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Deutsche Gesellschaft für Suchtforschung und Suchttherapie

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Deutsche Gesellschaft für Suchtforschung und Suchttherapie
(DG-Sucht)
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Rechtsform eingetragener Verein
Gründung 1978<ref name="Rhytmus">Profil der DG-Sucht auf der Webseite der Deutschen Gesellschaft für Suchtforschung und Suchttherapie, aufgerufen am 4. März 2024</ref>
Auflösung Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Gründer Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Sitz Berlin
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Nachfolger Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Zweck Förderung der Suchtforschung und Verbesserung der Suchttherapie
Vorsitz Eva Hoch<ref name=Paralelle>Mitglieder des Vorstandes der DG-Sucht, auf der Webseite der Deutschen Gesellschaft für Suchtforschung und Suchttherapie, aufgerufen am 4. März 2024</ref>, Falk Kiefer<ref name="SUCHT">Eva Hoch, Falk Kiefer: "Nachrichten aus der DG-Sucht", Meldung in der SUCHT (2024), 70. Jahrgang, Heft 2, Seite 122–126</ref>
Geschäftsführung Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Eigentümer Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Umsatz Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 273: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))
Stiftungskapital Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 273: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))
Beschäftigte Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))
Freiwillige Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))
Mitglieder 430 (2024)<ref>Profil der Deutschen Gesellschaft für Suchtforschung und Suchttherapie auf der Webseite der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften, aufgerufen am 4. März 2024</ref>
Website dg-sucht.de

Die Deutsche Gesellschaft für Suchtforschung und Suchttherapie e. V. (DG-Sucht) mit Sitz in Hamm ist eine wissenschaftliche Fachgesellschaft mit dem Ziel der kritischen Reflexion und ständigen Verbesserung von Suchtforschung und Suchttherapie.

Aufgaben

Das Themenspektrum reicht von der Substanzabhängigkeit (z. B. Alkoholismus und Drogensucht) bis zu substanzungebundener Sucht (wie z. B. pathologisches Spielen). Als interdisziplinäre Fachgesellschaft ist die DG Sucht für alle an dem Thema interessierten Berufsgruppen offen. Sie ist seit 1983 Mitglied der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF).<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Deutsche Gesellschaft für Suchtforschung und Suchttherapie e. V. (DG-Sucht) (Memento des Vorlage:IconExternal vom 24. September 2020 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.awmf.org, AWMF online, abgerufen am 24. Dezember 2020.</ref> Es bestehen Kooperationsbeziehungen zur Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen in Hamm und dem Fachverband Sucht e. V. in Bonn.<ref>Die Deutsche Gesellschaft für Suchtforschung und Suchttherapie e. V. (DG-Sucht) feiert in diesem Jahr ihr 40-jähriges Jubiläum!, dg-sucht.de, abgerufen am 24. Dezember 2020.</ref>

Die Fachgesellschaft fördert den Erfahrungsaustausch zwischen Wissenschaft und Praxis sowie Forschungsaktivitäten.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />DG-Sucht - Aufgaben und Ziele (Memento vom 2. Januar 2012 im Internet Archive) abgerufen am 30. Dezember 2011.</ref> Sie trägt zur Konsensusbildung und zur Leitlinienentwicklung bei und veranstaltet und unterstützt Fachtagungen. Weiter gehört zu ihren Aufgaben die Beratung von wissenschaftlichen Gesellschaften, politisch Verantwortlichen und Behörden sowie Öffentlichkeitsarbeit. Die DG-Sucht fördert Aus-, Fort- und Weiterbildung sowie den Nachwuchs. Diesbezüglich arbeitet sie mit nationalen und internationalen Gesellschaften ähnlicher Zielsetzung zusammen.

