Zum Inhalt springen

Denkmalliste der Stadt Dortmund

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Schildförmige Denkmalplakette des Landes Nordrhein-Westfalen mit Wappen des Landes Nordrhein-Westfalen, darüber in Großbuchstaben der Schriftzug „Denkmal“, oben links und rechts sowie unten mittig ein Nagel.
Denkmalplakette des Landes Nordrhein-Westfalen. Sie sollte an den Baudenkmalen gut sichtbar angebracht werden.

Die Denkmalliste der Stadt Dortmund ist die Denkmalliste, in der die denkmalgeschützten Kulturdenkmale Dortmunds eingetragen sind. Sie umfasste am 25. Januar 2025 insgesamt 1015 Kulturdenkmale; davon waren 987 Baudenkmale, 21 Bodendenkmale und 6 bewegliche Denkmale. Hinzu kommt ein Denkmalbereich.

Hintergrund

Geschichte Dortmunds

Turm der Hörder Burg. In der Turmmitte eine Sonnenuhr, rechts Übergang zu weiteren Anbauten.
Bau- und Bodendenkmal Hörder Burg – erst Adelssitz, dann Stahlwerk, heute Sparkassenakademie

Menschliche Siedlungsspuren reichen auf Dortmunder Gebiet bis in die Jungsteinzeit zurück. Urkundliche Erwähnungen beginnen 775 mit der Eroberung der Syburg durch Karl den Großen. Dortmund geht vermutlich auf eine karolingische Reichshofgründung zurück. Die erste Erwähnung des Ortsnamens datiert auf die Zeit zwischen 880 und 884; einige der heutigen Stadtteile wie beispielsweise Aplerbeck, Brackel, Huckarde oder Oespel weisen ein ähnlich hohes Alter auf.

Mit dem Herrschaftswechsel von den Karolingern zu den Ottonen entwickelte sich Dortmund zur Königspfalz. Damit siedelten sich Handwerker und Händler in Dortmund an; Münzfunde aus der Zeit zwischen 983 und 1106 deuten auf eine frühe Fernhandelstätigkeit Dortmunder Kaufleute hin. Der Kölner Erzbischof Friedrich von Schwarzenburg zerstörte 1114 die Stadt, nach dem Wiederaufbau zerstörte sie der Sachsenherzog Lothar von Supplinburg 1115 erneut. Unter Friedrich Barbarossa entstand eine neue Pfalz. Dortmund entwickelte sich in der Folge zur Reichsstadt, während die Umgebung zunehmend unter märkischen und teils kölnischen Einfluss geriet.

Die Kaufleute der Stadt schlossen sich der Hanse an. Diese entwickelte sich zu einem Städtebündnis, dessen westfälischer Vorort Dortmund war. Im Jahr 1232 zerstörte ein Brand große Teile der Stadt. In den folgenden Jahrzehnten erlebte Dortmund eine erste Blüte. Erst als der „Schwarze Tod“ 1350 Dortmund erreichte, kam es zu einem leichten Einbruch. Der Reichtum der Stadt weckte weiterhin Begehrlichkeiten der umliegenden Territorialherrscher. In der Dortmunder Fehde von 1388 konnte sich die Stadt einer Eroberung durch eine Koalition unter märkischer und kölnischer Führung widersetzen, musste sich allerdings hoch verschulden. Der Wohlstand der Stadt hielt aber an und fand Ausdruck in zahlreichen Kulturleistungen.

Anfang bis Mitte des 15. Jahrhunderts kam es immer wieder zu Seuchenausbrüchen, die die Einwohnerzahl stark dezimierte. Im Zuge der Soester Fehde gab es Unruhen und Zerstörungen in der Stadt. Mit Beginn des Überseehandels setzte ein Strukturwandel ein, der zum Niedergang der Hanse und Dortmunds führte. Dortmund konnte aber die Reichsfreiheit behaupten und erhielt sogar die volle Herrschaft über die Grafschaft Dortmund.

Im 16. Jahrhundert kam es zu konfessionellen Auseinandersetzungen, an deren Ende sich in Dortmund die lutherische Konfession durchsetzte. Der endgültige Niedergang Dortmunds zur Ackerbürgerstadt setzte mit dem Dreißigjährigen Krieg ein, die Stadt wurde nach mehreren erfolglosen Belagerungen 1632 erobert. Während der Besetzung kam es zu häufigen Plünderungen und der Erlahmung des Wirtschaftslebens, Seuchen verringerten die Einwohnerzahl auf ein Drittel.

