Deutsches Kulturwerk Österreich
Das Deutsche Kulturwerk Österreich<ref name="VS_2006">Verfassungsschutzbericht 2006. (PDF) Bundesrepublik Deutschland: Bundesministerium des Innern, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 20. August 2007; abgerufen am 10. Februar 2009.</ref> ist ein rechtsextremer Verein aus Österreich. Es entstand 1992 aus der Deutschen Kulturgemeinschaft Österreich,<ref name="Staatsschutz_1998">Staatsschutzbericht 1998. (PDF) Republik Österreich: Bundesministerium für Inneres, abgerufen am 8. Juni 2015.</ref> die wiederum eine Abspaltung des Deutschen Kulturwerks Europäischen Geistes war. Vorsitzender war Otto Scrinzi, Vereinssitz ist Graz. Als wichtigste Führungsperson gilt Lisbeth Grolitsch.<ref>Anton Maegerle: „Botschaft an die Völker“. In: Blick nach Rechts. Band 13, 2008.</ref>
Seit 1992 veranstaltet das Deutsche Kulturwerk Österreich alljährlich die Kärntner Kulturtage in Sirnitz. Das österreichische Bundesministerium des Innern zählt die Kärntner Kulturtage zu den jährlich stattfindenden erwähnenswerten rechtsextremen Veranstaltungen mit internationaler Beteiligung.<ref name="Staatsschutz_1998" /> Zur Veranstaltung, auf der auch Politiker der Freiheitlichen Partei Österreichs mit rechtsextremen Funktionären zusammentreffen, kommen „Nationalgesinnte aus allen Teilen des deutschen Sprachraums … um sich Vorträge hochkarätiger Redner anzuhören“.<ref>Rechtsextremismus: Glossar: Kulturwerk Österreich. Bundeszentrale für politische Bildung, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 31. Juli 2013; abgerufen am 10. Februar 2009. Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref>
Referenten auf den Kärntner Kulturtagen waren unter anderem Rigolf Hennig,<ref name="DOEW_2001">„Kulturtage“ bei Scrinzi. Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes, abgerufen am 10. Februar 2009.</ref> Rolf Kosiek,<ref name="DOEW_2001" /> Alfred Mechtersheimer,<ref name="DOEW_2001" /> Andreas Mölzer,<ref>Andreas Mölzer. Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 14. Mai 2013; abgerufen am 10. Februar 2009.</ref> Harald Neubauer,<ref name="DOEW_2001" /> Barbara Rosenkranz,<ref>Scrinzi lädt ein. Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes, abgerufen am 10. Februar 2009.</ref> Jürgen Schwab,<ref>Austria 2007. The Stephen Roth Institute for the Study of Contemporary Antisemitism and Racism, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 13. Mai 2012; abgerufen am 10. Februar 2009.</ref> Horst Rudolf Übelacker<ref>Finanzspritze für „Haus der Heimat“. Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes, abgerufen am 10. Februar 2009.</ref> und Reinhard Uhle-Wettler.<ref>Stephan Braun: Rechte Netzwerke – eine Gefahr. Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2004, ISBN 3-8100-4153-X, S. 116.</ref> 1992 wurde der spanische Neonazi Pedro Varela Geiss, der Führer der CEDADE, während der Veranstaltung festgenommen und des Landes verwiesen.<ref name="Staatsschutz_1998" />
Gemeinsam mit den Schwesterorganisationen Deutsche Kulturgemeinschaft Österreich und Freundeskreis Ulrich von Hutten führt das Deutsche Kulturwerk Österreich auch in Deutschland Veranstaltungen mit bis zu 170 Teilnehmern durch.<ref name="VS_2006" />
Vereinsorgan sind die vom Freundeskreis Ulrich von Hutten herausgegebenen Huttenbriefe.
Weblinks
Einzelnachweise
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