Drei Daseinsmerkmale
Als die drei Daseinsmerkmale (Pali: {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) werden im Buddhismus – insbesondere im Theravāda – die Merkmale bezeichnet, die allen physischen und psychischen Phänomenen des Daseins innewohnen.
- {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) (Pali; Sanskrit {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) – Alles ist vergänglich und nichts von ewigem Bestand. Alles ist dem Wandel unterworfen.
- {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) (Pali/Sanskrit) – Alles ist dem Leiden unterworfen. Der Begriff {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) kann auch als Unzulänglichkeit bzw. Unbefriedigendheit übersetzt werden.<ref name="zotz" />
- {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) (Pali; Sanskrit {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) – Alle Dinge und Phänomene existieren ohne einen unveränderlichen Wesenskern. Es gibt kein getrenntes, permanentes „Ich“ und keine ewiglich individuelle Seele. Alles entsteht abhängig von anderem.<ref name="zotz">Volker Zotz: Mit Buddha das Leben meistern. Buddhismus für Praktiker. 8. Auflage, S. 64, Rowohlt Taschenbuch Verlag: 2009.</ref> Jeder Mensch wird etwa von seinen Eltern gezeugt und muss Nahrung zu sich nehmen, um existieren zu können.<ref name="zotz" />
Im Mahāyāna steht – neben den universalen Gegebenheiten von Vergänglichkeit ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) und Nicht-Selbst ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) – nicht das durch das Wirken der drei Geistesgifte bedingte Leid ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) (Erste und zweite Edle Wahrheit), sondern Nirwana, als universaler Grund des Seins.<ref>Thich Nhat Hanh: Das Herz von Buddhas Lehre. Verlag Herder, Freiburg im Breisgau 1999, S. 25–29.</ref>
Im Vajrayana sind beide Ansichten in der Lehre von den „Vier Dharma-Siegeln“ vereint: Unbeständigkeit, Leidhaftigkeit, Nicht-Selbst (Leerheit), Nirwana. Auch im Vajrayana gilt, dass ohne die vier grundlegenden Ansichten ein Lehrsystem nicht als buddhistisch bewertet werden kann.
Siehe auch
Weblinks
- Der Buddha erläutert die Drei Daseinsmerkmale, Anguttara Nikaya III, 137
- Ñāṇārāma Mahāthera. Die Sieben Betrachtungen – theravadanetz.de
Einzelnachweise
<references />