Diethylentriaminpentaessigsäure
| Strukturformel | ||||||||||||||||||||||
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| Strukturformel von Diethylentriaminpentaessigsäure | ||||||||||||||||||||||
| Allgemeines | ||||||||||||||||||||||
| Name | Diethylentriaminpentaessigsäure | |||||||||||||||||||||
| Andere Namen |
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| Summenformel | C14H23N3O10 | |||||||||||||||||||||
| Kurzbeschreibung |
weißer Feststoff<ref name="Thermofisher" /> | |||||||||||||||||||||
| Externe Identifikatoren/Datenbanken | ||||||||||||||||||||||
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| Eigenschaften | ||||||||||||||||||||||
| Molare Masse | 393,35 g·mol−1 | |||||||||||||||||||||
| Aggregatzustand |
fest | |||||||||||||||||||||
| Dichte |
1,56 g·cm−3<ref name="Thermofisher">Vorlage:Thermofisher</ref> | |||||||||||||||||||||
| Schmelzpunkt |
220 °C<ref name="Thermofisher" /> | |||||||||||||||||||||
| Löslichkeit |
löslich in Wasser (5 g·l−1 bei 20 °C)<ref name="GESTIS" /> | |||||||||||||||||||||
| Sicherheitshinweise | ||||||||||||||||||||||
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| Toxikologische Daten |
587 mg·kg−1 (LD50, Ratte, i.p.)<ref>R. C. Srivastava, P. P. Dwivedi, J. R. Behari, M. Athar: Evaluation of LD50 of some polyaminocarboxylic acids used as chelating drugs in metal intoxication. In: Toxicology letters. Band 32, Nummer 1–2, 1986, S. 37–40, doi:10.1016/0378-4274(86)90046-9, PMID 3090738.</ref> | |||||||||||||||||||||
| Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa). | ||||||||||||||||||||||
Diethylentriaminpentaessigsäure (DTPA) ist eine fünfprotonige Säure und chemisch mit der EDTA verwandt. Sie wird als chelatisierender Komplexbildner verwendet. Ihre Salze werden „Pentetate“ genannt.
Die ausgezeichneten Komplexbildungseigenschaften besonders bei Metall-Kationen mit großem Ionenradius prädestinieren DTPA für den Einsatz in der Medizin und der Landwirtschaft in Düngemitteln. Beispielsweise wird es in der Chelat-Therapie zum Entgiften nach Unfällen mit Schwermetallen und zur Komplexierung von Gadolinium als Kontrastmittel (Gadopentetat-Dimeglumin) bei MRT-Untersuchungen genutzt.
Gewinnung und Darstellung
DTPA wird durch Umsetzung von Diethylentriamin mit Formaldehyd und Natriumcyanid in Gegenwart von Natriumhydroxid gewonnen.
Einzelnachweise
<references />
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- Gefährlicher Stoff mit harmonisierter Einstufung (CLP-Verordnung)
- Augenreizender Stoff
- Gesundheitsschädlicher Stoff bei Einatmen
- Stoff mit reproduktionstoxischer Wirkung
- Gesundheitsschädlicher Stoff (Organschäden)
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- Alpha-Aminoethansäure
- Chelatligand
- Komplexbildner