Dichtschlämme
Dichtschlämmen (Dichtungsschlämmen) sind zu unterscheiden zwischen starren und flexiblen Typen. Flexible Dichtschlämmen werden nach Norm als Kunststoff-Mörtel-Kombinationen bezeichnet. Sie dienen zur Abdichtung von Oberflächen gegen flüssiges Wasser. Sie sind nicht dicht gegenüber Wasserdampf.
Flexible Dichtschlämmen basieren auf einer Zement-Kunststoff-Mischung. Sie sind in einem normenseitig definierten Rahmen rissüberbrückend. Sie finden Anwendung in der Innenraumabdichtung, in der Behälterabdichtung, in der Dachabdichtung und in der Kellerabdichtung. Im letzteren Fall werden sie auch als Reaktivabdichtung bezeichnet. Oft funktionieren sie als Abdichtung im Verbund (AiV) in Kombination mit Belägen aus Fliesen und Platten.
Starre Dichtschlämmen bestehen sie aus Zement und Zuschlag. Die Anwendung liegt dann in der Regel in der Kellerabdichtung oder in der Abdichtung eines Mauerquerschnitts.
Die Auftragsdicke variiert nach Anforderung im Millimeterbereich. Die Stoffe sind porenfüllend und werden meistens zweilagig, nach Aushärten der ersten Schicht, ausgeführt.
Siehe auch
Weblinks
- Was sind Dichtungsschlämmen? (Baustoffwissen, 2020)
- https://www.euro-fen.de/informationen-fuer-sachverstaendige/glossar/