Deutscher Verkehrssicherheitsrat
| Deutscher Verkehrssicherheitsrat (DVR) | ||||||
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| colspan="2" class="notheme" style="text-align: center; padding:1em 0; background-color:#Vorlage:Standardfarbe; color:#202122;" | Deutscher Verkehrssicherheitsrat 2022 logo.svg | ||||||
| Rechtsform | eingetragener Verein | |||||
| Gründung | 26. Juni 1969 in Bonn | |||||
| Auflösung | Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) | |||||
| Gründer | Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) | |||||
| Sitz | Berlin (⊙
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| Vorläufer | Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) | |||||
| Nachfolger | Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) | |||||
| Motto | Vision Zero: Niemand kommt um, alle kommen an. | |||||
| Zweck | Förderung der Verkehrssicherheit | |||||
| Präsident | Manfred Wirsch | |||||
| Geschäftsführung | Stefan Grieger | |||||
| Eigentümer | Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) | |||||
| Umsatz | Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 273: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) | |||||
| Stiftungskapital | Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 273: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) | |||||
| Beschäftigte | circa 50 (2025) | |||||
| Freiwillige | Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) | |||||
| Mitglieder | circa 200 (2025) | |||||
| Website | www.dvr.de | |||||
Der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) e. V. ist ein 1969 gegründeter Interessenverband zur Förderung von Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Deutscher Verkehrssicherheitsrat (DVR) Kurzdarstellung ( vom 6. Oktober 2014 im Internet Archive), auf dvr.de (abgerufen am 15. Februar 2016)</ref>
Zielsetzung
Der Vereinszweck ist die Förderung von Maßnahmen zur Verbesserung der Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer. Bei seiner Arbeit wird der DVR seit 2007 von der Vision Zero geleitet<ref>Vision Zero. Abgerufen am 12. Juli 2021.</ref>. Da der Mensch nicht fehlerfrei ist und der überwiegende Teil aller Verkehrsunfälle auf menschliches Fehlverhalten zurückzuführen ist, muss das Verkehrssystem so gestaltet sein, dass es ebendiese Fehler verzeiht. Neben technischen und baulichen Änderungen an der Infrastruktur und Fahrzeugen setzt sich der Verband daher für entsprechende Gesetze und Verordnungen auf Bundes-, Landes- und europäischer Ebene ein. Verkehrsteilnehmende sensibilisiert er mit verschiedenen Kampagnen, z. B. Runter vom Gas oder auch Programmen<ref>Programme. Abgerufen am 12. Juli 2021.</ref> und Trainings<ref>Trainings, auf dvr.de</ref> für die Rücksichtnahme im Straßenverkehr.
Neben dem langfristigen Ziel Vision Zero, dem der DVR seit 2007 sein Handeln widmet,<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />DVR-Report 2/2013 ( vom 26. März 2015 im Internet Archive), auf dvr.de(abgerufen am 30. Januar 2015)</ref><ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />16 Schriftenreihe Verkehrssicherheit ( vom 12. Mai 2014 im Internet Archive), auf dvr.de (abgerufen am 29. Januar 2015)</ref> verfolgt der DVR zehn Top Forderungen.<ref>Top-Forderungen. Abgerufen am 12. Juli 2021.</ref>
Eine besondere Bedeutung hat im DVR die betriebliche Verkehrssicherheitsarbeit. Die Berufsgenossenschaften und Unfallkassen und der DVR führen seit Anfang der 1980er-Jahre das gemeinsame Programm „Sicherheit auf allen Wegen“ durch, das sich an Berufstätige und Auszubildende richtet.
Struktur
Der Verein hat rund 200 Mitglieder (Stand Juli 2021)<ref>Mitglieder. Abgerufen am 12. Juli 2021.</ref>. Zu den Mitgliedern gehören die für Verkehr zuständigen Ministerien von Bund und Ländern, die Berufsgenossenschaften und Unfallkassen, Verbände wie die Deutsche Verkehrswacht, der Allgemeine Deutsche Fahrradclub, Verkehrsclubs, Automobilhersteller, Versicherer, Wirtschaftsverbände, Gewerkschaften (Deutsche Polizeigewerkschaft, Gewerkschaft der Polizei) und sonstige Institutionen und Organisationen.
