Zum Inhalt springen

Dreiberg (Naturschutzgebiet)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dreiberg

IUCN-Kategorie IV – Habitat/Species Management Area

Datei:Papenburg - Hofer Kirchweg - NSG Dreiberg n 06 ies.jpg
Nordöstliches Teilgebiet, Hofer Kirchweg in Papenburg

Nordöstliches Teilgebiet, Hofer Kirchweg in Papenburg

Lage Südwestlich von Papenburg, Landkreis Emsland, Niedersachsen
Fläche 9 ha
Kennung NSG WE 001
WDPA-ID 81553
Natura-2000-ID {{#property:p3425}}
Geographische Lage 53° 4′ N, 7° 20′ OKoordinaten: 53° 3′ 58″ N, 7° 19′ 50″ O
 {{#coordinates:53,066111111111|7,3305555555556|primary
dim= globe= name=Dreiberg region=DE-NI type=forest
  }}
Dreiberg (Naturschutzgebiet) (Niedersachsen)
Dreiberg (Naturschutzgebiet) (Niedersachsen)
Meereshöhe von 4 m bis 10 m
Einrichtungsdatum 16. Juni 1968
Verwaltung NLWKN

Der Dreiberg (auch Draiberg) ist ein Naturschutzgebiet in der niedersächsischen Stadt Papenburg im Landkreis Emsland.

Das Naturschutzgebiet mit dem Kennzeichen NSG WE 001 ist rund 9 Hektar groß. Es steht seit dem 16. Juni 1968 unter Naturschutz. In dem Naturschutzgebiet ist das ehemalige, bereits zum 22. Mai 1932 unter Naturschutz gestellte Naturschutzgebiet „Heide bei Aschendorf“ aufgegangen. Zuständige untere Naturschutzbehörde ist der Landkreis Emsland.

Das Naturschutzgebiet liegt nördlich des Papenburger Stadtteils Aschendorf und besteht aus zwei Teilen, einer ehemaligen Heidefläche im Osten und einem kleinen Moorgebiet im Westen. Die Heidefläche war bereits 1932 als Naturschutzgebiet „Heide bei Aschendorf“ ausgewiesen worden. Das Naturschutzgebiet war das älteste im ehemaligen Regierungsbezirk Weser-Ems. Beide Teile des Naturschutzgebietes sind heute überwiegend bewaldet. Durch beide überwiegend von landwirtschaftlichen Nutzflächen umgebenen Teilflächen verläuft jeweils ein Weg.

Literatur

  • Fritz Jonas: Ein atlantisches Uebergangsmoor (Heidemoor) im Emslande. In: Sitzungsberichte, Berichte über die Versammlungen des Botanischen und des Zoologischen Vereins für Rheinland-Westfalen, 1930 u. 1931, Bonn 1932, S. 1–14 (PDF, 2,2 MB).
  • Karl Koch: Natur- und Landschaftsschutz im Reg.-Bezirk Osnabrück. In: Veröffentlichungen des Naturwissenschaftlichen Vereins zu Osnabrück, Band 24 (1941), S. 27 (über das 1932 ausgewiesene Naturschutzgebiet „Heide bei Aschendorf“) (PDF, 22,3 MB).
  • Fritz Runge: Die Naturschutzgebiete und des früheren Regierungsbezirks Osnabrück. Münster 1982, S. 277–278.

Weblinks

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Naturschutzgebiet
Naturschutzgebiet
Wappen Landkreis Emsland
Wappen Landkreis Emsland

Ahlder Pool (Schwatte Venn) | Am Busch | Aschendorfer Obermoor/Wildes Moor | Auf Troendoj | Berger Keienvenn | Biotop am Speicherbecken Geeste | Bockholter Dose | Borkener Paradies | Brualer Hammrich | Dalum-Wietmarscher Moor | Deepenbrock | Dörgener Moor | Dreiberg | Emsauen zwischen Herbrum und Vellage | Engdener Wüste/Heseper Moor (Nordhorn Range) | Esterfelder Moor | Esterweger Dose | Fehndorfer Moor | Flütenberg | Geestmoor | Georgsdorfer Moor | Groß Fullener Moor | Großes Tate Meer | Hahnenmoor | Heidfeld | Hengstkampkuhlen | Holschkenfehn | Höveltangesche Mörte | Hügelgräberheide am Wiesengrund | Hügelgräberheide bei Groß und Klein Berßen | Im Leiken | Kesselmoor | Langelt | Langenberger Moor | Lechtegoor | Leegmoor | Lescheder Keienvenn | Lescheder Venne | Männige Berge | Markatal | Markatal bei Bischofsbrück | Meerkolk | Melmmoor/Kuhdammoor | Meppener Kuhweide | Moorschlatts und Heiden in Wachendorf | Moorwiesen am Theikenmeer | Mühlenmoor | Natura 2000–Naturschutzgebiet in der unteren Haseniederung | Natura 2000–Sandtrockenrasen am Biener Busch | Nenndorfer Mörken | Neuheeder Moor | Oberlauf der Ohe | Oewest | Ohe | Provinzialmoor | Rühler Moor | Schaapmoor | Schweinefehn | Speller Dose | Stadtveen | Steider Keienvenn | Steinberg | Stillgewässer bei Kluse | Südtannenmoor | Südliches Versener Moor | Tausendschrittmoor | Tiefe Vehn | Theikenmeer | Tinner Loh | Tinner Dose-Sprakeler Heide | Versener Heidesee | Wesuweer Moor | Windelberg | Zitterteiche Vorlage:Klappleiste/Ende