Erst Ende des 18. Jahrhunderts führte die Sonderstellung als Reichsstadt im nun preußischen Gebiet zu einem leichten Aufstieg Dortmunds, nach dem Reichsdeputationshauptschluss wurde Dortmund jedoch ebenfalls preußisch. Kohleförderung und Stahlverarbeitung leiteten in Dortmund zur Mitte des 19. Jahrhunderts die Industrialisierung ein. Die Bevölkerungszahlen stiegen rapide an: umgerechnet auf das heutige Stadtgebiet stieg die Einwohnerzahl von 31.211 im Jahr 1843 auf 379.950 im Jahr 1905. Das Industriezeitalter veränderte das Aussehen der Städte und Gemeinden nachhaltig, zwischen 1905 und 1929 wurden die umliegenden Orte nach Dortmund eingemeindet und die Stadt erhielt ihre heutige Ausdehnung.

Während des Zweiten Weltkriegs war Dortmund als Industriestandort Ziel britischer Luftangriffe, bei insgesamt acht Großangriffen zwischen 1943 und 1945 wurden etwa 95 % der Bausubstanz im Stadtkern zerstört. Nach dem Krieg gab es Überlegungen, die Stadt an anderer Stelle neu zu errichten, der Wiederaufbau vollzog sich jedoch schneller. Die Stadtplanung zielte darauf ab, ausreichend Wohnraum zu schaffen und den Wiederaufbau voranzutreiben, später orientierte sie sich am Ideal der autogerechten Stadt.

Ab den 1950ern setzte ein Strukturwandel ein, der bis heute anhält. Durch die damit verbundene Deindustrialisierung gingen rund 90.000 Arbeitsplätze verloren, die letzte Zeche schloss 1987. Während der Internationalen Bauausstellung Emscher Park von 1989 bis 1999 wurden ehemalige Industrieanlagen zu Kulturdenkmalen umgewandelt. Diese Industriedenkmale sind heute über die Route der Industriekultur erschlossen, in Dortmund etwa durch die Themenroute 6 – Dortmund: Dreiklang Kohle, Stahl und Bier. Im Jahr 2010 war Dortmund Teil der RUHR.2010 – Kulturhauptstadt Europas unter dem Motto „Wandel durch Kultur – Kultur durch Wandel“.<ref name="Luntowski u. a." /><ref name="Geschichte Dortmund" />

Denkmalwesen in Dortmund

Informationstafel, wie sie an einigen Dortmunder Baudenkmalen zu finden ist. Rechteckige Metallplatte auf weißer Wand. Darin in schwarzen Großbuchstaben eingraviert: „kath. Pfarrkirche St. Josef Kirchlinde“, darüber kleiner „Baudenkmal“, darunter Kurzbeschreibung der Kirche, darunter kurze Bauchronik, darunter Informationen zur Ausstattung.
Hinweisschild an der katholischen Pfarrkirche St. Josef Kirchlinde mit Informationen zur Baugeschichte und Ausstattung. Derartige Informationstafeln finden sich an einigen Dortmunder Baudenkmalen.

Gemäß dem Gesetz zum Schutz und zur Pflege der Denkmäler im Lande Nordrhein-Westfalen (Denkmalschutzgesetz Nordrhein-Westfalen, DSchG NRW) bildet die Stadt Dortmund die Untere Denkmalbehörde für Dortmund, als Obere Denkmalbehörde fungiert die Bezirksregierung Arnsberg.<ref name="DSchG20" /> Die Stadt Dortmund hat dazu eine Denkmalbehörde beim Stadtplanungs- und Bauordnungsamt eingerichtet.

Die Untere Denkmalbehörde hat eine Denkmalliste zu führen.<ref name="DSchG3" /> Diese ist in Dortmund nach den Stadtbezirken Aplerbeck, Brackel, Eving, Hombruch, Hörde, Huckarde, Innenstadt-Nord, -Ost, -West, Lütgendortmund, Mengede und Scharnhorst unterteilt.<ref name=":0">Denkmalliste der Stadt Dortmund. (PDF) In: dortmund.de. Stadt Dortmund – Denkmalbehörde, 6. April 2018, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 15. September 2014; abgerufen am 19. März 2021.</ref> Die Liste der Baudenkmale basiert im Wesentlichen auf der Liste des nordrhein-westfälischen Kultusministers von 1979. Nach der Verabschiedung des Denkmalschutzgesetzes in Nordrhein-Westfalen stellte der Rat der Stadt Dortmund am 30. Juni 1983 eine erste Denkmalliste auf, die in den folgenden Jahren mehrfach ergänzt und verändert wurde.<ref name="20Jahre" />

Die Eintragung von Kulturdenkmalen in diese Listen erfolgt im Benehmen mit dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL),<ref name="DSchG3" /> der auch eine fachliche Beratung durch die LWL-Denkmalpflege, Landschafts- und Baukultur in Westfalen und die LWL-Archäologie für Westfalen bietet. Seit dem 29. März 1984 entscheidet der Rat der Stadt Dortmund über Änderungen an der Denkmalliste. Ausgenommen davon sind Denkmale im Eigentum des Landes Nordrhein-Westfalen und der Bundesrepublik Deutschland, über deren Eintragung die Bezirksregierung Arnsberg entscheidet.<ref name="20Jahre" />

