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Düsternbrook

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Düsternbrook
Stadt Kiel
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(3077)&title=D%C3%BCsternbrook 54° 20′ N, 10° 9′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(3077) 54° 20′ 9″ N, 10° 8′ 43″ O
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Fläche: 1,83 km²
Einwohner: 3077 (31. März 2024)<ref name="Einwo2024">Quartalsdaten aus den Stadtteilen I 2024. (PDF; 1,57 MB) Stadt Kiel, S. 4, abgerufen am 26. Juni 2024.</ref>
Bevölkerungsdichte: 1.680 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. April 1869
Postleitzahl: 24105
Vorwahl: 0431
Datei:Kieler-Stadtteil-06.png
Karte
Lage von Düsternbrook in Kiel
Datei:Die Fördeseite von Düsternbrook.jpg
Die Fördeseite von Düsternbrook
Datei:Wd b028.JPG
Düsternbrooker Gehölz (1893)

Düsternbrook ist ein Stadtteil von Kiel.<ref name="Einwo2024" /> Düsternbrook erstreckt sich am holsteinischen Westufer der Kieler Förde.

Geschichte

Namensgeber ist das Düsternbrooker Gehölz, das gemeinsam mit dem Wald Düvelsbek ursprünglich zum Dorf Brunswik gehörte. 1771 wurde das gesamte Waldgebiet fiskalisch. Weil der Landesherr nunmehr der Eigentümer war, gab es die Bezeichnung Herrschaftliche Gehölze. Nach dem Vertrag von Zarskoje Selo vom 27. August 1773 begann die Zeit des dänischen Gesamtstaates, so dass auch die Benennung Königliches Gehege üblich wurde.<ref>Nicole Kosmala: Axel Bundsens klassizistischer Tempel im Düsternbrooker Marienhain. In: Mitteilungen der Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte (Hrsg.). Bd. 85/Heft 2, Kiel 2010, S. 65.</ref> Eine erste Aufwertung erhielt das Gelände durch die Forstbaumschule, die Christian Cay Lorenz Hirschfeld im Jahr 1784 mit der Unterstützung des dänischen Schatzmeisters Heinrich Carl von Schimmelmann gründete. Anfang des 19. Jahrhunderts erfolgte die Anbindung des Kieler Schlosses an das Gehölz durch eine Allee. Danach entstanden der Gartenpavillon (1807) und die Seebadeanstalt (1821/22) nach den Plänen von Axel Bundsen. 1869 wurde Düsternbrook nach Kiel eingemeindet.<ref name="ABC">Jutta Kürtz, Günter Pump: Kleines Kiel-ABC. Husum, Husum 2015, ISBN 978-3-89876-749-1, S. 24 (dnb.de [abgerufen am 5. Mai 2020]).</ref>

Der Schauspieler Axel Milberg verewigte den Kieler Stadtteil, in dem er einst aufgewachsen ist, in seinem 2019 erschienenen Roman "Düsternbrook".<ref>Axel Milberg: „Düsternbrook“. In: leseschatz. 2. Mai 2019, abgerufen am 25. Juni 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Struktur

Heute ist der Stadtteil vor allem als Villenviertel<ref name="ABC"></ref> und als Sitz der Landesregierung bekannt. Der schleswig-holsteinische Landtag sowie mehrere Landesministerien haben ihre Gebäude direkt an der Kieler Förde in Düsternbrook, außerdem das Institut für Weltwirtschaft und das Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung. Bekannt ist der Stadtteil darüber hinaus mit seiner Promenade an der Kieler Förde (die in Richtung Innenstadt autofreie Kiellinie), dem Düsternbrooker Gehölz, dem Kieler Yacht-Club (KYC) mit dem Olympiahafen Düsternbrook und der Blücherbrücke als langjährigem Liegeplatz des Segelschulschiffes Gorch Fock. Begrenzt wird Düsternbrook von den Stadtteilen Wik, Blücherplatz, Brunswik, Damperhof, Altstadt und der Kieler Förde.<ref name=stadtplankiel>Stadtplan der Stadt Kiel herausgegeben von der Stadt Kiel mit detaillierten Stadtteilgrenzen</ref>

Siehe auch

Weblinks

Commons: Düsternbrook – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references/>

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