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Dieter Gruner

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Dieter Gruner (* 1953 in Düsseldorf) ist ein deutscher Journalist und Autor.

Leben

Gruner ist Enkel des Bad Arolser Pädagogen, Genealogen und Heimatforschers Robert Wetekam. Nach dem Abitur wurde Gruner freier Mitarbeiter in den Lokalredaktionen der Westfälischen Rundschau in Lüdenscheid und der Oberhessischen Presse (OP) in Marburg. 1977/78 absolvierte er ein Zeitungsvolontariat in den Redaktionen der OP sowie des Giessener Anzeigers. 1979 übernahm er die Leitung der OP-Redaktion Stadtallendorf. Vorlage:Hinweisbaustein Im Jahr 1981 wurde Gruner Pressereferent des Märkischen Kreises. Parallel dazu übernahm Gruner die Geschäftsführung des Freizeit- und Touristikverbandes Märkisches Sauerland. Er gehörte zu den Gründern des Kulturvereins „Festspiele Balver Höhle“, für dessen Pressearbeit er verantwortlich zeichnete. In Kooperation mit dem Medienzentrum des Märkischen Kreises entstanden mehrere mit nationalen Preisen ausgezeichnete Videofilmproduktionen, für die der Kreispressereferent die Drehbücher geschrieben und Regie geführt hatte.

Gruner war 1992 in Lüdenscheid Mitgründer eines Multimedia-Unternehmens für Filmproduktionen für Industrie und Kommunen, Internetauftritte und später Software-Entwicklung. Gleichzeitig arbeitete er als freier Journalist, Reporter und Moderator für die Fernseh- und Hörfunkstudios des Westdeutschen Rundfunks in Köln, Dortmund und Siegen sowie andere ARD-Sender.

Ab 1995 gehörte Gruner erst der Betriebsgesellschaft, dann der Veranstaltergemeinschaft von Radio MK in Iserlohn an. Ferner übte er bis 2002 ein Ratsmandat in Lüdenscheid aus. Gruner engagierte sich in der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung, deren Vorsitz er auf Stadt- (Lüdenscheid), Kreis- (Märkischer Kreis) und Bezirksebene (Sauer-/Siegerland) innehatte. Sein ehrenamtlicher Einsatz galt auch der Johanniter-Unfall-Hilfe: Gruner wirkte zunächst als Ortsbeauftragter der Johanniter in Lüdenscheid, dann als Vorstand des Regionalverbandes Südwestfalen.

Bis 2015 war er als ehrenamtlicher Richter am Landgericht Köln tätig. Am 1. Oktober 2021 wurde Gruner zum Kreisvorsitzenden der Senioren-Union Köln gewählt. 2025 erfolgten die Wahlen in den Landesvorstand der Senioren-Union NRW und in den Bezirksvorstand Mittelrhein.

Gruner ist verheiratet und hat zwei Kinder. Er lebt in Köln.

Bücher

  • Stadt auf der Hölle. Roman, Verlag Engelbrecht Schalksmühle, 1985, ISBN 3-925211-01-2.
  • (als Koautor): Märkisches Sauerland. Kultur- und Wirtschaftsporträt, Kunstverlag Josef Bühn München, 1992.
  • (als Koautor): Corporate Media. Handbuch der audiovisuellen und multimedialen Lösungen und Instrumente. Verlag Moderne Industrie Landsberg, 1993, ISBN 3-478-23100-0.
  • Sauerland und Siegerland. Mit Fotos von Josef Bieker und Ulrike Romeis. Verlag Ellert & Richter, Hamburg 1996, ISBN 3-89234-623-2.
  • Was ist eigentlich groß an Britannien? Versuch einer Annäherung zwischen Hunnen und Inselaffen. Verlag Shaker Media, Aachen 2010, ISBN 978-3-86858-417-2.
  • Kalte Füße. Detektivroman, Verlag Shaker Media, Aachen 2011, ISBN 978-3-86858-555-1.
  • Der Ring im Rhein. Köln-Krimi, Epubli, Berlin 2017, ISBN 978-3-7450-4584-0.
  • English Breakfast in Cologne Köln-Krimi, Epubli, Berlin 2017, ISBN 978-3-7450-0859-3.
  • Die Zerschlagung der Schweiz. Satirischer Roman, Epubli, Berlin 2018, ISBN 978-3-7450-7810-7.
  • Sankt Allendorf, Roman, Grundblick Verlag, Ebsdorfergrund 2019, ISBN 978-3-9817063-4-5.
  • (als Koautor): Die bunte Märchentraube, Märchen-Sammlung, Carow Verlag, Müncheberg 2019, ISBN 978-3-9448734-4-2.
  • Ghiffas Seile, Roman, Grundblick Verlag, Ebsdorfergrund 2020, ISBN 978-3-9817063-5-2.
  • Stadt auf der Hölle, Roman, Grundblick Verlag, Ebsdorfergrund 2020, ISBN 978-3-9817063-6-9.
  • Wo ist der Wind, wenn er nicht weht?, Roman, Grundblick Verlag, Ebsdorfergrund 2022, ISBN 978-3-981-706390.
  • Die Wahnsinnsformel, Roman, Emil Verlag, Dresden 2025, ISBN 978-3-910614-14-7.
  • Glückauf! - Ein lebensverändernder Umstand, Roman, Aschendorff-Buchverlag, Münster 2026, ISBN 978-3-402-25216-1.

Auszeichnungen

  • „Videopreis Deutschland“ (1984) des Internationalen Verbandes der Video-Anwender für das Filmporträt „MK erleben!“, Photokina Köln.
  • „Award of Master“ (1989) der Medienreport Verlagsgesellschaft und der RNF Studios Mannheim für das beste Drehbuch (Spielfilm „MK, übernehmen Sie!“), Messe „Corporate Video & TV“ Stuttgart.
  • „Leistungsabzeichen in Gold“ (2003) der Johanniter-Unfall-Hilfe, Bundesgeschäftsstelle Berlin.

Weblinks

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