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Dreieinigkeitskirche (Lichtenau)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Datei:Lichtenau (Mfr) Dreieinigkeitskirche 2.jpg
Die Dreieinigkeitskirche in Lichtenau

Die Dreieinigkeitskirche (<phonos file="LL-Q188 (deu)-Sebastian Wallroth-Dreieinigkeitskirche.wav">anhören</phonos>/?) ist eine nach der Heiligen Dreieinigkeit benannte evangelisch-lutherische Kirche in Lichtenau (Dekanat Windsbach).

Kirchengemeinde

Das Patrozinium lautete ursprünglich auf die heilige Barbara von Nikomedien. St. Barbara war ursprünglich eine Filiale von St. Alban (Sachsen bei Ansbach).

Am 2. Juli 1809 kamen die Orte Boxbrunn, Stritthof und Weickershof von Sachsen hinzu, 1857 Ballmannshof von Wolframs-Eschenbach und 1936 schließlich Herpersdorf von Sachsen.<ref>M. Jehle: Kirchliche Verhältnisse und religiöse Institutionen an der oberen Altmühl, Rezat und Bibert, S. 161.</ref> Bis 1810 gehörte die Pfarrei Lichtenau zum Dekanat Leutershausen. Zu diesem Zeitpunkt hatte sie 283 Gemeindeglieder. 2009 sind es 1614 Mitglieder.

Baugeschichte

Unter der Bauleitung von Christoph Theophilus Volkamer wurde die Kirche im spätbarocken Stil 1724 in nur einem Jahr errichtet. Sie diente als Ersatz für die 1688 aus militärischen Gründen abgetragene Kirche St. Barbara. Von der alten Kirche wurden lediglich drei Glocken (1615/16 bzw. die Taufglocke im zweiten Drittel des 16. Jahrhunderts) übernommen, von denen zwei heute noch läuten. Die gesamte Inneneinrichtung (Altar, Kanzel, Taufstein, Chorgestühl) stammt ebenfalls aus dem Jahr 1724. Eine Innenrenovierung erfolgte in den Jahren 1956/57, eine Außenrenovierung 1989/90.

Literatur

  • Günter P. Fehring: Stadt und Landkreis Ansbach (= Bayerische Kunstdenkmale. Band 2). Deutscher Kunstverlag, München 1958, DNB 451224701, S. 122–124.
  • Manfred Jehle: Kirchliche Verhältnisse und religiöse Institutionen an der oberen Altmühl, Rezat und Bibert: Klöster, Pfarreien und jüdische Gemeinden im Altlandkreis Ansbach im Mittelalter und in der Neuzeit (= Mittelfränkische Studien. Band 20). Historischer Verein für Mittelfranken, Ansbach 2009, ISBN 978-3-87707-771-9, S. 161–168.
  • Der BibISBN-Eintrag Vorlage:BibISBN/9783929865127 ist nicht vorhanden. Bitte prüfe die ISBN und lege ggf. einen neuen Eintrag an.

Weblinks

Commons: Dreieinigkeitskirche (Lichtenau) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references/>

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Abenberg: Burgkapelle · St. Johannis | Aich: Kapelle | Altendettelsau: Weidenkapelle | Bertholdsdorf: St. Georg | Bremenhof und Käshof: St. Michael | Bürglein: St. Johannes | Dürrenmungenau: St. Jakobus | Gleizendorf: St. Mauritius | Gottmannsdorf: Kirchturm | Heilsbronn: St. Katharina · St. Marien und St. Jakobus | Hergersbach: St. Otto | Immeldorf: St. Georg | Lichtenau: Dreieinigkeitskirche | Markttriebendorf: St. Matthäus | Neuendettelsau: Augustanakapelle · St. Christophorus · St. Laurentius · St. Nikolai | Obersteinbach ob Gmünd: Gedächtniskapelle | Petersaurach: St. Peter | Reuth: St. Kunigund | Untereschenbach: St. Nikolaus | Vestenberg: St. Laurentius · St. Sebastian | Wassermungenau: St. Andreas | Weißenbronn: St. Michael | Wernsbach: St. Laurentius | Wicklesgreuth: Friedenskirche | Windsbach: Christenruhkapelle · Gottesruhkapelle St. Stephan · St. Margareta | Winkelhaid: St. Marien | Wollersdorf: St. Stefan

Vorlage:Klappleiste/Ende Koordinaten: 49° 16′ 39,5″ N, 10° 41′ 12,5″ O

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