Zum Inhalt springen

Dorfkirche Stuer

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Datei:Stuer church.jpg
Dorfkirche in Stuer (2006)
Datei:Badstuerkirche1.jpg
Fachwerkturm mit Efeu (2005)

Die Dorfkirche (auch Petruskirche) in Stuer, einer Gemeinde im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte in Mecklenburg-Vorpommern gehört zur Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Stuer in der Propstei Neustrelitz, Kirchenkreis Mecklenburg der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland.<ref>Informationen zur Gemeinde</ref>

Geschichte

Am südlichen Ende des Plauer Sees, zwischen Plau und Röbel/Müritz an der B 198, liegt auf einer Anhöhe die Stuerer Dorfkirche, umgeben von einem alten Friedhof. Noch vor der Gründung von Plau erwähnte Papst Alexander III. in einer Urkunde vom März 1178 den See „lacus Sturichse“.<ref>MUB I. (1863) Nr. 124.</ref> 1289 verlieh Bischof Hermann von Schwerin dem Domkapitel Zehnten „in Sture“ im Lande Waren. Am 29. September 1340<ref>MUB, IX. (1875) Nr. 6069.</ref> belehnten im Kloster Dobbertin Nikolaus III. und Bernhard II. als Fürsten von Werle ihren Vasallen Andreas von Flotow mit allen Eigentum und der Gerechtigkeit des ganzen Dorfes Stuers „Villa Sture“ und der Mühle und ab 1344 mit weiteren Gütern im Lande Malchow.<ref>Friedrich Schlie: Das Gut und Kirchdorf Stuer. 1902, S. 446.</ref><ref>Paul Kühnel: Die slavischen Ortsnamen in Mecklenburg. In: MJB, 46 (1881), S. 140.</ref> Damit begann die Blüte des von Flotow’schen Adelsgeschlechts in der Umgebung von Stuer. Den Höhepunkt der Macht erreichten die Flotows, als ihnen 1354 Herzog Albrecht von Mecklenburg das Land Malchow<ref>{{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}</ref> und Röbel verpfändete.

Aktenmäßige Nachrichten zur Einführung der Reformation auf dem Lande sind äußerst selten, doch in Stuer hatte 1532 der Pfarrer Cyriacus von Bernburg den Herzog Heinrich von Mecklenburg gebeten, ihn in seinem evangelischen Pfarramt zu bestätigen und ihm die Verwaltung der Sacramente und übrigen kirchlichen Amtspflichten zu übertragen. Der Erfolg dieser Bitte ist nicht bekannt, aber es ist nicht zu bezweifeln, dass der Herzog die Erfüllung dieses Wunsches gewährt habe, da im Jahre 1532 die Reformation schon festen Bestand hatte.<ref name="Friedrich Lisch 1861">Friedrich Lisch: Die Reformation zu Stur und die Verwaltung der Sacramente in den ersten Zeiten der Reformation. In: MJB, 26 (1861), S. 55–59.</ref> Die Flotows auf Stuer waren sehr früh protestantisch geworden, es wurden ab 1505 die Brüder Dietrich, Hartwig, Jaspar und Melchior auf Stuer genannt. Schon um 1524 hatten sie einen lutherischen Geistlichen, Cyriacus von Bernburg, als Lehrer ihrer Kinder bei sich aufgenommen und ihm dabei die Predigt des Evangeliums erlaubt, weil die Geistlichen zu Stuer „gar ungeschickt und ungelehrt“ waren. Er hatte so fünf bis sechs Jahre gewirkt, als ihm die Flotows die Pfarre verliehen, an welcher er zwei Jahre lang das reine Evangelium predigte.<ref name="Friedrich Lisch 1861"/>

