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Deutsche Gesellschaft zur Erforschung des Politischen Denkens

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Deutsche Gesellschaft zur Erforschung des Politischen Denkens
(DGEPD)
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Rechtsform eingetragener Verein
Gründung 1989
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Gründer Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Sitz Tübingen
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Nachfolger Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Zweck Wissenschaftliche Gesellschaft
Vorsitz Manfred Brocker, Eva Helene Odzuck, Sarah Rebecca Strömel
Geschäftsführung Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Eigentümer Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Umsatz Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 273: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))
Stiftungskapital Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 273: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))
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Freiwillige Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))
Mitglieder 170+
Website www.dgepd.de

Die Deutsche Gesellschaft zur Erforschung des Politischen Denkens e. V. (DGEPD) ist eine interdisziplinär ausgerichtete wissenschaftliche Gesellschaft, die sich der Erforschung der Grundlagen politischen Handelns und der Beantwortung aktueller politischer Fragen widmet.

Zweck

Selbstverständnis

Ein Leitgedanke der Gesellschaft, in der sich Vertreter der Politikwissenschaft, der Philosophie, der Rechts- und Geschichtswissenschaft, der Ökonomie und Soziologie sowie der Kunst- und Literaturwissenschaft zusammengeschlossen haben, ist die Auffassung, dass die Theorie der Politik auf keine dieser Disziplinen und ihre jeweiligen Methoden verzichten kann. Interdisziplinarität wird somit als Voraussetzung von wissenschaftlicher Begleitung und Beratung der praktischen Politik verstanden, welche zugleich zwei der Aufgaben sind, die sich die DGEPD gestellt hat.<ref name="Selbstverständnis">Selbstverständnis, Ziele und Mitgliedschaft. DGEPD, abgerufen am 4. April 2026.</ref> Aus diesem Grund ist die Mitarbeit von Vertretern aller Disziplinen, die einen Beitrag zum Verständnis der Politik leisten können und wollen, ausdrücklich erwünscht.

Ziele

Neben dem grundsätzlichen Bestreben der Erforschung des politischen Denkens in allen seinen gesellschaftlichen Erscheinungsformen, mit dem Zweck eines besseren Verständnisses der Politik und insbesondere zur Beantwortung der Fragen, die sich in öffentlichen Debatten stellen, hat sich die DGEPD in der Förderung des gegenseitigen Verständnis verschiedener politischer Kulturen ein Ziel gesetzt. Das bedeutet auch, dass man den deutschen politischen Diskurs in den europäischen Nachbarländern und auch jenseits des Atlantik verständlicher zu machen sucht.<ref name="Selbstverständnis"/>

Entsprechend ihrer Zielsetzung besteht ein wichtiger Schwerpunkt der Arbeit der DGEPD in der Beschäftigung mit den Erfahrungen politischen Unrechts, welches die deutsche und andere europäische Gesellschaften in der jüngeren Vergangenheit zu erleiden hatten und weiterhin verarbeiten müssen, weshalb die Analyse und die Beurteilung der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft und der politischen Verbrechen im Namen des Marxismus-Leninismus wiederkehrende Themen der Gesellschaft darstellen.

Funktionen

Am 11. Februar 2025 wurde ein neuer Vorstand der DGEPD gewählt. Erster Vorsitzender ist seitdem Manfred Brocker, stellvertretende Vorsitzende Eva Helene Odzuck und Geschäftsführerin Sarah Rebecca Strömel.<ref>Der Vorstand der DGEPD stellt sich vor. DGEPD, abgerufen am 4. April 2026.</ref> Ende 2019 wurde Peter Nitschke zum DGEPD-Vorsitzenden gewählt und 2021 wiedergewählt; er starb im Juli 2024. Den Vorsitz hatte zuvor Clemens Kauffmann inne, der dieses Amt im Jahr 2015 von Barbara Zehnpfennig übernahm.<ref name="Selbstverständnis"/>

Darüber hinaus verfügt die Gesellschaft über einen Beirat, der alle zwei Jahre gewählt wird. Dem Beirat gehören im Jahr 2026 Luca Basso, Annabel Brett, John Dunn, Otfried Höffe, Kinch Hoekstra, Peter Hoeres, Christine Lubkoll-Klotz, Peter Schröder, Quentin Skinner und Barbara Zehnpfennig an.<ref>Der Beirat der DGEPD. DGEPD, abgerufen am 4. April 2026.</ref>

Der Vorstand der DGEPD fungiert seit 2025 zugleich als Herausgebergremium des Jahrbuch Politisches Denken; ergänzt wird der Herausgeberkreis durch Julian Nida-Rümelin und Jan-Werner Müller.

Aktivitäten

Allgemein

Die Gesellschaft verwirklicht ihre Ziele vor allem durch öffentliche wissenschaftliche Tagungen, durch die Vernetzung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern über Fachgrenzen hinweg sowie durch die Zusammenarbeit mit anderen wissenschaftlichen Organisationen. Außerdem gibt sie mit dem Jahrbuch Politisches Denken ein eigenes Periodikum heraus.

Kooperationen

Im Jahr 2014 riefen die DGEPD und die Deutsche Gesellschaft für Philosophie auf Initiative von Julian Nida-Rümelin und Barbara Zehnpfennig die „Forschungsarbeitsgemeinschaft Politische Philosophie und politische Theorie“<ref>Forschungs-AG für politische Philosophie. In: dgphil.de. Abgerufen am 15. April 2020.</ref> ins Leben, um die Teildisziplin der politischen Philosophie und politischen Theorie in ihrer Bedeutung und Rolle innerhalb der Politikwissenschaft, z. B. durch die Ausrichtung von Workshops oder Tagungen, zu stärken.

Seit 2010 ist die DGEPD zudem am Betrieb von theorieblog.de beteiligt, einem Forum für politische Theorie, Philosophie und Ideengeschichte. Der Blog dient der Diskussion wissenschaftlicher Ideen, dem Austausch von Informationen aus den beteiligten Disziplinen sowie der Vernetzung innerhalb der Theorie-Community.<ref name="dgepd_ueber-uns">Über die DGEPD - Deutsche Gesellschaft zur Erforschung des politischen Denkens. Abgerufen am 30. März 2026.</ref>

Darüber hinaus wirkt die DGEPD an der European Society for the History of Political Thought (ESHPT) mit, die den internationalen Austausch zur Geschichte des politischen Denkens in Europa fördert und hierzu Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verschiedener Länder zusammenbringt sowie regelmäßig Konferenzen veranstaltet.<ref name="dgepd_ueber-uns" />

Darüber hinaus bestehen enge personelle und thematische Verbindungen zum Bayerischen Promotionskolleg Politische Theorie und zum Bayerischen Zentrum für Politische Theorie (BAYPOL); dies zeigt sich unter anderem in gemeinsamen Tagungen und personellen Überschneidungen. BAYPOL ist zudem eine gemeinsame Forschungseinrichtung, die unter anderem auf Initiative von Manfred Brocker und Barbara Zehnpfennig gegründet wurde.<ref>Kooperationen – Bayerisches Zentrum für Politische Theorie. 17. Februar 2017, abgerufen am 30. März 2026.</ref>

Weblinks

Fußnoten

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