Der Ausflug der toten Mädchen
Der Ausflug der toten Mädchen ist eine um 1944 entstandene und 1946 in New York in dem gleichnamigen Band erschienene Erzählung von Anna Seghers mit autobiographischen Bezügen.<ref>Anna Seghers widmete die Erzählung ihrer Mutter Hedwig Reiling, die am 24. März 1942 im Alter von 62 Jahren ins Getto Piaski bei Lublin deportiert und dort getötet wurde.Reinhard Frenzel: Hedwig Reiling. In: Frauenbüro Landeshauptstadt Mainz (Hrsg.): Frauenleben in Magenza. Die Porträts jüdischer Frauen aus dem Mainzer Frauenkalender und Texte zur Frauengeschichte im jüdischen Mainz. 4. und vollständig überarbeitete Auflage. Mainz 2015, OCLC 908617988, S. 26, Sp. 2 (mainz.de [PDF; 8,8 MB] – Redaktion Eva Weickart).</ref> Sie handelt von den Erinnerungen der im mexikanischen Exil lebenden Erzählerin „Netty“<ref>Netty Reiling ist der Geburtsname der Autorin.</ref> an einen Schulausflug vor dem Ersten Weltkrieg und an die Schicksale der Mädchen bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges. Dadurch entsteht ein breites Bild der Gesellschaft in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.
Inhalt
In der Rahmenhandlung lebt die Ich-Erzählerin nach Monaten der Krankheit,<ref>Hinweis auf die Datierung: Die Autorin lag nach einem Verkehrsunfall im Juni 1943 lange im Krankenhaus.</ref> das Ende des Krieges und ihre Heimkehr ersehnend, in einem Dorf in Mexiko. Von ihrer Herberge aus erblickt sie bergab die weiße Mauer eines Ranchos, die sie magisch anzieht. Beim Durchschreiten eines „Einschnitt[s] in der Palisade aus Kakteen“ „in der Glut eines tropischen Mittags“<ref>Batt, S. 156, 2. Z.v.u.</ref> wird sie wie in einer „Fata Morgana“ zurückversetzt in die vergangene Welt ihrer Jugend vor dem Ersten Weltkrieg.
Hier beginnt die Binnenerzählung, der Rückblick: In einem grünen Garten sieht sie, in einer Vision, ihre beiden besten Freundinnen aus ihrer Schulzeit, Leni und Marianne, inmitten von Butterblumen, Löwenzahn, Storchschnabel und bräunlichrosa Zittergras<ref>Verwendete Ausgabe, S. 334, Mitte</ref> auf einer Wippe schaukeln. Dann ruft die ältliche Lehrerin Fräulein Mees, die durch ihr schwarzes Kreuz „der Bekenntniskirche“ an der Halskette Jahrzehnte später vor dem Nazikreuz geschützt sein wird, „Netty!“<ref>Verwendete Ausgabe, S. 333, 3. Z.v.u.</ref> und sie geht zur auf einer weißen Mauer ruhenden Kaffeeterrasse des Restaurants. Ihre Klasse, ein „Mädchenschwarm […] piepsig und elfig“, unternimmt mit den Lehrerinnen Mees und Sichel einen Ausflug von Mainz<ref>Verwendete Ausgabe, S. 349, 15. Z.v.o.</ref> aus ein Stück den Rhein abwärts. Der Rückblick beginnt in der Ausflugswirtschaft und endet nach der zwanzigminütigen Rückfahrt stromaufwärts auf dem Dampfer mit dem Weg durch die Stadt zur Wohnung der Erzählerin. Diese ist verwundert über die nicht zerstörten Kirchen, Häuser und Brunnen, gleichsam in einem rückwärts laufenden Film in eine heile Welt, und so hofft sie, auch ihre Mutter anzutreffen.
Zu Beginn des Rückblicks werden bei Kaffee und Kuchen die Kameradinnen der Erzählerin in ihrem Verhalten und ihrer Persönlichkeit beschrieben. Damit erfüllt die Erzählerin – allerdings drei Jahrzehnte später – doch noch den Auftrag ihrer Lehrerin, Fräulein Sichel, den Schulausflug für die nächste Deutschstunde sorgfältig zu beschreiben. Fräulein Sichel hat Netty angesprochen, weil das Mädchen gerne Aufsätze schreibt. Es entsteht ein heiteres Gruppenbild der dreizehn unbeschwerten Mädchen in einer lieblichen Flusslandschaft mit Ausblick auf die vorbeifahrenden Dampfer und die Weinberge. Die Erzählerin ist erstaunt, dass sich in den glatten und blanken Gesichtern „keine Spur von den grimmigen Vorfällen“ findet, die das Schicksal der Jugendlichen und ihrer Familien bestimmen werden, denn ihre Erinnerung an den Ausflug überlagert sich mit dem Wissen von ihren tragischen Lebensläufen. Die Erzählerin ist die einzige Überlebende.