Noch 1587 hatten die Flotows einen Lehnbesitz von 34 Gütern und Dörfern mit Mühlen und Seen. Als Hauptsitz galt die Burg zu Stuer.<ref>Friedrich Lisch: Urgeschichte des Ortes Malchow. In: MJB, 32 (1867), S. 17.</ref> Nach den Zerstörungen vieler Dörfer und Güter während des Dreißigjährigen Krieges brannte 1660 auch die Burg aus und wurde als Wohnsitz aufgegeben.<ref>Friedrich Schlie: Das Gut und Kirchdorf Stuer. 1902, S. 447.</ref> Die Besitzverhältnisse blieben bis 1830 bei den von Flotows, als Georg von Flotow den Stammsitz an den Landrat Gustav Dietrich<ref>{{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}</ref> von Oertzen verkaufte. Zwar gelang 1853 seinem Sohn Karl (Carl) Friedrich August von Flotow den Rückerwerb eines Teiles der Besitzungen mit dem alten Stammgut und die Ableistung des Lehneides darauf 1855,<ref>{{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}</ref> doch einige Güter, wie Neu-Stuer, hatten schon neue Besitzer. Doch das seit vorreformatorischen Zeiten schon in den Händen der Flotow gewesene Kirchenpatronat verblieb weiter bei den von Flotows.

Baugeschichte

Bereits im frühen Mittelalter gab es in Stuer an dieser Stelle schon eine Kirche, wie die Zeugenschaft des Plebanus Herrn Eberhard „Eurett, perner tho dem Sture“ auf einer Flotow’schen Verkaufs-Urkunde vom 3. Juli 1363 erweist.

Während des Dreißigjährigen Krieges wurde in Stuer auch die Kirche zerstört. Zum Wiederaufbau sind keine Informationen überliefert. 1658 soll das vor Jahren neu erbaute Pfarrhaus abgebrannt sein. Das heutige Pfarrhaus wurde 1809 gebaut. 1717 erfolgte die Errichtung des Kirchengebäudes als Fachwerksaal mit eingebautem Westturm in seiner heutigen Gestalt. 1750 wurde die Südvorhalle angebaut.<ref name="Georg Dehio 2000">Georg Dehio Nachfolge (Hrsg.): Stuer, Lkr. Müritz. In: Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler. Mecklenburg-Vorpommern. Deutscher Kunstverlag, München / Berlin 2000, S. 631.</ref> Um 1900 erfolgten Renovierungsarbeiten im Kircheninnern. Bis 1945 war sie Patronatskirche der Familie von Flotow, zuletzt Jürgen Tiedecke von Flotow (1902–1976), späterer Mitgründer<ref>{{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}</ref> des Deutschen Adelsarchivs. Leider ist 1945 die Kirchenchronik mit vielen geschichtlichen Daten und Hinweisen auf die Herkunft der Ausstattung verloren gegangen. Von 1989 bis 1995 erfolgten umfassende Sanierungs- und Renovierungsarbeiten unter fachlicher Leitung der Architekten Peter Andrees und Jörn Rau, den Restauratoren Heiko Brandner, Volker Ehlich und Bödecker & Schlichting.

Baubeschreibung

Äußeres

Datei:Fachwerkkirche Stuer EO5P3119-2.jpg
Sanierter Fachwerkturm (2018)

Die Kirche ist ein auf Feldsteinfundamenten errichteter rechteckigen Fachwerkbau von 10 Metern Breite und 24,5 Metern Länge. Er wird flankiert durch eine Fachwerk-Vorhalle mit Satteldach im Süden und den halb eingezogenen Fachwerkturm im Westen mit einem Nordeingang. Der Turm ist über dem Satteldach des Kirchenschiffes verbrettert und wird von einem, mit Eichenholzschindeln gedeckten achteckigen Pyramidenhelm bekrönt.

Inneres

Datei:Stuer Kirche innen 2012.jpg
Innenraum mit Hausbaum (2012)

Der Innenraum wird durch die sichtbaren Fachwerkwände und der flachen Holzbalkendecke mit weitgehend erhaltenen historischen Unterzügen geprägt. Die rotgrundige Marmorierung einzelner Deckenbalken wurde bei der letzten Restaurierung freigelegt. In der Raummitte fällt eine sorgfältig ausgearbeitete eichene Mittelstütze mit weit ausladenden Kopfbändern auf, der „Hausbaum“, wesentliches Konstruktionsmerkmal der Prignitzer Einständerkirchen. Der alte Ziegelfußboden stammt noch aus der Erbauungszeit. Seine bau- und kunstgeschichtliche Bedeutung erfährt der Kirchenraum durch die äußerst qualitätsvollen Ausstattungsstücke verschiedener Stilepochen, die in ihrer Gesamtheit als gewachsenes Ensemble den seit dem 18. Jahrhundert herrschenden Raumeindruck wieder spiegeln.

