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Deutsche Gesellschaft für Mykologie

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Deutsche Gesellschaft für Mykologie e. V.
(DGfM)
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Rechtsform Eingetragener Verein
Gründung 21. – 25. August 1921 in Nürnberg
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Gründer Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Sitz Karlsruhe (Koordinaten: 50° 7′ 3,4″ N, 8° 39′ 7,1″ O
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Vorläufer Deutsche Gesellschaft für Pilzkunde (DGfP)
Nachfolger Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Motto „Begeistert von Pilzen“
Zweck Förderung der wissenschaftlichen Pilzforschung, Pilzkenntnis und Pilzberatung
Methode Forschung, Naturschutz, Qualifikationsstandards, Öffentlichkeitsarbeit
Aktionsraum Deutschland
Vorsitz Marco Thines (Präsident)
Geschäftsführung Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Eigentümer Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Umsatz Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 273: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))
Stiftungskapital Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 273: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))
Beschäftigte Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))
Freiwillige Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))
Mitglieder ca. 2.000 (Stand 11/2025)
Website www.dgfm-ev.de

Die Deutsche Gesellschaft für Mykologie (DGfM) ist ein gemeinnütziger eingetragener Verein. Sie vertritt die Interessen von Mykologen und Pilzfreunden in Deutschland.

Die Gesellschaft ist in weltweit bzw. europaweit agierenden mykologischen Vereinigungen organisiert, der International Mycological Association<ref name="IMA" /> und der European Mycological Association. Außerdem ist sie Mitglied des Verbands Biologie, Biowissenschaften und Biomedizin,<ref name="VBIO" /> Deutschlands Dachverband der biowissenschaftlichen Fachgesellschaften und seiner Landesverbände.

Aktivitäten

Die DGfM schafft die Rahmenbedingungen für die Ausbildungslehrgänge zum PilzCoach,<ref name="DGfM2016a" /> Pilzsachverständigen<ref name="DGfM2016b" /> und universitär geprüften Fachberater für Mykologie.<ref name="DGfM2016c" /> Regelmäßig veranstaltet die Gesellschaft Fachtagungen<ref name="DGfM2016d" /> und gibt die deutschsprachige „Zeitschrift für Mykologie“<ref name="DGfM2016e" /> sowie das englischsprachige Journal „Mycological Progress“<ref name="DGfM2016f" /> heraus, um den nationalen und internationalen Wissensaustausch zu fördern. Zudem vergibt sie Förderpreise, um besondere mykologische Forschungstätigkeiten zu würdigen.<ref name="DGfM2016g" /> Seit 1994 kürt der Verein alljährlich den Pilz des Jahres.<ref name="DGfM2016h" /> Als nichtstaatliche Organisation setzt sie sich für den Arten- und Biotopschutz von Pilzen ein.<ref name="DGfM2016i" /> Sie koordiniert die bundesweite Pilzkartierung und veröffentlicht Verbreitungskarten online.<ref name="DGfM2016j" /> Die Funddaten bilden die Grundlage für die Rote Liste gefährdeter Großpilze Deutschlands<ref name="DGfM2016k" /> und die Ausweisung von Verantwortungsarten.<ref name="DGfM2016l" />

Qualifikationen

Seit 1981 ist der Verein für die Aus- und Fortbildung von „Pilzsachverständigen“ (PSV), vormals Pilzberater, verantwortlich. PSV beraten die Bevölkerung über den Speisewert und die Giftwirkung von Pilzen sowie deren Rolle für Mensch und Umwelt. Sie halten Vorträge und leiten Exkursionen. Die DGfM etablierte ein einheitliches Ausbildungssystem, das 1990 nach der Wiedervereinigung auf ganz Deutschland ausgedehnt wurde.<ref name="DGfM2016b" /><ref name="DGfM2016m" />

Seit 2008 organisiert der Verein eine universitäre Ausbildung zum „Fachberater für Mykologie“, bestehend aus acht Modulen über Systematik, Ökologie, Biotechnologie, Phytopathologie, Lebensmitteltechnologie, Genetik und medizinischen Bedeutung von Pilzen. Zu den Aufgaben des Fachberaters zählen diverse Gutachtertätigkeiten (zum Beispiel bei Pilzbefall an Bauten, Pilzen in Kliniken, in Nahrungsmitteln, an Werkstoffen und Kunstgegenständen) und das Anbieten von Expertisen zu ökologischen, agrarwirtschaftlichen und forstwirtschaftlichen Fragen.<ref name="DGfM2016c" /><ref name="DGfM2016m" /><ref name="DGfM2016n" />