- Dreißig Jahre später sind Leni und Marianne tot. Lenis Bruder fällt bereits im Herbst 1914, ihr Mann Fritz, Sohn eines Eisenbahners, wird von der Gestapo in seiner illegalen Druckerei festgenommen. Leni, welche die Flugblätter verteilt hat und die Aussage gegen ihren Mann verweigert, wird geschlagen und verhungert im zweiten Kriegswinter 1940 in einem Frauen-KZ.<ref>Verwendete Ausgabe, S. 334–335</ref> Ihre Freundin auf der Wippe ist die hübsche Marianne. Vor der Rückfahrt begegnet sie an der Dampferanlegestelle ihrem Freund Otto Fresenius, der mit seiner Unterprima des Realgymnasiums ebenfalls auf Ausflugsfahrt ist. Sie wird sich mit ihm verloben, bevor er 1914 mit einem Studentenbataillon in den Argonnen kämpft, wo ihn ein Geschoss zerreißt. Nach der Trauerzeit heiratet sie den späteren SS-Sturmbannführer Gustav Liebig, eine Gegenfigur zu dem sich für Rechtlichkeit und Gerechtigkeit einsetzenden Otto, gerät mit ihm in den Sog des Faschismus und tritt in die NS-Frauenschaft ein. Als nach Lenis Verhaftung Nachbarsfrauen ihre kleine Tochter vor dem nationalsozialistischen Erziehungsheim bewahren wollen und sie um Reisegeld bitten, um das Kind bei Verwandten des Vaters in Berlin zu verstecken, lehnt es Marianne ab, Feinde der Partei zu unterstützen, und verleugnet die treue Freundin. Groteskerweise überlebt das Mädchen den Krieg vielleicht gerade durch die Einweisung ins Heim. Hätte Marianne das Mädchen bei sich aufgenommen, wäre es mit ihr beim Luftangriff auf die Stadt ums Leben gekommen. Ihre Leiche wird im zerbombten Haus von der zu spät gekommenen Feuerwehr halbverkohlt, in rauchenden Kleiderfetzen in der Asche ihrer Eltern aufgefunden.<ref>Verwendete Ausgabe, S. 356 Mitte</ref>
- Die selbstbewusste, kleine, stupsnasige Nora beweist während des Ersten Weltkrieges ihre Neigung zu Fräulein Sichel, ihrer Lieblingslehrerin, als sie in der gleichen Schicht mit ihr auf dem Bahnhof an die Front ziehende Soldaten versorgt. Später aber wird Fräulein Sichel von Nora – inzwischen Leiterin der städtischen Nationalsozialistischen Frauenschaft – als „Judensau“ beschimpft, bespuckt und von einer „judenfreien“ Parkbank gejagt.<ref>Verwendete Ausgabe, S. 339–340 Mitte</ref> Man deportiert sie zusammen mit Sophie Meier nach Polen.
- Sophie Meier stirbt auf dem Transport nach Polen in einem „vollgepferchten plombierten Waggon“ in Fräulein Sichels Armen.<ref>Verwendete Ausgabe, S. 352, 10. Z.v.o.</ref>
- Die Friseurstochter Lore hat im Laufe der Jahre einen Liebhaber nach dem anderen, zuletzt einen jüdischen Freund. Als sie „ein verärgerter Naziliebhaber“ der Rassenschande beschuldigt und ihr mit KZ droht, nimmt sie sich mit „Schlafpulver“ das Leben.