Altar

Datei:Altar Stuer.jpg
Altar (2018)

Der zwischen 1460 und 1500 gearbeitete<ref>Georg Dehio: Stuer, Lhr. Müritz. 2000, S. 631.</ref> Altaraufsatz ist eine bemerkenswerte spätgotische Schnitzarbeit und ist dem Meister des Güstrower Domaltars zuzuschreiben. Im Mittelschrein die geschnitzte figurenreiche Kreuzigungsszene Jesus Christi, umgeben von vier Heiligen. Links oben eine Annaselbdritt-Gruppe Elisabeth mit Jesus und Johannes, darunter St. Petrus mit dem Schlüssel. Rechts oben St. Antonius mit dem Schwein, darunter St. Katharina mit Rad und Schwert.<ref>Friedrich Schlie: Das Gut und Kirchdorf Stuer. Schwerin 1902, S. 449–450.</ref> Als Besonderheit für das Müritzgebiet werden vor der Kreuzigung 20 Personen dargestellt. Über den Figuren und dem Kreuz eine sehr feine Ornamentarbeit. Auf den geöffneten Seitenflügeln sind vier Passionsszenen dargestellt: links die Geisselung und der Gebetskampf in Gethsemane, rechts Christi Kreuztragung und die Verurteilung durch Pilatus. Die Rückseite der Flügel stellen die vier Evangelisten dar: Matthäus mit dem geflügelten Menschen, Lukas mit dem Stier, Markus mit dem Löwen und Johannes mit dem Adler, alle mit Schreiben beschäftigt.

Im Mittelteil der Predella die Grablegung als Schnitzarbeit.<ref name="Friedrich Schlie 1902">Friedrich Schlie: Das Gut und Kirchdorf Stuer. Schwerin 1902, S. 450.</ref> Die geöffneten Flügel zeigen dann rechts und links einen Gesangsbuchvers, auf der Rückseite der Flügel ist die Einsetzung des Abendmahles zu sehen. Links davon das Flotowsche und rechts das Blücher’sche Wappen. Darüber die Namen der Stifter: Augustin Didrich von Flotow und Katharina Elisabeth von Blücher, Anno 1688.<ref>Nach dem Flotow’schen Familienbuch, S. 34, war Augustin Dietrich von Flotow schon 1678 gestorben.</ref> Wahrscheinlich wurde der Altar zu dieser Zeit im Auftrag de Ehepaares restauriert, dabei die vorhandenen Malereien verändert und die Fassungen der figürlichen gotischen Schnitzereien abgenommen.<ref>Flayer der Kirchgemeinde Stuer.</ref>

Patronatslogen

Datei:Stuer Kirche Patronatsloge Nord.jpg
Große Patronatsloge (2015)

Zu beiden Seiten des Altars befinden sich Patronatslogen von Ende des 17., Anfang des 18. Jahrhunderts. Ehemals wohl für einen anderen Kirchenraum gefertigt, waren sie Sitz der Familie von Flotow im Gottesdienst. Nördlich, links neben dem Altar, die Loge „von Flotow-Stuer“ ein ehemals zweigeschossiger Kastenbau, bemalt mit 16 Wappen der Familie von Flotow, die sich auch weitgehend auf den Wappenschildern an den Wänden wiederfinden. Überwiegend erhalten sind die bleiverglasten Schiebefenster mit Scheiben aus sogenannten „grünen Waldglas“, das im 18. Jahrhundert in Mecklenburg hergestellt wurde. Südlich, rechts neben dem Altar, ein eingeschossiger Kastenbau, die Patronatsloge „von Flotow-Altenhof“ mit ungefaßter Eichenholzbekrönung. Im Winkel dazu schließt sich ein einfaches, zweireihiges Kastengestühl an, erbaut etwa zeitgleich zu den Logen.<ref>Flayer der Kirchgemeinde Stuer</ref>

An dem rechts neben dem Altar befindlichen einreihigen Patronatsgestühl aus Eichenholz ist an der Wange die Inschrift eingeschnitzt: Vorlage:Inschrift, auf der Schauseite mit drei Flotowschen Wappen und den Namen Hartwig, Augustin und Friedrich von Flotow sowie der Jahreszahl 1688 versehen.<ref name="Friedrich Schlie 1902"/>

Kerzen-Kronleuchter

Datei:Stuer Kirche Leuchter.jpg
Kronleuchter (2015)

Für eine festliche Beleuchtung sorgen zwei sorgfältig aufgearbeitete Kerzen-Kronleuchter. Sie entstammen der Jüdischen Gemeinde Sternberg. Als diese ihre Synagoge 1906 aufgaben, wurden die Kronleuchter durch Jürgen von Flotow für die Kirche in Stuer erworben.

