Diane – Kurtisane von Frankreich
| Produktionsland | USA |
|---|---|
| Originalsprache | Englisch |
| Erscheinungsjahr | 1956 |
| Länge | 110 Minuten |
| Altersfreigabe |
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| Stab | |
| Regie | David Miller |
| Drehbuch | Christopher Isherwood |
| Produktion | Edwin H. Knopf |
| Musik | Miklós Rózsa |
| Kamera | Robert H. Planck |
| Schnitt | John McSweeney, Jr. |
| Besetzung | |
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| → Synchronisation | |
Diane – Kurtisane von Frankreich (Originaltitel: Diane) ist ein US-amerikanischer Historienfilm von Regisseur David Miller aus dem Jahr 1956. Die Hauptrollen spielten Lana Turner, Roger Moore und Pedro Armendáriz. Der Film erzählt eine Episode aus dem Leben von Diana von Poitiers, basierend auf der Erzählung Diane von Poitiers von John Erskine.<ref>Diane – History. In: AFI Catalog. American Film Institute, abgerufen am 28. Mai 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Handlung
Die Handlung spielt im Frankreich des 16. Jahrhunderts. Diane de Poitiers, die Geliebte des Prinzen Henri, zukünftig König Heinrich II., erhebt sich in eine Position der absoluten Macht durch ihre Manipulation der Männer in ihrem Leben. Zu diesen Männern gehören König Franz I. und Dianes Ehemann, der Graf de Brézé. Dianes Hauptfeind ist die intrigante Katherina von Medici, die zum ersten Mal in ihrem Leben ihren Meister gefunden hat.
Hintergrund
Für die Rolle des Prinzen Heinrich war auch Edmund Purdom im Gespräch, ehe MGM-Direktor Dore Schary sie an Roger Moore vergab. Für die Rolle der Katharina von Medici wurden Probeaufnahmen mit Nicole Maurey gemacht, jedoch wurde sie nicht genommen, weil sie mit französischem Akzent sprach. Auf einen Vorschlag von Roger Moore hin wurde als Herzog von Savoyen der Ire Geoffrey Toone engagiert.
Roger Moore erlitt bei den Dreharbeiten einen Reitunfall, als er die Steigbügel verlor und in vollem Galopp vom Pferd geschleudert wurde.
Der im Breitbildformat CinemaScope gedrehte Film entwickelte sich zum finanziellen Flop, woraufhin MGM den Fünfjahresvertrag von Roger Moore im gegenseitigen Einvernehmen mit ihm auflöste.<ref>Roger Moore: Die Autobiographie: Mein Name ist Bond … James Bond. I.P. Verlag, 2009, ISBN 978-3-931624-62-0, S. 77–81.</ref> Auch für Lana Turner hatte der Misserfolg Konsequenzen: Ihr Vertrag bei MGM wurde nicht erneuert.
Kritiken
„Weltgeschichte à la Hollywood, reduziert auf prächtige Kulissen und Kostüme, auf Liebe und Skandale.“
„Große Ausstattung, aber wenig Substanz.“
„Ein Stück Weltgeschichte vor großartiger Kulisse und in prächtigen Kostümen.“
Synchronisation
Die deutsche Synchronfassung entstand 1956 im MGM-Synchronisations-Atelier in Berlin.<ref>Diane – Kurtisane von Frankreich. In: Deutsche Synchronkartei. Abgerufen am 17. März 2026.</ref><ref>Diane – Kurtisane von Frankreich. In: Synchrondatenbank, abgerufen am 17. März 2026.</ref>
| Rolle | Darsteller | Synchronsprecher |
|---|---|---|
| Diane de Poitiers | Lana Turner | Edith Schneider |
| König Franz I. von Frankreich | Pedro Armendáriz | Martin Held |
| Prinz Heinrich | Roger Moore | Sebastian Fischer |
| Katharina von Medici | Marisa Pavan | Dinah Hinz |
| Ruggieri | Cedric Hardwicke | Walter Suessenguth |
| Graf Ludwig von Brézé | Torin Thatcher | Paul Wagner |
| Regnault | John Lupton | Herbert Stass |
| Gondi | Henry Daniell | Werner Peters |
| Dauphin | Ronald Green | Eckart Dux |
| Graf Michel Montgomery | Sean McClory | Peter Mosbacher |
| Herzog von Savoy | Geoffrey Toone | Fritz Tillmann |
| Graf Ridolfi | Michael Ansara | Herbert Wilk |
| Chamberlain | Basil Ruysdael | Eduard Wandrey |
| Piero | Marc Cavell | Horst Buchholz |
Weblinks
Einzelnachweise
<references />