- Ida, eine Lehrerstochter, teilt während der Schulzeit mit ihrer Freundin Lore das Interesse an Jungs. Nachdem ihr Bräutigam vor Verdun gefallen ist, wird sie Diakonissin und dann Funktionärin bei den nationalsozialistischen Krankenschwestern. Aus Hass auf den Feind bevorzugt sie im nächsten Krieg in einem Spital hinter der Front ihre Landsleute vor den kriegsgefangenen Verwundeten. In jenem Spital zerknallt im Winter 1943 eine Bombe Idas Kopf, sie stirbt zusammen mit Freund und Feind.<ref>Verwendete Ausgabe, S. 342, 8. Z.v.o.</ref>
- Gerda, Fräulein Mees‘ Lieblingsschülerin und „zur Krankenpflege und Menschenliebe geboren“, wird Lehrerin „in einem aus dem Bestand der Welt fast verschwundenen Sinn, als sei sie auserlesen, überall Kinder zu suchen, denen sie vonnöten“ ist. Sie heiratet in der Zeit der Weimarer Republik den Lehrer Neeb, der beim Ausflug die Unterprimaner beaufsichtigte und damals schon ein Auge auf sie geworfen hat, nachdem sie sich beim „Bund entschiedener Schulreformer“ getroffen haben. Als ihr Mann gegen ihren ausdrücklichen Willen aus Angst um seine Anstellung nach der Anweisung der Regierung an einem 1. Mai die Hakenkreuzfahne aus dem Fenster hängt, dreht sie aus lauter Scham den Gashahn auf und erstickt.
- Else, ein rundes Mädchen mit kirschenrotem Mund, heiratet den Schreinermeister Ebi. Ihre Ausbildung als Buchhalterin auf der Handelsschule kommt ihm für sein Geschäft äußerst gelegen. Nach einem englischen Fliegerangriff liegen die beiden mit ihren drei Kindern und den Gesellen samt Haus und Werkstatt in Staub und Fetzen.
- Katharina heiratet einen Tapezierer. Nach der Besetzung Frankreichs wird er in seinem Glauben bestärkt, das deutsche Volk sei stärker als andere Völker. Da überrascht ihn die Nachricht, dass seine Frau im Keller des väterlichen Hauses mitsamt Familie, mit ihrer jüngeren Schwester Toni und deren Tochter, ihrer Mutter und Tante, von einer Bombe zermalmt worden ist.<ref>Verwendete Ausgabe, S. 357, 10. Z.v.u.</ref>
- Ebenso verbrennt Marie Braun mit ihrer Familie im Tapeziergeschäft ihres Vaters.
- Liese Möbius<ref>Verwendete Ausgabe, S. 358, 5. Z.v.o.</ref> wird Volksschullehrerin. Wegen ihrer unerschütterlichen katholischen Glaubenstreue behandelt sie die nationalsozialistische Behörde geringschätzig und versetzt sie in eine Schule für Schwachbegabte, was sie ergeben als Schicksal hinnimmt. Aber dann im Luftschutzkeller scharen sich die „rabiatesten Naziweiber“ um die kleine Liese. Vergebens – keine der Frauen übersteht den Bombenabwurf.
- Lotte wird Schwester im Kloster auf der Rheininsel Nonnenwerth, sie flieht über die holländische Grenze, wird aber nach der Besetzung des Landes durch deutsche Truppen von den Verfolgern eingeholt.
Als Netty vom Ausflug nach Hause kommt, sieht sie ihre Mutter auf der Veranda des zweiten Stockes: „Sie stand vergnügt und aufrecht da, bestimmt zu arbeitsreichem Familienleben, mit den gewöhnlichen Freuden und Lasten des Alltags, nicht zu einem qualvollen, grausamen Ende in einem abgelegenen Dorf, wohin sie von Hitler<ref group=A name=A2 /> verbannt worden war. Jetzt erkannte sie mich und winkte, als sei ich verreist gewesen“.<ref>Verwendete Ausgabe, S. 360, 13. Z.v.u.</ref> Doch bevor die Erzählerin die Treppe hinaufeilen und die Mutter umarmen kann, löst sich die Szenerie auf und wechselt zur Rahmenhandlung in Mexiko: „Ich fragte mich, wie ich die Zeit verbringen sollte, heute und morgen, hier und dort, denn ich spürte jetzt einen unermeßlichen Strom von Zeit, unbezwingbar wie die Luft.“
Form
Die tiefe Trauer über den Verlust der Freundinnen, Mitschülerinnen und der lieben Mutter wird in einem sachlichen Dokumentarton vorgetragen, der mit gallig-sarkastischen Bemerkungen wechselt.