Kanzel und Taufe

Die Kanzel ohne Schalldeckel und die hölzerne Taufe im Stil der Spätrenaissance<ref name="Georg Dehio 2000"/> tragen neben der Jahreszahl 1688 die Initialen und Wappen des Ehepaares von Flotow und von Blücher.

Wappenschilde

Datei:Sargbeschlag v. Flotow (Stuer) .jpg
Allianzwappen von Flotow (2018)

Als Besonderheit im Kirchenraum sind die 65 als Sargbeschläge genutzten Wappenschilde an den Wänden anzusehen. Sie wurden zwischen 1680 und 1930 aus Zinn und Bronze angefertigt und stellen ein Stück Familiengeschichte der von Flotow's dar.<ref name="Georg Dehio 2000"/>

Orgel

Auf der Westseite des Kirchenschiffs befindet sich auf einem kleinen Podest die 1995 vom Orgel- und Harmoniumbauer Karl Lötzerich aus Kassel 1995 gebaute und nach seinem Tode 1996 vollendete neue Orgel (II/P/8+3 Tr).<ref>Mecklenburgisches Orgelmuseum Malchow.</ref> Der Brüstungsumlauf um die Orgelempore ist eine Zutat Ende des 18. Jahrhunderts. Rechts und links von Orgel befinden sich marmorierte Balken.

Glocken

Im Turm hingen zwei Glocken.<ref name="Friedrich Schlie 1902"/> Die größte Glocke von einem Meter Durchmesser hat die Inschrift: oben Vorlage:Inschrift auf der vorderen Seite des Feldes: Vorlage:Inschrift Auf der entgegengesetzten Seite des Feldes: Vorlage:Inschrift Die kleinere Glocke von 0,75 Meter Durchmesser hatte die gleiche Inschrift mit der Jahreszahl 1822. Die Vorgängerglocken von 1719 wurden von Michael Begun und die von 1747 von C. D. Heitze gegossen.

Friedhof

Um die Fachwerkkirche befindet sich in Hanglage der alte Friedhof mit historischen Grabkreuzen und wird durch eine Friedhofsmauer aus Feldsteinen umschlossen.

Grabkreuze

Datei:Grabstätte v. Flotow (Stuer).jpg
Gräber der Familie v. Flotow (2018)

Östlich der Kirche stehen einige Grabkreuze, u. a. für Andreas von Flotow (* 25. Juli 1900; † 30. April 1933), Leutnant a. D., Elisabeth von Flotow (* 16. April 1873; † 31. Januar 1946), geb. Gräfin von Bernstorff, Georg Jürgen von Flotow (* 25. Oktober 1868; † 25. Mai 1956) und dessen ledigen jüngsten Bruder Ernst von Flotow (* 1. Januar 1873; † 7. August 1956), Kunstmaler.

Jürgen von Flotow, Vater des 1933 erschossenen SA-Führers Andreas von Flotow, war in Süddeutschland gestorben. In einer Nacht- und Nebelaktion wurde der Leichnam in die Deutsche Demokratische Republik gebracht und – gemäß v. Flotows Wunsch – in Stuer beigesetzt. In seinem Roman Verflucht und geliebt (1981) hat Helmut Sakowski diese Aktion verwendet; die Literaturverfilmung ist dramatisch gestaltet.

Auf dem Westhang des Friedhofs ist das Grab von Gustav Bardey.

