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Die Hülsenbeckschen Kinder

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Die Hülsenbeckschen Kinder
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Die Hülsenbeckschen Kinder ist eines der bekanntesten Gemälde des deutschen Malers Philipp Otto Runge; es wird in der Kunsthalle Hamburg ausgestellt.

Beschreibung

Das Bild zeigt drei spielende Kinder vor einem exakt ausgerichteten Zaun, hinter dem Pflanzen wuchern. Links ragen sechs Sonnenblumenblüten in das Bild, rechts ist das Sommerhaus der Familie Hülsenbeck in Eimsbüttel, damals noch ein Dorf vor der Stadt, zu erkennen.<ref name="Kunsthalle">Bildbeschreibung. Hamburger Kunsthalle.</ref> Zwischen den größeren Kindern und der Blume öffnet sich der Blick in eine Landschaft. Im Hintergrund sind (von rechts) die Türme der Hamburger Hauptkirchen St. Katharinen, St. Nicolai, St. Petri und, verdeckt hinter den Sonnenblumen, St. Jakobi zu erkennen.<ref>„Die Hülsenbeckschen Kinder“ von Philipp Otto Runge. syndrome-de-stendhal.blogspot.com</ref>

Dargestellt sind die Kinder von Friedrich August Hülsenbeck, einem Kompagnon von Daniel Runge, dem Bruder des Malers. Im Wagen sitzt der zweijährige Friedrich, der von seinem vierjährigen Bruder August und seiner fünfjährigen Schwester Maria gezogen wird. Der Betrachter befindet sich auf gleicher Augenhöhe mit den Kindern und wird so in deren Erlebniswelt versetzt. Die Kinder lächeln nicht und wirken damit nicht niedlich.

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}} Bemerkenswert ist auch, dass die Geschwister vor dem Zaun spielen, nicht eingeschränkt-eingehegt, sondern frei, in freier Natur.<ref>Rainer Alexander Gimmel: „Das berühmteste Kinderbild der deutschen Kunstgeschichte“. „Die Hülsenbeckschen Kinder“ von Philipp Otto Runge. In: Meditation, 38. Jg. (2012), Heft 4 (Themenheft „Kinder“), S. 22–27. {{#invoke:URIutil|{{#ifeq:1|1|linkISSN|targetISSN}}|0171-3841|0}}{{#ifeq:1|0|[!] }}{{#ifeq:0|1

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Ausstellung

Das Bild wurde dem Hamburger Kunstverein 1862 von Richard Hülsenbeck geschenkt.<ref name="Kunsthalle" /> Nach der Eröffnung der Kunsthalle 1869 blieb es jedoch zunächst im Magazin. Erst Alfred Lichtwark übernahm es in die ständige Ausstellung. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Bild durch Bombensplitter beschädigt.<ref>Uwe Bahnsen: Ein Blick ins Paradies vor den Toren der Stadt. In: Welt am Sonntag, 28. August 2005.</ref>

Literatur

  • Wieland Schmied in Zusammenarbeit mit Tilmann Buddensieg, Andreas Franzke und Walter Grasskamp (Hrsg.): Harenberg Museum der Malerei. 525 Meisterwerke aus sieben Jahrhunderten. Harenberg Lexikon Verlag, Dortmund 1999, ISBN 3-611-00814-1.
  • Thomas Sello: Kinder müssen wir werden, wenn wir das Beste erreichen wollen. In: Lichtwark-Heft, Nr. 75. Verlag HB-Werbung, Hamburg-Bergedorf 2010. {{#invoke:URIutil|{{#ifeq:1|1|linkISSN|targetISSN}}|1862-3549|0}}{{#ifeq:1|0|[!]

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}}.

  • Jörg Traeger: Philipp Otto Runge, Die Hülsenbeckschen Kinder. Fischer, Frankfurt am Main 1987, ISBN 3-596-23942-7.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />