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Dinonylnaphthylsulfonsäure

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Strukturformel
Struktur von Dinonylnaphthylsulfonsäure
Stoffgemisch mehrerer isomerer Verbindungen
Allgemeines
Name Dinonylnaphthylsulfonsäure
Andere Namen
  • DINNSA
  • Di(nonyl)naphthylsulfonsäure
Summenformel C28H44O3S
Kurzbeschreibung

dunkel gefärbte, viskose Flüssigkeit<ref name="epa">High Production Volume (HPV) Challenge Program Test Plan and Data Review: Dinonylnaphthalene Category (PDF; 238 kB) der EPA vom Dezember 2004.</ref>

Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer Vorlage:CASRN
EG-Nummer 246-841-9
ECHA-InfoCard 100.042.569
PubChem 93829
Wikidata [[:d:Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1464: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)|Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1464: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)]]
Eigenschaften
Molare Masse 460,7 g·mol−1
Aggregatzustand

flüssig

Löslichkeit

nahezu unlöslich in Wasser<ref name="Sigma">Datenblatt Vorlage:Linktext-Check bei Sigma-AldrichVorlage:Abrufdatum (PDF).</ref>

Brechungsindex

1,465 (20 °C)<ref name="Sigma" />

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung<ref name="europa.eu">Vorlage:CL Inventory/nicht harmonisiertFür diesen Stoff liegt noch keine harmonisierte Einstufung vor. Wiedergegeben ist eine von einer Selbsteinstufung durch Inverkehrbringer abgeleitete Kennzeichnung von Vorlage:Linktext-Check im Classification and Labelling Inventory der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA)Vorlage:Abrufdatum</ref>
Gefahrensymbol Gefahrensymbol

Gefahr

H- und P-Sätze H: 315​‐​318
P: ?
Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa). Brechungsindex: Na-D-Linie, 20 °C

Dinonylnaphthylsulfonsäure ist ein Gemisch mehrerer synthetisch hergestellter, isomerer chemischer Verbindungen. Alle zählen zu den aromatischen Sulfonsäuren. Das Gemisch ist ein Antistatikum und wird als Additiv in Schmiermitteln und Kerosin (Jet A-1) eingesetzt.

Darstellung

Dinonylnaphthylsulfonsäure wird aus Naphthalin hergestellt, das zunächst mit Nonen zu Dinonylnaphthalin alkyliert und darauf folgend zum Endprodukt sulfoniert wird.<ref name="epa"/>

Verwendung

Dinonylnaphthylsulfonsäure wird – ebenso wie die beiden Erdalkalimetallsalze Barium- und Calciumdinonylnaphthylsulfonat – vielfältig als Zusatz in Schmiermitteln (wie Schmierfett oder Kühlschmiermitteln), Industrielacken und Rostschutzmitteln eingesetzt. Typischerweise werden dabei Anteile von 0,5 bis zu 3 Gewichtsprozenten zugesetzt.<ref name="epa"/> Im Flugzeugkerosin Jet A-1 ist es als Leitfähigkeitsverbesserer (Antistatikum) in Mengen von 1–3 mg/l enthalten.<ref name="dipbt">Schriftliche Fragen mit den in der Woche vom 26. April 2011 eingegangenen Antworten der Bundesregierung. (PDF; 1,1 MB) Deutscher Bundestag, 17. Wahlperiode, Drucksache 17/5675, 29. April 2011, S. 36.</ref>

Einzelnachweise

<references />