Gefallenenkreuz

Datei:Gefallenenkreuz Stuer.JPG
Gefallenenkreuz (2019)

An der Nordwestecke der Kirche erinnert ein hohes Holzkreuz auf einem quadratischen Feldsteinsockel an die Gefallenen des Ersten Weltkrieges. Die Inschrift auf dem Querbalken zitiert aus dem Evangelium nach Johannes (15,13):

Vorlage:Inschrift

Pastoren

Namen und Jahreszahlen bezeichnen die nachweisbare Erwähnung als Pastor.<ref>Gustav Willgeroth: Die Mecklenburgisch-Schwerinschen Pfarren seit dem dreißigjährigen Kriege. Wismar 1925.; sowie Ergänzungsband 1933</ref><ref>Friedrich Schlie: Das Gut und Kirchdorf Stuer. Schwerin 1902, S. 447–449.</ref>

  • erwähnt 1530 Cyriacus von Bernburg, ab 1524 Erzieher der Kinder bei den Flotows.<ref>Friedrich Lisch: Die Reformation zu Stur und die Verwaltung der Sacramente in den ersten Zeiten der Reformation. MJB, 26 (1861), S. 55–59.</ref>
  • 1569–1573 Christoph Duderow, danach in Altkalen.
  • 1573–1578 Jakob Sachse, danach in Garwitz.
  • 1578–1588 Johannes Kökeritz, „da er die Gemeinde in einer Predigt bestraft hatte, wurde er durch einen Priborner nach heftigem Wortwechsel auf der Kanzel mit einem Knebelspieß erstochen“.<ref>Franz Schild: Die Ermordung des Pastors Johannes Kökeritz zu Wendisch-Priborn. In: MJB, 56 (1891) s. 15–16.</ref>
  • 1588–1616 Nikolaus Windelbrand.
  • 1616–1622 Georg Wehle.
  • 1622–1642 Balthasar Näse, hatte 1642 eine Klage gegen seine „Kaspelkinder“.
  • 1650–1667 Petrus Actus Franck aus Jever in Friesland.
  • 1668–1680 Johann Seyer.
  • 1681–1704 Georg Lukow aus Wismar.
  • 1705–1742 Christoph Heinrich Delbrügk, an „inflammatorischem Stickfluß“ gestorben.
  • 1742–1800 Paschen Friedrich Delbrügk aus Stuer, Sohn des Vorgängers.
  • 1800–1832 Johann Gottfried Leue aus Salzwedel, legte eine Chronik seiner Zeit an.<ref>LKAS, OKR Schwerin, 01 Pfarr- und Dorfchroniken aus Mecklenburg, 025 Chronik des Kirchspiel Stuer 1800–1824.</ref>
  • 1832–1854 Gorg Diederich Ludwig Gottfried Leue aus Stuer, Sohn des Vorgängers, wurde 1854 aus dem Amt entlassen.
  • 1855–1867 Johannes Wilhelm Ludwig Schumacher.
  • 1986–1878 Franz Gustav August Werner aus Serrahn, danach in Basedow.
  • 1878–1909 Johannes Heinrich Bahlcke aus Fallersleben.
  • 1910–1927 Gottfried Gustav Wilhelm August Herrmann Fritsche aus Spornitz, 1927 ertrunken und begraben in Stuer.
  • 1928–1940 Ernst-Günter Hans Martin Franz Salchow aus Teterow.<ref>LKAS, OKR Schwerin, Personalia und Examina, S. 7.</ref>
  • 1940–1950 Ulrich Schabow.
  • 1950–1977 Harri Kruse.
  • 1980–2003 Wolfgang Kasch.
  • 2003–2009 Wolfgang Kasch (mit Dienstauftrag).
  • seit 8. September 2019 Burkhard Müller-Ludwig.

Heutige Kirchengemeinde

Zur Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Stuer gehören die Orte Altenhof, Bad Stuer, Darze, Neu Stuer, Stuer mit Petruskirche und Stuer-Vorwerk. Die Kirchengemeinde Stuer bildet ein Pfarrsprengel mit der Kirchengemeinde Grüssow-Satow mit dortigem Pfarrsitz. Die Kirchengemeinde Stuer – Wendisch-Priborn wurde am 1. Oktober 2009 aufgelöst.