Geschichte

Die DG Sucht wurde 1978 auf Initiative von Dietrich Kleiner (1921–2008)<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />DG Sucht - Geschichte (PDF) (Memento vom 16. März 2012 im Internet Archive), abgerufen am 30. Dezember 2011.</ref> aus einer Gruppe engagierter Mediziner, Psychologen und Juristen in Berlin gegründet.<ref>Suchtlexikon, Google Books, abgerufen am 24. Dezember 2020.</ref> Bereits seit der Anfangsphase war die Veranstaltung von Kongressen eine Hauptaufgabe der DG Sucht. Bis 2008 wurden jeweils abwechselnd im zweijährlichen Rhythmus der Kongress und das Wissenschaftliche Gespräch abgehalten. Das Wissenschaftliche Gespräch hat das Ziel eines Expertenaustauschs zu einem vorgegebenen Thema im kleineren Rahmen, während der Kongress eine größere Themenbreite einer größeren Vielzahl von Interessierten nahebringt. Seit 2008 wird der Kongress als „Deutscher Suchtkongress“ jährlich abgehalten. Dabei wechselt die Leitung des Deutschen Suchtkongresses zwischen der DG Sucht und der Deutschen Gesellschaft für Suchtpsychologie. Die Kongresse fanden mit Unterstützung zahlreichen weiterer Fachgesellschaften und des Bundesministeriums für Gesundheit 2008 in Mannheim,<ref>1. Deutscher Suchtkongress, idw-online.de, abgerufen am 24. Dezember 2020.</ref> 2009 in Köln,<ref name="Kongresse">Vergangene Kongresse, dg-sucht.de, abgerufen am 24. Dezember 2020.</ref> 2010 in Tübingen,<ref>Deutscher Suchtkongress 2010, innovations report, abgerufen am 24. Dezember 2020.</ref> 2011 in Frankfurt am Main, 2012 in Berlin, 2013 in Bonn, 2014 in Berlin,<ref name="Kongresse" /> 2015 in Hamburg<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Deutscher Suchtkongress 2015 (Memento des Vorlage:IconExternal vom 13. Oktober 2015 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.zbmed.de, zbmed.de, abgerufen am 24. Dezember 2020.</ref> und 2016 in Berlin statt.<ref>@1@2Vorlage:Toter Link/www.zbmed.deDeutscher Suchtkongress 2016 (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im November 2024. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot, zbmed.de, abgerufen am 24. Dezember 2020.</ref>

Seit 1990 gibt die DG Sucht gemeinsam mit der DHS die wissenschaftliche Zeitschrift „Sucht“ heraus. Die DG Sucht ist im Drogen- und Suchtrat der deutschen Bundesregierung sowie im Fachbeirat Glücksspielsucht vertreten. Die DG-Sucht verleiht jährlich einen Forschungspreis an Nachwuchswissenschaftler, der mit 1.000 Euro dotiert ist und auf dem Deutschen Suchtkongress überreicht wird.<ref>Nachwuchspreis der DG-Sucht auf der Webseite der Deutschen Gesellschaft für Suchtforschung und Suchttherapie, aufgerufen am 3. März 2024.</ref> Zudem vergibt die Fachgesellschaft alle zwei Jahre gemeinsam mit der Oberberg Stiftung Matthias Gottschaldt und der Deutschen Suchtstiftung den mit 4.000 Euro dotieren Wilhelm Feuerlein-Forschungspreis für wissenschaftliche Arbeiten auf dem Gebiet der Suchtmedizin.<ref>Basisinformationen zum Wilhelm Feuerlein-Forschungspreis auf der Webseite der Oberberg Stiftung Matthias Gottschaldt, aufgerufen am 3. März 2024</ref>

Im Rahmen des Deutschen Suchtkongresses im Jahr 2022 beschloss die Mitgliederversammlung der DG Sucht, das Präsidentenamt zukünftig stets mit zwei Personen zu besetzen. Ziel hierbei war es, die zunehmende Komplexität des Amts besser bewältigbar zu machen und gleichzeitig mehr Diversität zu gewährleisten sowie Innovation zu ermöglichen. Im folgenden Jahr wurde die Münchner Psychologin Eva Hoch als erste Frau Präsidentin der DG Sucht. Sie ergänzte den bis dahin alleinigen Präsidenten Falk Kiefer zur Doppelspitze.<ref name="SUCHT"/>

Präsidenten

Zeitschriften

Literatur

  • D. Kleiner: Geschichte der Deutschen Gesellschaft für Suchtforschung und Suchttherapie e. V. II. In: Sucht. Band 39, 1994, S. 278–280.
  • K. Mann, A. Batra: The German Society for Addiction Research and Addiction Treatment. In: Addiction. Band 103, 2008, S. 6–8.
  • K. Mann, A. Batra, H. Watzl: Die Deutsche Gesellschaft für Suchtforschung und Suchttherapie. In: Sucht. Band 54, Nr. 4, 2008, S. 122–125.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />