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Didot (Schriftart)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Antiqua
Schriftart Antiqua
Kategorie Serif
Schriftfamilie Didot-Antiqua
Schriftklassifikation klassizistische Antiqua
Schriftdesigner François Didot, Weiterentwicklung Firmin Didot, Pierre Didot
Veröffentlichung 1788

um 1800 D. Stempel AG, Frankfurt/M.<ref>Klingspor Museum Offenbach: Internationales Verzeichnis der Bleisatz-Schriften zusammengestellt von Hans Reichardt, Manuskript. Bibliothek Klingspor Museum, 2011, Frankfurt/Main, S. 101</ref> durch Übernahme einer Schriftgießerei;
vor 1900 Julius Klinkhardt, Leipzig;
1919 H. Berthold AG, Berlin

Wiederveröffentl. Neuinterpretation von
Adrian Frutiger für Linotype
Beispiel
class="notheme" colspan="2" style="text-align:center; background:#Vorlage:Standardfarbe;color:inherit;" | Schriftbeispiel für Antiqua

Die Didot ist eine typische klassizistische-Antiqua-Schriftart. Die ersten Entwürfe stammen von François Didot (1689–1757), die Enkel Firmin Didot und sein Bruder Pierre Didot entwickelten die Schrift weiter. 1788 wurde die Didot-Antiqua erstmals gegossen.<ref>Abraham Horodisch: Die Schrift im schönen Buch unserer Zeit. Berlin 1931, S. 5.</ref>
Auf Pierre Didots Entwürfen basiert die von der H. Berthold AG gegossene Didot-Antiqua.<ref>Albrecht Seemann (Hrsg.): Handbuch der Schriftarten. Albrecht Seemann Verlag, Leipzig 1926, S. 79.</ref>

Die Didot weist die für den Klassizismus typischen Strichstärkenunterschiede auf. Die angesetzt wirkenden Serifen sind im Vergleich zur klassischen Bodoni und der 1800 veröffentlichten Walbaum feiner gehalten.

Verwendung

Der Diogenes-Verlag verwendet Didot im Design seiner einheitlichen Buchumschläge.<ref>Michael Schikowski: Glanz und Melancholie – Das Diogenes-Buch. Diogenes Verlag, 16. Februar 2015, abgerufen am 14. August 2020.</ref>

Weblinks

Commons: Didot (Schriftart) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Hinweisbaustein