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Dittmannsdorf (Kitzscher)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dittmannsdorf
Stadt Kitzscher
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(175)&title=Dittmannsdorf 51° 9′ N, 12° 32′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(175) 51° 9′ 2″ N, 12° 32′ 14″ O
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Höhe: 151 m
Fläche: 3,44 km²
Einwohner: 175 (9. Mai 2011)<ref>Kleinräumiges Gemeindeblatt für Kitzscher, Stadt. (PDF; 0,23 MB) Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen, September 2014, abgerufen am 8. Februar 2015.</ref>
Bevölkerungsdichte: 51 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 1974
Postleitzahl: 04567
Vorwahl: 03433
Lage von Dittmannsdorf in Sachsen

Dittmannsdorf ist ein Ortsteil der sächsischen Stadt Kitzscher im Landkreis Leipzig. Gemeinsam mit seinem Ortsteil Braußwig wurde er am 1. Januar 1974 eingemeindet.

Geographie

Geographische Lage und Verkehr

Dittmannsdorf liegt etwa 23,5 Kilometer südsüdöstlich der sächsischen Großstadt Leipzig. Das Dorf liegt am linken Ufer der hier in Ost-West-Richtung fließenden Eula. Südlich des Ortes verläuft die Bundesstraße 176 Bad LangensalzaHartha. Über diese wird die westlich von Dittmannsdorf gelegene Bundesstraße 95 und die Bundesautobahn 72 (Anschlussstelle Borna-Nord) erreicht.

Nachbarorte

Braußwig Kitzscher
Eula Kompassrose, die auf Nachbargemeinden zeigt Beucha
Borna, Kesselshain Borna, Flur Bockwitz

Geschichte

Datei:Dittmannsdorf 1840.jpg
Dittmannsdorf um 1840
Datei:DittmannsdorfK-Kirche.JPG
Die Dittmannsdorfer Kirche 2008

Die erste belegte Ortsnamenform des Zeilendorfs Dittmannsdorf datiert von 1096 als Diemarisdorf.<ref name="HOV">Vgl. Dittmannsdorf im Historischen Ortsverzeichnis von SachsenVorlage:Abrufdatum</ref> 1525 hat Dittmannsdorf einschließlich des Müllers 15 Einwohner. In der Mitte des 18. Jahrhunderts bestand der Ort aus Hintersässer-, Anspänner- und Gärtnergütern sowie einer Mühle und dem Pfarrgut.<ref name="Portrait"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Ortsteil Dittmannsdorf im Portrait auf kitzscher.de (Memento vom 16. September 2011 im Internet Archive), abgerufen am 7. Januar 2012.</ref> Bezüglich der Grundherrschaft gehörte Dittmannsdorf bis ins 19. Jahrhundert zu Rittergut Kitzscher.<ref>Das Schloss Kitzscher. In: www.sachsens-schloesser.de. Abgerufen am 18. Juli 2025.</ref><ref>Vgl. Dittmannsdorf. In: August Schumann: Vollständiges Staats-, Post- und Zeitungslexikon von Sachsen. 1. Band. Schumann, Zwickau 1814, S. 697.</ref> Die Kirche des Orts ist eine Filialkirche von Kitzscher.<ref>Vgl. Dittmannsdorf im A. Borna. In: August Schumann: Vollständiges Staats-, Post- und Zeitungslexikon von Sachsen. 15. Band. Schumann, Zwickau 1828, S. 181.</ref> Sie birgt die erste vom Bornaer Orgelbauer Urban Kreutzbach gefertigte Orgel.<ref name="Portrait" /> Dittmannsdorf lag bis 1856 im kursächsischen bzw. königlich-sächsischen Amt Borna.<ref>Karlheinz Blaschke, Uwe Ulrich Jäschke: Kursächsischer Ämteratlas. Leipzig 2009, ISBN 978-3-937386-14-0; S. 62 f.</ref> Ab 1856 gehörte der Ort zum Gerichtsamt Borna und ab 1875 zur Amtshauptmannschaft Borna.<ref>Die Amtshauptmannschaft Borna im Gemeindeverzeichnis 1900. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 16. April 2023; abgerufen am 18. Juli 2025.</ref> Am 1. April 1935 erfolgte die Eingemeindung von Braußwig nach Dittmannsdorf.<ref>Braußwig im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum</ref>

Durch die zweite Kreisreform in der DDR im Jahr 1952 wurde die Gemeinde Dittmannsdorf dem Kreis Borna im Bezirk Leipzig angegliedert. Mit der Eingemeindung von Dittmannsdorf nach Kitzscher wurden Dittmannsdorf und Braußwig am 1. Januar 1974 Ortsteile von Kitzscher.<ref>Dittmannsdorf im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum</ref> Seit 1990 gehörte Dittmannsdorf als Ortsteil der Stadt Kitzscher zum sächsischen Landkreis Borna, der 1994 im Landkreis Leipziger Land und 2008 im Landkreis Leipzig aufging.

Entwicklung der Einwohnerzahl

Jahr Einwohnerzahl<ref name="HOV" />
1548/51 16 besessene Mann, 1 Gärtner, 6 Inwohner, 17 Hufen
1764 16 besessene Mann, 4 Häusler, 17 Hufen
1834 166
1871 286
Jahr Einwohnerzahl
1890 253
1910 248
1925 278
1939<templatestyles src="FN/styles.css" /> 1 532
Jahr Einwohnerzahl
1946<templatestyles src="FN/styles.css" /> 1 486
1950<templatestyles src="FN/styles.css" /> 1 795
1964<templatestyles src="FN/styles.css" /> 1 553

<templatestyles src="FN/styles.css" />

1 
mit Braußwig

Literatur

  • Richard Steche: Dittmannsdorf. In: Beschreibende Darstellung der älteren Bau- und Kunstdenkmäler des Königreichs Sachsen. 15. Heft: Amtshauptmannschaft Borna. C. C. Meinhold, Dresden 1891, S. 16.

Weblinks

Commons: Dittmannsdorf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/Ende