Präsident des DVR ist seit Dezember 2022 Manfred Wirsch. Er bildet gemeinsam mit den Vizepräsidenten Christiane Leonard-Tiemann, Kurt Bodewig und Siegfried Brockmann das Präsidium. Christiane Leonard-Tiemann wurde 2022 als erste Frau ins Präsidium des DVR gewählt.<ref>Manfred Wirsch ist neuer DVR-Präsident. Abgerufen am 15. Dezember 2022.</ref>
Der Vorstand besteht aus gewählten Vertretern aus der DVR-Mitgliedschaft.<ref>Vorstand, auf dvr.de (abgerufen am 15. Februar 2016)</ref> Diese Verzahnung wurde bereits bei der Gründung berücksichtigt.<ref>Bundestag.de StV 1—196 Vm/70</ref>
Hauptgeschäftsführer ist seit Januar 2021 Stefan Grieger.<ref>Neuer DVR-Hauptgeschäftsführer ab 2021. Abgerufen am 12. Juli 2021.</ref> Er folgte auf Christian Kellner und Ute Hammer, die beide den DVR zum Jahresende 2020 verlassen haben.
Beschlüsse des DVR werden vom Vorstand auf Empfehlung der Vorstandsausschüsse beschlossen. Mitglieder der Vorstandsausschüsse rekrutieren sich aus den Mitgliedern des DVR.
Folgende Fachausschüsse<ref>Vorstandsausschüsse. Abgerufen am 3. November 2020.</ref> existieren
- Erwachsene
- Fahrzeugtechnik
- Kinder und Jugendliche
- Junge Kraftfahrer
- Verkehrstechnik
- Verkehrsmedizin
Finanzierung
Die Einnahmen des Deutschen Verkehrssicherheitsrats in Höhe von 14,9 Millionen Euro (2024) setzen sich zusammen aus:
- 58 %: Finanzbeitrag der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung
- 30 %: Zuwendungen des Bundesministeriums für Verkehr
- 5 %: Erlöse von DVR-Mitgliedern und Dritten
- 5 %: Mitgliedsbeiträge
- 2 %: sonstige Einnahmen<ref name="Jahresbericht">DVR: DVR Jahresbericht 2024. In: dvr.de. 2025, abgerufen am 2. Oktober 2025.</ref>
Position zum Tempolimit
Seit dem 12. Mai 2020 tritt der DVR für ein generelles Tempolimit von 130 Kilometern pro Stunde auf Autobahnen ein. Einer entsprechenden Positionierung des Vorstands gingen zahlreiche Expertenanhörungen voraus. Für ein generelles Tempolimit sollen 10 Mitglieder gestimmt haben, vier dagegen, bei 11 Enthaltungen. Die Forderung eines Tempolimits ist Bestandteil eines umfassenden Gesamtpapiers für mehr Sicherheit auf Autobahnen.<ref>Experten für 130km/h-Tempolimit, tagesschau.de, 12. Mai 2020.</ref>
Kampagnen
Der Deutsche Verkehrssicherheitsrat gestaltet und unterstützt Kampagnen, Initiativen und Aktionen auf den verschiedensten Gebieten der Verkehrssicherheit.<ref>Aktionen im Betrieb. dvr.de, abgerufen am 10. August 2021.</ref> Dazu zählen:
- Runter vom Gas
- Hallo Partner – danke schön
- Begleitetes Fahren ab 17<ref>Begleitetes Fahren ab 17. Abgerufen am 12. Juli 2021.</ref>
- Bester Beifahrer: Schlaue Autos kommen besser an (Kampagne rund um Fahrerassistenzsysteme)
- Deine Wege (Sichere Mobilität im betrieblichen und öffentlichen Bereich)
- Initiative Reifenqualität – „Ich fahr' auf Nummer sicher!“
- Risiko-Check (Informationen zu Risiken im Straßenverkehr)
- DVR/UK/BG Schwerpunktaktion (jährliche Aktion)
- DVR-Blog „sicherunterwegs“<ref>DVR Blog SicherUnterwegs. Deutscher Verkehrssicherheitsrat, 12. Juli 2021, abgerufen am 12. Juli 2021.</ref>
- Im November 2022 wurde in einem Gemeinschaftsprojekt der Allianz pro Schiene, des DVR und des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) erstmals das „Mobilitätsbarometer“ [für Deutschland] veröffentlicht.<ref>Mobilitätsbarometer | Das sagen die Deutschen zu Bus, Bahn und Rad. In: Allianz pro Schiene. Abgerufen am 28. November 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Mitgliedschaften
Der DVR ist Mitbegründer des Europäischen Verkehrssicherheitsrates European Transport Safety Council (ETSC). Er ist Mitglied in der Europäischen Bewegung Deutschland. Darüber hinaus kooperiert er innerhalb und außerhalb Europas mit vielen Ländern.
Weblinks
- Eigene Web-Seite: dvr.de
Einzelnachweise
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