Denkmalliste

Die Liste umfasst die Listennummer der Denkmalbehörde der Stadt Dortmund, falls vorhanden den Namen, sonst kursiv den Gebäudetyp, falls vorhanden die Adresse, den Stadtbezirk, in dem das Denkmal liegt und falls vorhanden eine Fotografie des Denkmals. Der Name entspricht dabei der Bezeichnung durch die Denkmalbehörde der Stadt Dortmund. Abkürzungen wurden zum besseren Verständnis aufgelöst, die Typografie an die in der Wikipedia übliche angepasst und Tippfehler korrigiert. Die hier aufgeführte Liste gibt die Denkmalliste vom 25. Januar 2025 wieder.

Baudenkmale

Baudenkmale sind „Denkmäler, die aus baulichen Anlagen oder Teilen baulicher Anlagen bestehen.“Vorlage:": Ungültiger Wert: ref= Die Denkmalliste der Stadt Dortmund umfasst 987 Baudenkmale Davon befinden sich 246 im Stadtbezirk Innenstadt-West, 118 in der Innenstadt-Nord, 114 in der Innenstadt-Ost, 103 in Hörde, 78 in Mengede, 62 in Lütgendortmund, je 58 in Aplerbeck und Hombruch, 42 in Eving, 41 in Brackel, 34 in Huckarde sowie 33 in Scharnhorst.<ref name=":0" />

<imagemap> Bild:Dortmund districts grey simple.svg|Baudenkmale in den Dortmunder Stadtbezirken (anklickbare Karte)|miniatur

poly 606 427 680 408 731 420 777 421 792 420 796 449 790 463 799 470 800 483 812 488 822 527 767 583 763 566 757 557 735 538 696 564 658 574 657 595 645 605 632 608 616 588 608 557 596 551 590 531 603 524 608 515 625 506 612 479 603 485 598 476 599 449 Baudenkmale im Stadtbezirk Dortmund-Aplerbeck poly 566 334 699 250 711 266 709 297 752 295 761 275 789 265 815 242 829 247 871 237 886 247 870 263 894 326 878 356 849 366 803 401 783 404 770 412 693 394 608 410 595 373 585 379 573 350 Baudenkmale im Stadtbezirk Dormtund-Brackel poly 372 103 396 110 408 100 427 97 454 81 475 69 514 59 527 59 534 77 534 88 535 101 515 96 501 114 517 126 530 153 533 169 518 179 514 185 525 190 525 219 495 240 492 253 470 266 443 268 421 276 421 266 396 268 382 260 373 253 382 211 355 129 340 120 370 106 Baudenkmale im Stadtbezirk Dortmund-Eving poly 282 472 343 459 362 463 372 472 372 482 392 491 404 499 412 505 431 511 451 504 456 515 472 527 457 530 459 550 466 561 470 574 483 577 493 611 488 629 501 651 502 670 493 693 443 716 434 706 410 708 388 713 375 708 340 718 331 690 342 676 323 664 313 640 298 629 279 611 269 619 252 603 265 588 252 580 259 553 243 543 256 528 282 518 282 473 Baudenkmale im Stadtbezirk Dortmund-Hombruch poly 462 495 499 483 517 492 530 465 533 454 550 463 563 454 580 457 585 482 593 495 601 498 582 502 576 515 577 533 580 557 593 569 608 593 621 621 654 622 667 631 634 654 619 715 601 702 569 722 560 742 548 758 543 763 553 773 554 784 535 787 522 793 506 784 450 789 465 725 506 705 514 670 511 635 505 632 506 605 492 564 480 546 489 527 465 502 Baudenkmale im Stadtbezirk Dortmund-Hörde poly 179 307 198 310 230 294 245 294 260 271 302 242 330 234 326 208 344 214 360 217 359 294 331 298 318 307 333 343 311 334 295 346 295 359 288 360 276 359 247 369 239 365 217 369 179 402 169 365 162 343 181 330 Baudenkmale im Stadtbezirk Dortmund-Huckarde poly 372 276 382 279 399 284 407 281 424 294 446 282 457 282 476 281 504 265 505 249 528 234 553 234 557 279 572 289 569 305 566 313 506 346 498 350 478 352 462 353 440 363 431 353 389 363 347 314 369 302 Baudenkmale im Stadtbezirk Dortmund-Innenstadt-Nord poly 473 372 512 366 553 340 567 378 561 402 588 388 593 418 589 447 556 431 547 444 518 440 514 456 515 472 496 466 459 476 437 496 440 476 433 425 476 414 Baudenkmale im Stadtbezirk Dortmund-Inennstadt-Ost poly 340 323 365 362 385 381 420 370 441 372 463 369 463 402 431 411 423 420 423 492 405 491 398 478 382 472 382 456 370 450 340 446 279 463 276 456 278 449 272 431 260 431 258 418 269 404 279 391 272 378 288 375 302 373 318 373 314 359 328 357 344 357 349 349 Baudenkmale im Stadtbezirk Dortmund-Innenstadt-West poly 145 350 155 363 161 392 168 401 166 423 190 420 190 410 219 381 239 382 245 395 265 383 263 395 240 411 250 440 265 450 263 459 276 466 273 508 259 512 245 515 239 530 227 533 210 537 207 509 174 522 149 502 137 509 129 506 123 504 130 478 120 460 91 456 84 472 77 483 74 463 58 463 61 453 74 440 61 418 43 421 30 424 27 407 26 381 42 359 74 355 94 366 Baudenkmale im Stadtbezirk Dortmund-Lütgendortmund poly 195 96 207 67 250 81 269 77 272 48 313 39 323 29 333 42 328 54 310 81 350 96 340 107 323 110 314 123 336 136 365 200 313 190 323 224 246 256 240 273 229 284 208 292 166 288 155 269 149 272 143 253 158 227 171 211 152 179 158 162 139 130 129 133 120 119 152 97 181 100 Baudenkmale im Stadtbezirk Dortmund-Mengede poly 583 301 718 217 731 229 713 243 729 263 728 281 748 279 755 262 786 247 809 229 805 207 816 174 780 169 777 153 771 139 789 123 773 100 750 98 712 90 700 82 669 94 612 117 530 113 550 142 554 174 535 190 537 217 559 216 583 226 572 243 Baudenkmale im Stadtbezirk Dortmund-Scharnhorst

