Zum Inhalt springen

Dobian

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dobian
Gemeinde Krölpa
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(163)&title=Dobian 50° 39′ N, 11° 31′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(163) 50° 39′ 12″ N, 11° 31′ 17″ O
 {{#coordinates:50,653333333333|11,521388888889|primary
dim=10000 globe= name=Dobian region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code type=city
  }}
Höhe: 324 m ü. NHN
Einwohner: 163 (31. Dez. 2012)<ref>Nahverkehrsplan Zweckverband ÖPNV Saale-Orla – Bevölkerungsverteilung im Gebiet des Zweckverbandes. (PDF) In: Landkreis Saalfeld-Rudolstadt. S. 49, abgerufen am 31. Oktober 2021.</ref>
Eingemeindung: 1. Juli 1950
Eingemeindet nach: Gräfendorf
Postleitzahl: 07387
Vorwahl: 03647
Das Bild bitte nur als Dateipfad angeben!

Dobian ist ein Ortsteil der Gemeinde Krölpa im thüringischen Saale-Orla-Kreis.

Geographie

Dobian befindet sich etwa zweieinhalb Kilometer südwestlich der Ortslage Krölpa an der Straße von Könitz nach Ranis.

Nahverkehr

Im öffentlichen Nahverkehr ist Dobian über die Haltestelle Dobian mit folgender Linie erreichbar:

Geschichte

Dobian wurde am 28. April 1324 erstmals urkundlich erwähnt.<ref name="Kahl2010">Wolfgang Kahl: Ersterwähnung Thüringer Städte und Dörfer. Ein Handbuch. 5., verbesserte und wesentlich erweiterte Auflage. Rockstuhl, Bad Langensalza 2010, ISBN 978-3-86777-202-0, S. 56.</ref> Er gehörte bis 1815 zum kursächsischen Amt Arnshaugk und kam nach dessen auf dem Wiener Kongress beschlossenen Abtretung an den preußischen Landkreis Ziegenrück, zu dem der Ort bis 1945 gehörte.

Datei:Dobian, Dorfkirche (05).jpg
Dorfkirche in Dobian

Der Ort wurde am 1. Juli 1950 in die Gemeinde Gräfendorf eingemeindet, welche wiederum am 1. Januar 1997 nach Krölpa eingemeindet wurde.<ref>StBA: Änderungen bei den Gemeinden, siehe 1997</ref>

Einwohnerentwicklung

Die Einwohnerzahl betrug 1933 149 und stieg auf 186 im Jahr 1939.<ref name="Deutsche Verwaltungsgeschichte Provinz Sachsen, Kreis Ziegenrück">Vorlage:Verwaltungsgeschichte.de</ref>

Dorfkirche

Die Kirche in Dobian ist eine barocke Saalkirche mit Mansarddach und einem Dachturm, der durch eine Haube mit Laterne abgeschlossen wird. Sie wird vom Kirchengemeindeverband Ranis-Gräfendorf im Kirchenkreis Schleiz der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland genutzt. Nach Schäden durch Blitzschlag 1990 waren umfangreiche Wiederherstellungen erforderlich.

Die Kirche ist am Portal inschriftlich auf das Jahr 1772 datiert. Das Innere ist von zwei Emporen umgeben. Zur Ausstattung gehören der Kanzelaltar, eine Taufe und die 11-registrige Orgel von Johann Friedrich Georgi, die 1888 von Hermann Meth aus Paulinzella überarbeitet wurde.<ref>Informationen zur Orgel und Bilder der Kirche auf Organ index. Abgerufen am 30. Juli 2023.</ref> Eine Bronzeglocke im Dachreiter aus dem 19. Jahrhundert dient als Geläut.<ref>Evangelische Kirche in Mitteldeutschland (EKM): Kirchenkreise. Abgerufen am 30. Juli 2023.</ref> Die Kirche besitzt keinen Stromanschluss und so benötigt das Orgelspiel regelmäßig einen Bälgetreter.

Weblinks

Commons: Dobian – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/Ende

Vorlage:Hinweisbaustein