Internationale Musiktage am Plauer See – Klaviertage Stuer

In der Kirche finden seit 2011 die Internationalen Musiktage am Plauer See – Klaviertage Stuer statt. Erwin Sellering und Manuela Schwesig waren Schirmherren der Konzertreihe. Bislang sind aufgetreten:

   |0|=Vorlage:Toter Link/Core{{#if: http://www.plau-am-see.de/veranstaltung/125-klaviertage-stuer-2012
       | {{#if: Ankündigung der Tourist Info Plau am See (abgerufen am 21. April 2012) | Ankündigung der Tourist Info Plau am See (abgerufen am 21. April 2012) }} (Seite {{#switch:|no|0|=|dauerhaft }}nicht mehr abrufbar{{#if: 2018-04 | , festgestellt im {{#invoke:DateTime|format|2018-04|F Y}} }}. Suche im Internet Archive ){{#if: 2018-04-07 03:54:46 InternetArchiveBot
           | {{#if:  | | Vorlage:Toter Link/archivebot }}
         }}
       |   (Seite {{#switch:|no|0|=|#default=dauerhaft }}nicht mehr abrufbar{{#if: 2018-04 | , festgestellt im {{#invoke:DateTime|format|2018-04|F Y}} }}.)
     }}{{#switch: 
         |no|0|=
         |#default={{#if:  ||  }}
    }}{{#invoke:TemplatePar|check
         |opt      = inline= url= text= datum= date= archivebot= bot= botlauf= fix-attempted= checked=
         |cat      = Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Toter Link
         |errNS    = 0
         |template = Vorlage:Toter Link
         |format   = 
         |preview  = 1
    }}{{#if: http://www.plau-am-see.de/veranstaltung/125-klaviertage-stuer-2012
      | {{#if:{{#invoke:URLutil|isWebURL|http://www.plau-am-see.de/veranstaltung/125-klaviertage-stuer-2012}}
          || {{#if:  ||  }} 
        }}
      | {{#if: Ankündigung der Tourist Info Plau am See (abgerufen am 21. April 2012)
           | {{#if:  ||  }}
           | {{#if:  ||  }}
        }}
    }}{{#if: 2018-04
       | {{#if:{{#invoke:DateTime|format|2018-04|F Y|noerror=1}}
             || {{#if:  ||  }} 
         }}
    }}{{#switch: 
         |checked|deadurl|= 
         |#default=  {{#if:  ||  }}
    }}|#default= https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wikipedia:Defekte_Weblinks&dwl=http://www.plau-am-see.de/veranstaltung/125-klaviertage-stuer-2012 Die nachstehende Seite ist {{#switch:|no|0|=|dauerhaft }}nicht mehr abrufbar]{{#if: 2018-04 | , festgestellt im {{#invoke:DateTime|format|2018-04|F Y}} }}. (Suche im Internet Archive. )  {{#if: 2018-04-07 03:54:46 InternetArchiveBot
            | {{#if:  | | Vorlage:Toter Link/archivebot }}
         }}Vorlage:Toter Link/Core{{#switch: 
          |no|0|=
          |#default= {{#if:  ||  }}
        }}{{#invoke:TemplatePar|check
         |all      = inline= url=
         |opt      = datum= date= archivebot= bot= botlauf= fix-attempted= checked=
         |cat      = Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Toter Link
         |errNS    = 0
         |template = Vorlage:Toter Link
         |format   = 
         |preview  = 1
       }}{{#if: http://www.plau-am-see.de/veranstaltung/125-klaviertage-stuer-2012
       | {{#if:{{#invoke:URLutil|isWebURL|http://www.plau-am-see.de/veranstaltung/125-klaviertage-stuer-2012}}
          || {{#if:  ||  }} 
        }}
    }}{{#if: 2018-04
         | {{#if:{{#invoke:DateTime|format|2018-04|F Y|noerror=1}}
             || {{#if:  ||  }} 
           }}
    }}{{#switch: 
         |checked|deadurl|= 
         |#default=  {{#if:  ||  }}
    }}[http://www.plau-am-see.de/veranstaltung/125-klaviertage-stuer-2012 }}</ref>
   |0|=Vorlage:Toter Link/Core{{#if: http://www.plau-am-see.de/veranstaltung/125-klaviertage-stuer-2013
       | {{#if: Ankündigung der Tourist Info Plau am See (abgerufen am 18. Juni 2013) | Ankündigung der Tourist Info Plau am See (abgerufen am 18. Juni 2013) }} (Seite {{#switch:|no|0|=|dauerhaft }}nicht mehr abrufbar{{#if: 2018-04 | , festgestellt im {{#invoke:DateTime|format|2018-04|F Y}} }}. Suche im Internet Archive ){{#if: 2018-04-07 03:54:46 InternetArchiveBot
           | {{#if:  | | Vorlage:Toter Link/archivebot }}
         }}
       |   (Seite {{#switch:|no|0|=|#default=dauerhaft }}nicht mehr abrufbar{{#if: 2018-04 | , festgestellt im {{#invoke:DateTime|format|2018-04|F Y}} }}.)
     }}{{#switch: 
         |no|0|=
         |#default={{#if:  ||  }}
    }}{{#invoke:TemplatePar|check
         |opt      = inline= url= text= datum= date= archivebot= bot= botlauf= fix-attempted= checked=
         |cat      = Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Toter Link
         |errNS    = 0
         |template = Vorlage:Toter Link
         |format   = 
         |preview  = 1
    }}{{#if: http://www.plau-am-see.de/veranstaltung/125-klaviertage-stuer-2013
      | {{#if:{{#invoke:URLutil|isWebURL|http://www.plau-am-see.de/veranstaltung/125-klaviertage-stuer-2013}}
          || {{#if:  ||  }} 
        }}
      | {{#if: Ankündigung der Tourist Info Plau am See (abgerufen am 18. Juni 2013)
           | {{#if:  ||  }}
           | {{#if:  ||  }}
        }}
    }}{{#if: 2018-04
       | {{#if:{{#invoke:DateTime|format|2018-04|F Y|noerror=1}}
             || {{#if:  ||  }} 
         }}
    }}{{#switch: 
         |checked|deadurl|= 
         |#default=  {{#if:  ||  }}
    }}|#default= https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wikipedia:Defekte_Weblinks&dwl=http://www.plau-am-see.de/veranstaltung/125-klaviertage-stuer-2013 Die nachstehende Seite ist {{#switch:|no|0|=|dauerhaft }}nicht mehr abrufbar]{{#if: 2018-04 | , festgestellt im {{#invoke:DateTime|format|2018-04|F Y}} }}. (Suche im Internet Archive. )  {{#if: 2018-04-07 03:54:46 InternetArchiveBot
            | {{#if:  | | Vorlage:Toter Link/archivebot }}
         }}Vorlage:Toter Link/Core{{#switch: 
          |no|0|=
          |#default= {{#if:  ||  }}
        }}{{#invoke:TemplatePar|check
         |all      = inline= url=
         |opt      = datum= date= archivebot= bot= botlauf= fix-attempted= checked=
         |cat      = Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Toter Link
         |errNS    = 0
         |template = Vorlage:Toter Link
         |format   = 
         |preview  = 1
       }}{{#if: http://www.plau-am-see.de/veranstaltung/125-klaviertage-stuer-2013
       | {{#if:{{#invoke:URLutil|isWebURL|http://www.plau-am-see.de/veranstaltung/125-klaviertage-stuer-2013}}
          || {{#if:  ||  }} 
        }}
    }}{{#if: 2018-04
         | {{#if:{{#invoke:DateTime|format|2018-04|F Y|noerror=1}}
             || {{#if:  ||  }} 
           }}
    }}{{#switch: 
         |checked|deadurl|= 
         |#default=  {{#if:  ||  }}
    }}[http://www.plau-am-see.de/veranstaltung/125-klaviertage-stuer-2013 }}</ref>

