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Deutsch-Omanische Gesellschaft

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Deutsch-Omanische Beziehungen
Lage von Deutschland und Oman
DeutschlandDeutschland OmanDatei:Flag of Oman.svg
Deutschland Oman

Die Deutsch-Omanische Gesellschaft ist ein eingetragener gemeinnütziger Verein zur Förderung der Freundschaft der Menschen in der Bundesrepublik Deutschland und des Sultanats Oman. Sie soll die Beziehungen beider Völker auf kulturellem, wissenschaftlichem und sportlichem Gebiet fördern.<ref name=Satzung>Satzung der Deutsch-Omanischen Gesellschaft vom 7. September 1992 mit Änderungen vom 18.11.1999, 15.02.2002, 27.11.2009 und 27.02.2014. Auf DeutschOman.de, abgerufen am 11. Januar 2019.</ref><ref name="AA">Oman – Beziehungen zu Deutschland. In: Länderinformationen. Auf Auswaertiges-Amt.de, abgerufen am 11. Januar 2019.</ref>

Entstehung und Aufgaben

Die Gesellschaft wurde am 4. September 1992<ref name="AA" /> durch 30 Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik, Kultur und Diplomatie gegründet. Einer der deutschen Gründungspräsidenten war Ottfried Hennig.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Ehrenmitgliedschaft von Fred Scholz in der Deutsch-Omanischen Gesellschaft e.V. (Memento des Vorlage:IconExternal vom 21. Januar 2016 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/fredscholz.de In: Ehrungen Deutsch-Omanischen Gesellschaft. Auf FredScholz.de, abgerufen am 11. Januar 2019.</ref> Von omanischer Seite wurde die Gründung der Gesellschaft wirkungsvoll vom damaligen Botschafter Shaikh Saud Sulayman al-Nabhani betrieben.

Zu den satzungsmäßigen Zwecken zählen unter anderem die

  • Veranstaltung von Seminaren und Konferenzen in beiden Ländern
  • Verbreitung von Informationen über die kulturelle und wissenschaftliche Entwicklung in beiden Ländern
  • Organisation und Betreuung von wechselseitigen Besuchen
  • Veranstaltung von sportlichen Ereignissen (zum Beispiel Fußballturnieren)
  • Organisation von Ausstellungen
  • Initiierung von deutsch-omanischen Städtepartnerschaften
  • Förderung der Zusammenarbeit der Sultan-Qabus-Universität mit deutschen Universitäten<ref>Die privaten Universitäten in Oman haben bisher noch kein Assoziierungsabkommen mit deutschen Universitäten abgeschlossen.</ref>
  • Errichtung eines omanisch-deutschen Freundeskreises im Sultanat Oman

Der Verein förderte gemeinsam mit dem Deutschen Bergbaumuseum und dem Auswärtigen Amt die Restaurierung der Weltkulturerbestätte in Bat.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Bericht der Deutschen Botschaft in Maskat (Memento des Vorlage:IconExternal vom 6. Januar 2017 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.maskat.diplo.de.</ref> Er war (Mit-)Organisator diverser Ausstellungen wie „Greetings from Oman“ im Museum für Kommunikation Berlin in Kooperation mit dem Bund Deutscher Philatelisten<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Internetseite des Museums für Kommunikation Berlin (Memento des Vorlage:IconExternal vom 27. Dezember 2018 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.mfk-berlin.de.</ref> oder „From Basra to Muscat“ mit Fotografien von Hermann Burchardt in Kooperation mit dem Auswärtigen Amt.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Muscat Daily vom 7. Juli 2015 (Memento des Vorlage:IconExternal vom 27. Dezember 2018 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.m.muscatdaily.com.</ref>

Der Verein wird vom Auswärtigen Amt<ref name="AA" /> und von der Konrad-Adenauer-Stiftung<ref>Länderinformation der Konrad-Adenauer-Stiftung.</ref> als Beispiel für kulturelle Kooperation zwischen Deutschland und Oman dargestellt.

Zu den aktuellen Projekten in den Jahren 2019 und 2020 gehört u. a. ein Künstlerinnenausstausch in Zusammenarbeit mit der Stal Gallery in Muscat, indem die omanischen Künstlerinnen im Residenzprogramm des LIA (Leipzig International Artist Exchange) im Kreativzentrum der Leipziger Baumwollspinnerei arbeiten und leben.

Organe, Mitglieder und Sitz des Vereins

Der Präsident des Vereins ist seit November 2018 Wolfgang Zimmermann aus Leipzig. Ehrenpräsident der Gesellschaft ist der jeweilige Botschafter des Sultanats Oman in Deutschland.

Ehrenmitglieder des Vereins sind Peter Ramsauer, Bundesminister a. D. und Fred Scholz.

Sitz der Gesellschaft ist Berlin.<ref name=Satzung /><ref>Eintragung des Vereins unter der Nummer 13704 Nz im Vereinsregister des Amtsgerichts Charlottenburg.</ref>

Weblinks

Einzelnachweise, Anmerkungen

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