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Der entsorgte Vater

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Handlung

Douglas Wolfsperger hat seine Tochter drei Jahre nicht mehr gesehen. Er macht sich auf den Weg zu ihr, mit dem Wissen, dass dies das letzte Treffen sein könnte, weil ein Gericht gegen ihn entschieden hat.

Auf seiner Reise trifft er Väter, denen es ähnlich geht. Ihre Ex-Partnerinnen erschweren oder verhindern den Kontakt zum gemeinsamen Kind. An fünf Beispielen werden dabei persönliche Erlebnisse, Gefühle und Erfahrungen „entsorgter Väter“ subjektiv vermittelt.

Hintergrund

Der Film thematisiert die Problematik der Rechtsstellung von Vätern in Deutschland, insbesondere den Kindesentzug durch die Mütter, da das Sorgerecht fast immer der Mutter zugesprochen wird.

Als direkt betroffener Vater hat Douglas Wolfsperger einen persönlichen, subjektiven Film gemacht. Er besuchte als Regisseur, Produzent und betroffene Person einige Kinos, in denen der Film vorgeführt wurde, und stellte sich anschließend der Diskussion.

Kritik

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Douglas Wolfspergers Film Der Entsorgte Vater könnte gerade wegen seiner gnadenlosen und niemals verschleierten Subjektivität ein wichtiger Impuls werden, sich mit diesem Tabu näher auseinander zu setzen und Maßnahmen zu ergreifen, die endlich einmal darauf abzielen, getrennt lebenden Eltern – gleich welchen Geschlechts – einen regelmäßigen Umgang mit ihren eigenen Kindern zu ermöglichen. Es wäre – auch wenn manche Gerichte genau dies negieren – insbesondere für die weitere Entwicklung der Kinder ein längst überfälliger Schritt.}} | {{#ifeq: {{#if:|{{{vor}}}|@#@}}{{#if:|{{{nach}}}|@#@}} | @#@@#@ | {{#ifeq: de | de | „{{#if:trim|Dass sich an der … durchscheinenden impliziten Rollenverteilung auch im 21. Jahrhundert und in einer aufgeklärten Gesellschaft wie der unseren trotz etlicher gesetzlicher Initiativen nichts geändert hat, darin liegt die Sprengkraft dieses Film, der neben persönlichen Schicksalen auch eines der wenigen noch verbliebenen Tabus aufzeigt.

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Juristische Auseinandersetzung

Die Mutter von Wolfspergers Tochter erwirkte gegen die Verwendung eines Fotos der Tochter im Film eine Einstweilige Verfügung. Infolgedessen haben verschiedene Kinos den Dokumentarfilm aus dem Programm gestrichen.<ref>Filmecho vom 1. Juli 2009, abgerufen am 20. Juli 2009.</ref> Wolfsperger beantragte die Aufhebung der Verfügung.<ref>Updatefilm.de vom 1. Juli 2009, abgerufen am 20. Juli 2009.</ref>

Einzelnachweise

<references />

Weblinks