„Ich fragte mich, wie ich die Zeit verbringen sollte, heute und morgen, hier und dort, denn ich spürte jetzt einen unermeßlichen Strom von Zeit, unbezwingbar wie die Luft. Man hat uns nun einmal von klein auf angewöhnt, statt uns der Zeit demütig zu ergeben, sie auf irgendeine Weise zu bewältigen“<ref>Verwendete Ausgabe, S. 362, 11. Z.v.u.</ref>, schließt Anna Seghers ihre Totenklage. Mit „hier und dort“ verweist sie auf Mexiko und Europa. Die hauptsächlich angesprochene Bewältigung der Zeit versucht die Autorin auf vier Ebenen. 1944 in Mexiko – auf der vierten Ebene – sehnt sie die Heimkehr in die deutsche Heimat herbei. Ihre Gedanken schweifen zwischen der ersten und dritten Ebene hin und her. Die erste Ebene ist die Zeit kurz vor dem Ersten Weltkrieg, die zweite der Erste Weltkrieg und die dritte der noch nicht beendete Zweite Weltkrieg.
Oben unter „Inhalt“ wurde nur das schreckliche Ende der Frauen skizziert. Im Text wendet Anna Seghers zwei Kunstgriffe an. Erstens bewegt sie sich beim Erzählen jedes einzelnen Schicksals zwischen den Zeitebenen eins bis drei. Zweitens stellt sie dem abgrundtief Bösen aus Zeitebene drei immer das durchweg Frohe, Lebenslustige aus Zeitebene eins gegenüber. Zum Beispiel steht die Mutter „vergnügt und aufrecht da“; sie „lacht und winkt“, als Netty heimkommt. Anna Seghers, bald ergrauend, schaut aus Zeitebene vier auf ihre viel jüngere Mutter herab.<ref>Verwendete Ausgabe, S. 360</ref>
Rezeption
„... als ich krank und besinnungslos lag,...“<ref>Verwendete Ausgabe, S. 334, 6. Z.v.o.</ref>, schreibt Anna Seghers eingangs ihrer Erzählung. Bodo Uhse erinnert sich: Die Autorin war 1943 in Mexiko von einem Auto angefahren worden. Dabei sei ihr die Schädeldecke zertrümmert worden. Wochenlang habe die Schwerverletzte gegen den Tod gekämpft.<ref>Batt, S. 156 und Neugebauer, S. 109, 2. Z.v.u.</ref>
Brandes bewundert die „phantastischen Zeit- und Ortsverschiebungen“ sowie den simplen Bau und hält „Den Ausflug der toten Mädchen“ für „die kunstvollste und schwermütigste Erzählung“ der großen Autorin.<ref>Brandes, S. 57, 1. Z.v.o.</ref>
Sonja Hilzinger<ref group=A name=A1 /> schreibt: „Diese Erzählung gilt als eines der Meisterwerke deutschsprachiger Literatur.“<ref>Hilzinger, S. 120, 15. Z.v.u.</ref>
Hilzinger nennt Weiterführendes:
- Anna Seghers-Arbeitsgruppe: „Anna Seghers´ Erzählung Der Ausflug der toten Mädchen. Eine surrealistische Komposition aus Traum und Wirklichkeit.“<ref>zitiert bei Hilzinger, S. 214, 2. Eintrag (in Exil 1995, S. 65–74)</ref>
- Elisabeth Bense, Klaus Schulte: „Trouvaille! Zu einem bemerkenswerten Essay über Anna Seghers´ Ausflug der toten Mädchen von Thomas Aron“.<ref>zitiert bei Hilzinger, S. 214, 2. Eintrag v.u.</ref>
- Anthony Greenville: „Anna Seghers Confronts the Holocaust. The Jewish Dimension to Der Ausflug der toten Mädchen“<ref>zitiert bei Hilzinger, S. 217, 3. Eintrag v.u.</ref>
- Sonja Hilzinger: „Im Spannungsfeld zwischen Exil und Heimkehr. Funktionen des Schreibens in der Novelle Der Ausflug der toten Mädchen“<ref>zitiert bei Hilzinger, S. 218, 6. Eintrag v.u.</ref>
- Sonja Hilzinger: Der Ausflug der toten Mädchen in „Erzählungen des 20. Jahrhunderts“, Bd. 2 (1996)<ref>zitiert bei Hilzinger, S. 219, 2. Eintrag</ref>
