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Dieter Quast (Architekt)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Dieter Quast (* 6. Mai 1928 in Heidelberg; † 21. November 2020 in Heidelberg) war ein deutscher Architekt.

Leben

Dieter Quast studierte von 1949 bis 1953 Architektur an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart bei Herbert Hirche und wurde anschließend Assistent an dessen Lehrstuhl. Ab 1955 arbeitete Quast als selbständiger Architekt in Heidelberg. Einer seiner Schwerpunkte war die Sakralarchitektur, so entwarf er zahlreiche Kirchenbauten in Nordbaden. Sein Interesse dafür wurde bereits während des Studiums geweckt, als Otto Bartning ihn mit rund 50 jungen Kollegen aus der ganzen Bundesrepublik zu einem einwöchigen Kolloquium nach Darmstadt einlud. Wie andere Teilnehmer nahm er an einem von Bartning initiierten Wettbewerb für einen Kirchenneubau in Darmstadt teil. Sein Entwurf wurde von der Stadt angekauft. Ein weiterer Schwerpunkt war der Museumsbau. Er entwarf unter anderem zusammen mit Peter und Ursula Trint das Sprengel Museum in Hannover und baute des Karlsruher Schloss zum Badischen Landesmuseum um.

Quast war Mitglied im Bund Deutscher Architekten. Das Südwestdeutsche Archiv für Architektur und Ingenieurbau besitzt einen umfangreichen Bestand zum Werk des Architekten.

Er war der Vater von zwei Töchtern und zwei Söhnen, darunter der Schauspieler Michael Quast.

Werk

Datei:Buehl-Sand-Kapelle Zum Guten Hirten-02-2023-gje.jpg
Kapelle zum Guten Hirten, Bühl-Sand
Datei:Lutherkirche Heidelberg 01.jpg
Lutherkirche Heidelberg

Literatur

  • Ulrich Coenen: Dieter Quast und der protestantische Sakralbau der 1960er Jahre in der Kirchengemeinde Bühl. Anmerkungen zu den Kirchen in Steinbach, Neusatz, Sand und Bühl. In: Bühler Jahrbuch 2018, hrsg. vom Stadtgeschichtlichen Institut der Stadt Bühl, S. 97–122.

Weblinks

Commons: Dieter Quast – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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