2014 wurde mit dem „PilzCoach“ eine weitere Qualifikation geschaffen. PilzCoaches vermitteln Kindern und Jugendlichen in Kindergärten, Schulen und anderen Bildungseinrichtungen Grundwissen über Pilze.<ref name="DGfM2016a" /><ref name="DGfM2016m" />

Geschichte

Im Jahr 1921 wurde die „Deutsche Gesellschaft für Pilzkunde“ zur Förderung der wissenschaftlichen Pilzforschung, der Pilzkenntnis und der Pilzberatung gegründet. Karl Johannes Kniep, ein zunächst an den Universitäten Freiburg und Würzburg, später an der Universität Berlin lehrende Professor für Pflanzenphysiologie, übernahm die Leitung der Gesellschaft. Gleichzeitig wurde die „Zeitschrift für Pilzkunde“ ins Leben gerufen.

1977 hat die Vereinigung die gegenwärtige Bezeichnung „Deutsche Gesellschaft für Mykologie“ angenommen. Das gesellschaftseigene Publikationsorgan wurde entsprechend in „Zeitschrift für Mykologie“ umbenannt. Im Jahre 1992 wurde eine erste „Rote Liste der gefährdeten Großpilze in Deutschland“ veröffentlicht, in die Ergebnisse langjähriger Untersuchungen von Vereinsmitgliedern einflossen. Seit Jahresbeginn 2002 gibt die DGfM das englischsprachige Journal „Mycological Progress“ heraus. 2006 erhielt die DGfM von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) das Vorschlagsrecht für Fachgutachter.<ref name="DGfM2016m" />

Siehe auch

Weblinks

Einzelnachweise

<references> <ref name="DGfM2016a"> Wie werde ich PilzCoach? Deutsche Gesellschaft für Mykologie, 21. November 2016, abgerufen am 12. Dezember 2016.</ref>

<ref name="DGfM2016b"> Wie werde ich PSV? Deutsche Gesellschaft für Mykologie, 21. November 2016, abgerufen am 12. Dezember 2016.</ref>

<ref name="DGfM2016c"> Was ist ein Fachberater für Mykologie? Deutsche Gesellschaft für Mykologie, 21. November 2016, abgerufen am 12. Dezember 2016.</ref>

<ref name="DGfM2016d"> Veranstaltungen. Deutsche Gesellschaft für Mykologie, 21. November 2016, abgerufen am 12. Dezember 2016.</ref>

<ref name="DGfM2016e"> Zeitschrift für Mykologie. Deutsche Gesellschaft für Mykologie, 21. November 2016, abgerufen am 12. Dezember 2016.</ref>

<ref name="DGfM2016f"> Mycological Progress. Deutsche Gesellschaft für Mykologie, 21. November 2016, abgerufen am 12. Dezember 2016.</ref>

<ref name="DGfM2016g">Veranstaltungen & Förderpreise. Deutsche Gesellschaft für Mykologie, 21. November 2016, abgerufen am 26. Juli 2023.</ref>

<ref name="DGfM2016h"> Pilz des Jahres. Deutsche Gesellschaft für Mykologie, 21. November 2016, abgerufen am 12. Dezember 2016.</ref>

<ref name="DGfM2016i"> Pilze und Naturschutz. Deutsche Gesellschaft für Mykologie, 21. November 2016, abgerufen am 12. Dezember 2016.</ref>

<ref name="DGfM2016j"> Kartierung. Deutsche Gesellschaft für Mykologie, 21. November 2016, abgerufen am 12. Dezember 2016.</ref>

<ref name="DGfM2016k"> Rote Liste gefährdeter Pilze Deutschlands. Deutsche Gesellschaft für Mykologie, 21. November 2016, abgerufen am 12. Dezember 2016.</ref>

<ref name="DGfM2016l"> Verantwortungsarten in Deutschland. Deutsche Gesellschaft für Mykologie, 21. November 2016, abgerufen am 12. Dezember 2016.</ref>

<ref name="DGfM2016m"> Geschichte. Deutsche Gesellschaft für Mykologie, 21. November 2016, abgerufen am 31. Dezember 2016.</ref>

<ref name="DGfM2016n"> Ziele und Aufgaben. Deutsche Gesellschaft für Mykologie, 21. November 2016, abgerufen am 2. Januar 2017.</ref>

<ref name="IMA">Member Mycological Organizations. International Mycological Association (IMA), archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 18. Oktober 2018; abgerufen am 31. Dezember 2016.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.ima-mycology.org</ref>

<ref name="VBIO">Deutsche Gesellschaft für Mykologie e. V. (DGfM). Verband Biologie, Biowissenschaften und Biomedizin (VBIO), archiviert vom Vorlage:IconExternal am 22. Juni 2017; abgerufen am 11. Dezember 2023.</ref> </references>

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