- Karl Hotz: „Anna Seghers, Der Ausflug der toten Mädchen“ (1993)<ref>zitiert bei Hilzinger, S. 219, 4. Eintrag v.u.</ref>
- Fritz Pohle: „Kriegsexil in Mexiko und mexikanische Stoffe bei Anna Seghers. Vom Ausflug der toten Mädchen (1943/44) zum Wirklichen Blau (1967)“.<ref>zitiert bei Hilzinger, S. 221, 3. Eintrag</ref>
- Fritz Pohle: „Vorbereitung für die nächste Deutschstunde und mehr: Der Ausflug der toten Mädchen (1943/44)“<ref>zitiert bei Hilzinger, S. 221, 4. Eintrag</ref>
- Simonetta Sanna: „Landschaft in Anna Seghers´ Der Ausflug der toten Mädchen“ (1996)<ref>zitiert bei Hilzinger, S. 222, 1. Eintrag</ref>
- Werner Zimmermann: „Anna Seghers: Der Ausflug der toten Mädchen“<ref>zitiert bei Hilzinger, S. 226, letzter Eintrag</ref>
Literatur
Textausgaben
Erstausgabe
- Der Ausflug der toten Mädchen in: Der Ausflug der toten Mädchen und andere Erzählungen (enthält noch: „Post ins Gelobte Land“. „Das Ende“). Aurora-Verlag, New York 1946. 127 Seiten, Leinen<ref>Hilzinger, S. 200, erster Eintrag von unten</ref>
Ausgaben
- Der Ausflug der toten Mädchen. S. 331–362 in: Anna Seghers: Erzählungen 1926-1944. Band IX der Gesammelten Werke in Einzelausgaben. 367 Seiten. Aufbau-Verlag Berlin 1981 (2. Aufl.), ohne ISBN (Verwendete Ausgabe)
- Der Ausflug der toten Mädchen. In: Anna Seghers: Erzählungen 1933-1947, Werkausgabe, Abt. II, Bd. 2, 480 Seiten, Aufbau-Verlag 2011, ISBN 978-3-351-03468-9<ref>Bibliografische Informationen beim Aufbau-Verlag</ref>
Hörbuch
- Anna Seghers liest: „Der Ausflug der toten Mädchen“ (1 CD, 51 Minuten). Der Audio Verlag, Berlin 2008, ISBN 3-89813-751-1 (Autorenlesung, Produktion: Rundfunk der DDR 1965 / DRA, Deutsches Rundfunkarchiv).
Hörspiel
- Der Ausflug der toten Mädchen. Bearbeitung und Regie: Anna Panknin, Deutschlandfunk 2022. Ursendung am 14. Mai 2022<ref>hoerspielundfeature.de: Hörspiel nach Anna Seghers’ Erzählung - Der Ausflug der toten Mädchen. Abgerufen am 14. Mai 2022.</ref>
Sekundärliteratur
- Heinz Neugebauer: Anna Seghers. Leben und Werk. Mit Abbildungen (Wissenschaftliche Mitarbeit: Irmgard Neugebauer, Redaktionsschluss 20. September 1977). 238 Seiten. Reihe „Schriftsteller der Gegenwart“ (Hrsg. Kurt Böttcher). Volk und Wissen, Berlin 1980, 3. Auflage 1988, ISBN 3-06-101031-9.
- Kurt Batt: Anna Seghers. Versuch über Entwicklung und Werke. Mit Abbildungen. 283 Seiten. Reclam, Leipzig 1973 (2. Aufl. 1980). Lizenzgeber: Röderberg, Frankfurt am Main (Röderberg-Taschenbuch Bd. 15), ISBN 3-87682-470-2.
- Ute Brandes: Anna Seghers. Colloquium, Berlin 1992, ISBN 3-7678-0803-X (= Köpfe des 20. Jahrhunderts, Band 117).
- Sonja Hilzinger: Anna Seghers. Mit 12 Abbildungen. Reihe Literaturstudium. Reclam, Stuttgart 2000, RUB 17623, ISBN 3-15-017623-9.
Anmerkungen
<references group=A> <ref group=A name=A1>Sonja Hilzinger (* 1955) ist Privatdozentin für Neuere deutsche Literatur an der Universität Mainz.</ref> <ref group=A name=A2>Anna Seghers hat 1943 von der Deportation und Ermordung ihrer Mutter im KZ erfahren (Neugebauer, S. 109, 5. Z.v.u.).</ref> </references>
Einzelnachweise
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