Literatur

  • Hans-Christian Feldmann, Gerd Baier: Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler, Mecklenburg-Vorpommern. Hrsg. Georg Dehio Nachfolge/Dehio-Vereinigung e.V., Deutscher Kunstverlag, München, Berlin 2000, ISBN 978-3-422-03081-7, S. 631.
  • Friedrich Schlie: Die Kunst-und Geschichts-Denkmäler des Grossherzogthums Mecklenburg-Schwerin V. Band: Die Amtsgerichtsbezirke Teterow, Malchin, Stavenhagen, Penzlin, Waren, Malchow und Röbel. Schwerin 1902 (Neudruck 1993) ISBN 3-910179-09-6, S. 445–451.
  • Die Bau- und Kunstdenkmale in der DDR, Bezirk Neubrandenburg, bearbeitet von der Arbeitsstelle Schwerin durch Gerd Baier, 2. Auflage, Henschelverlag Kunst und Gesellschaft, Berlin 1986, {{#if: {{#if: | {{#invoke:TemplUtl|faculty|{{{suffix}}}}} }}
 | trim | 870861123 }} DNB 870861123 Katalogeintrag der Deutschen Nationalbibliothek | DNB trim | 870861123 }} 870861123

}}{{#ifeq: 0 | 0 | {{#if: {{#invoke:URIutil|isDNBvalid|870861123}} | | (???)}} }}, S. 334–335.

