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Dubuque (Schiff, 1967)

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style="background:#B0C4DE; color:#Vorlage:Standardfarbe; border-color:#B9BEC4;; font-weight:bold;" | Dubuque
Datei:USS Dubuque (LPD-8) underway in the Pacific Ocean during steering tests on 19 August 1976 (6403797).jpeg
Die Dubuque im August 1976
Die Dubuque im August 1976
colspan="2" style="background:#B0C4DE; color:#Vorlage:Standardfarbe; border-color:#B9BEC4;" | Schiffsdaten
Flagge Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Vereinigte Staaten
Schiffstyp Amphibisches Transportdock
Klasse Austin-Klasse
Bauwerft Ingalls Shipbuilding, Pascagoula
Kiellegung 25. Januar 1963
Stapellauf 6. August 1966
Indienststellung 1. September 1967
Außerdienststellung 30. Juni 2011
Verbleib 2024 als Zielschiff versenkt
colspan="2" style="background:#B0C4DE; color:#Vorlage:Standardfarbe; border-color:#B9BEC4;" summary="Schiffsmaße und Besatzungszahl" | Schiffsmaße und Besatzung
Länge 173,4 m (Lüa)
167,0 m (KWL)
Breite 30,4 m
Tiefgang (max.) 6,7 m
Verdrängung 17.604 t
Vermessung 7.592 dwt
 
Besatzung 420 + 900 Marineinfanterie
colspan="2" style="background:#B0C4DE; color:#Vorlage:Standardfarbe; border-color:#B9BEC4;" |Maschinenanlage
Maschine 2 × Dampfkessel,
2 × Turbinensätze
Maschinen­leistung 24.000 PS (17.652 kW)
Höchst­geschwindigkeit 21 kn (39 km/h)
Propeller 2
colspan="2" style="background:#B0C4DE; color:#Vorlage:Standardfarbe; border-color:#B9BEC4;" style="border-color: #FFFFFF;" summary="militärisch relevante Daten" |
colspan="2" style="background:#B0C4DE; color:#Vorlage:Standardfarbe; border-color:#B9BEC4;;" | Bewaffnung

Die Dubuque, auch USS Dubuque (Kennung: LPD-8), war ein Amphibisches Transportdock der Austin-Klasse der United States Navy, das von 1967 bis 2011 in Dienst stand. Das Schiff war nach der Stadt Dubuque im US-Bundesstaat Iowa benannt.

Geschichte

LPD-8 wurde 1963 in Auftrag gegeben und zwei Jahre später bei Ingalls Shipbuilding auf Kiel gelegt. 1966 lief das Schiff vom Stapel, 1967 wurde es in der Norfolk Naval Shipyard in Dienst gestellt. Erster Heimathafen wurde San Diego. Zwischen 1968 und 1975 verlegte die Dubuque von dort aus fünf Mal in den Pazifik, unter anderem auch in die Gewässer des Vietnamkrieges. Unter anderem war sie an der Evakuierung Saigons 1975 beteiligt.

1985 wurde das Schiff aus San Diego abgezogen und als vorgeschobene Einheit permanent in Sasebo, Japan stationiert. Von dort aus nahm die Dubuque 1988 unter anderem an der Operation Earnest Will im Persischen Golf und dem Arabischen Meer teil. Im August 1990 kehrte sie in den Golf zurück und transportierte in der Amphibious Ready Group Bravo Kriegsmaterial für den Zweiten Golfkrieg in die Region.

1999 wurde die Dubuque wieder in San Diego stationiert, von dort aus verlegte sie mehrmals im Rahmen des Krieges gegen den Terrorismus. 2009 sollte sie an Pacific Partnership teilnehmen, einer Fahrt zur humanitären Unterstützung der Bevölkerung von Kiribati, den Marshallinseln, Samoa, den Salomonen und Tonga. Vor dieser Fahrt infizierten sich jedoch mindestens 28 Seeleute des Schiffs mit dem Subtyp H1N1 des Influenzavirus, bekannt als „Schweinegrippe“, woraufhin diese Fahrt abgesagt werden musste. Rund noch einmal so viele zeigten Symptome der Erkrankung.<ref>@1@2Vorlage:Toter Link/www.navytimes.comNavy Times: Navy confirms 47 ‘swine flu’ cases (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Mai 2018. Suche im Internet Archive ) (engl.)</ref>

Datei:USS Dubuque (LPD-8) smokes after taking a direct missile hit during exercise RIMPAC 2024, 11 July 2024 (240711-A-GS967-2182).jpg
Die Dubuque nach Treffer einer Rakete beim RIMPAC-Manöver

2010 verlegte die Dubuque an der Seite der Peleliu in den Persischen Golf. Im August 2010 ging die Gruppe vor Karatschi vor Anker, um mit ihren Helikoptern Hilfsgüter in die von der Überschwemmungskatastrophe in Pakistan betroffenen Regionen zu bringen. Nachdem die Gruppe abgelöst wurde, starteten am 9. September US Marines von Bord der Dubuque und eroberten den deutschen Frachter Magellan Star zurück, der einen Tag zuvor von Piraten übernommen worden war. Die Frachter-Besatzung hatte sich in Schutzräumen verbarrikadiert, die Soldaten nahmen alle neun Piraten fest, es gab keine Verwundeten.

Die Dubuque wurde am 30. Juni 2011 außer Dienst gestellt und in die Reserveflotte eingegliedert.

Im Juli 2024 wurde die Dubuque nördlich von Kauaʻi im Rahmen eines SINKEX bei der RIMPAC Übung 2024 als Zielschiff versenkt.<ref>Cristina Stassis: USS Tarawa sent to ocean floor in Rim of the Pacific exercise. In: Navy Times. 25. Juli 2024, abgerufen am 28. Juli 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Brad Lendon: The US says it has successfully practiced using a low-cost bomb to sink a major surface ship. China is taking note. In: CNN. 27. Juli 2024, abgerufen am 28. Juli 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Bei der Versenkung wurde auch ein Lockheed AC-130 Gunship mit ihrer 30-mm-Kanone und der 105-mm-Haubitze eingesetzt.<ref>Video - AC-130-Gunship durchsiebt Kriegsschiff. In: flugrevue.de. 5. Juli 2024, abgerufen am 7. Juli 2024.</ref>

Weblinks

Commons: USS Dubuque (LPD-8) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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Austin | Ogden | Duluth | Cleveland | Dubuque | Denver | Juneau | Coronado | Shreveport | Nashville | Trenton | Ponce

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