> Englische Trivialnamen sind „Arizona Hedgehog“, „California Hedgehog“, „Golden Rainbow Hedgehog“, „Mexican Claret-Cup Cactus“ und „White-Spined Claret-Cup Cactus“. Echinocereus coccineus ist winterhart.
Beschreibung
Die gewöhnlich verzweigte Pflanze bilden kleine Hügel, die aus wenigen bis vielen Stämmen bestehen und einen Durchmesser bis zu einem Meter erreichen können. Der hellgrüne Pflanzenkörper ist eiförmig bis zylindrisch und erreicht Wuchshöhen bis 40 Zentimeter bei einem Durchmesser von 2,5 bis 5 Zentimeter. Die 5 bis 12 Rippen bilden oft Warzen. Die Dornen sind gelb bis schwärzlich. Die bis zu 4 Mitteldornen, die auch fehlen können, haben einen eckigen Querschnitt und werden bis 7 Zentimeter lang. Der mittlere von ihnen ist häufig abgeflacht. Die 5 bis 20 Randdornen sind an der Basis rund.
Die breit-trichterförmigen, orangeroten Blüten erscheinen unterhalb der Triebspitze und sind manchmal zweihäusig. Sie werden 3 bis 10 Zentimeter lang und haben Durchmesser von 2,5 bis 8 Zentimeter. Die kugelförmigen Früchte werden rot und besitzen abfallende Dornen.
Verbreitung, Systematik und Gefährdung
Echinocereus coccineus ist in den südlichen US-Bundesstaaten Colorado, Arizona, New Mexico, im Westen von Texas und südlich durch die Sonora-Wüste bis in die mexikanischen Bundesstaaten Coahuila und Chihuahua verbreitet.
Die Erstbeschreibung durch George Engelmann wurde 1848 veröffentlicht.<ref>Friedrich Adolph Wislizenus: Memoir of a Tour to Northern Mexico, Connected with Col. Doniphan’s Expedition, in 1846 and 1847. Washington 1848, S. 93 (online).</ref> Echinocereus coccineus ist eng mit Echinocereus triglochidiatus verwandt. Es sind viele Hybriden zwischen den Arten bekannt.
Nomenklatorische Synonyme sind Cereus coccineus <templatestyles src="Person/styles.css" />(Engelm.) Engelm. (1848, nom. illeg. ICBN-Artikel 53.1), Echinocereus triglochidiatus var. coccineus <templatestyles src="Person/styles.css" />(Engelm.) W.T.Marshall (1941) und Echinocereus triglochidiatus subsp. coccineus <templatestyles src="Person/styles.css" />(Engelm.) U.Guzmán (2003).
In der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN wird die Art als „{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)“, d. h. als nicht gefährdet geführt.<ref>[[[:Vorlage:IUCN/Weblink]] Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:IUCN“ ist nicht vorhanden.] in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN 2013.2. Eingestellt von: Terry, M., Heil, K., Gómez-Hinostrosa, C. & Corral-Díaz, R., 2009. Abgerufen am Vorlage:FormatDateSimple.</ref>
Nachweise
Literatur
- Edward F. Anderson: Das große Kakteen-Lexikon. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2005, ISBN 3-8001-4573-1, S. 194–195.
- Curt Backeberg: Die Cactaceae: Handbuch der Kakteenkunde. 2. Auflage. Band IV. Gustav Fischer Verlag, Stuttgart New York 1984, ISBN 3-437-30383-X, S. 2068–2071.
- N. L. Britton, J. N. Rose: The Cactaceae. Descriptions and Illustrations of Plants of the Cactus Family. Band III. The Carnegie Institution of Washington, Washington 1922, S. 14.
- Walther Haage: Kakteen von A bis Z. 3. Auflage. Quelle & Meyer Verlag, Heidelberg 1986, ISBN 3-494-01142-7, S. 147.
Einzelnachweise
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