Quellen

Gedruckte Quellen

Ungedruckte Quellen

  • Landeshauptarchiv Schwerin (LHAS)
    • LHAS 9.1-1 Reichskammergericht Prozeßakten 1495–1806.
  • Landeskirchliches Archiv Schwerin (LKAS)
    • LKAS, OKR Schwerin, Specialia Abt. 4.
    • LKAS, OKR Schwerin, Personalia und Examina.
    • LKAS, OKR Schwerin, Pfarrarchiv Stuer.
    • LKAS, OKR Schwerin, Bauzeichnungen und Pläne kirchlicher Gebäude, Nr. 41/8 Bestandszeichnungen, Turmeingang, Fußbodenverlegeplan, Vorhalle, Türen von Peter Andrees, Jörn Rau, 1992, 1993.

Weblinks

[{{canonicalurl:Commons:Category:{{#if:Church in Stuer|Church in Stuer|Dorfkirche Stuer}}|uselang=de}} Commons: {{#if:Dorfkirche Stuer|Dorfkirche Stuer|{{#if:Church in Stuer|Church in Stuer|{{#invoke:WLink|getArticleBase}}}}}}]{{#switch:1

|X|x= |0|-= |S|s= – Sammlung von Bildern |1|= – Sammlung von Bildern{{#if:

    | {{#switch: {{#invoke:TemplUtl|faculty|1}}/{{#invoke:TemplUtl|faculty|1}}
        |1/=  und Videos
        |1/1=, Videos und Audiodateien
        |/1=  und Audiodateien}}
    | , Videos und Audiodateien
  }}

|#default= – }}{{#if: Church in Stuer

   | {{#ifeq: {{#invoke:Str|left|church in stuer|9}} 
       | category: 
| FEHLER: Ohne Category: angeben!}}}}

Vorlage:Wikidata-Registrierung

Einzelnachweise

<references responsive />

{{Coordinate{{#ifeq:|y|Simple|Complex}}|NS=53.379108|EW=12.33903|type=landmark|region=DE-MV|globe=|dim=|elevation=|pop=|lw=|name={{#invoke:Coordinates/kml|kmlTitle|1=}}|article=|text=|sortkey=|tooltip=|tooltipformat=|map=|mapsize=|maplevel=|maptype=|maplabel=|maplayer=|mapcaption=}}{{#if:|{{#switch:5

|1 = Gradzahl-Fehler: {{#iferror:{{{1}}}
 | NS: {{{1}}}
 |
}} {{#iferror:
 | EW: 
 |
}}{{#switch:0
 |0|6|14= 
}}
|2 = nicht im Bereich von {{{1}}}{{#switch:0
 |0|6|14=
}}
|3  = {{#switch: {{{type}}}
 |country|state|adm1st|adm2nd|city|isle|airport|mountain|waterbody|forest|landmark=
 |example={{#if:
  | 
  | falscher Wert ›example‹ im Artikelnamensraum 
 }}
 |#default= {{#ifeq:{{{type}}}|
  | kein Wert
  | falscher Wert ›{{{type}}}‹
 }} in type-Parameter{{#switch:0
  |0|6|14= 
 }}
}} {{#if: {{{rg}}}
 |
 | region-Parameter fehlt{{#if:
  | 6
  | 
 }}
}} {{#iferror: {{{elevation}}}
 | {{{elevation}}}{{#switch:0
  |0|6|14= 
 }}
 |
}} {{#iferror: {{{pop}}}
 | {{{pop}}}{{#switch:0
  |0|6|14= 
 }}
 |
}}
|5 = unbenannte Parameter 1:{{{1}}}{{#if:|, 2:}}{{#if:|, 3:}}{{#if:|, 4:}} {{#if:|usw.}}{{#switch:0
 |0|6|14= 
}}
|8 = Parameter name fehlt in Fließtextkoordinate{{#switch:0
 |0|6|14= 
}}
|10= überflüssige Parameter
|#default=coordinates error

}}}}