desc unten links</imagemap>

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/Ende

Bodendenkmale

Bodendenkmale sind „bewegliche oder unbewegliche Denkmäler, die sich im Boden befinden oder befanden“Vorlage:": Ungültiger Wert: ref=. Die Denkmalliste der Stadt Dortmund umfasst 21 Bodendenkmale, darunter zehn ehemalige Befestigungs-/Burganlagen oder Adelssitze, fünf bergbaugeschichtliche Stätten sowie je zwei vorgeschichtliche Siedlungsspuren und ehemalige Sakralbauten. Von den insgesamt 21 Bodendenkmalen befinden sich fünf im Stadtbezirk Hörde, vier in Aplerbeck, je drei in Huckarde und Innenstadt-West, je zwei in Mengede und Scharnhorst sowie je eines in Brackel und Hombruch. In den Stadtbezirken Eving, Innenstadt-Nord, -Ost und Lütgendortmund sind keine Bodendenkmale eingetragen.<ref name=":0" />

Bewegliche Denkmale

Bewegliche Denkmale sind „alle nicht ortsfesten Denkmäler“Vorlage:": Ungültiger Wert: ref=. Die Denkmalliste der Stadt Dortmund umfasst sechs bewegliche Denkmale, davon befinden sich drei im Stadtbezirk Innenstadt-West sowie je eins in Aplerbeck, in Lütgendortmund und in Mengede. In den übrigen Stadtbezirken sind keine beweglichen Denkmale eingetragen.<ref name=":0" />

Vorlage:Tabellenstile

Bild Bezeichnung Lage Beschreibung Bauzeit Eingetragen
seit
Denkmal-
nummer
BW Steinkreuz Aplerbeck
Ruinenstraße 37
Karte{{#coordinates:51.495748|7.593241
name=Denkmal C 01: Steinkreuz, Ruinenstraße 37|region=DE-NW|type=landmark}} Das Sandsteinkreuz des Johannes Mullenius aus dem Jahr 1581 wurde 1994 als bewegliches Denkmal in die Denkmalliste der Stadt Dortmund aufgenommen. Es war in einer Kellerwand eines Hauses in der Jasminstraße 38 gefunden worden. Unklar ist bis heute, wann und wie es dorthin gelangte – möglicherweise beim Bau 1901 oder erst beim Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg 1949. Nach dem Abriss des Hauses im Jahr 1999 wurde das Kreuz geborgen, dabei beschädigt und anschließend lange Zeit ungeschützt gelagert. Erst durch das Engagement des Aplerbecker Geschichtsvereins und die Finanzierung durch den Förderverein der Georgskirche konnte es restauriert und schließlich in der Georgskirche ausgestellt werden. Die Restaurierung machte die Inschrift „Joes Mullenius“ sowie „Ano 1581“, vermutlich das Erstellungsjahr weitgehend lesbar und bestätigte damit die Datierung ins 16. Jahrhundert. Darüber hinaus lässt sich „Brod/er“ (Bruder) entziffern. Ob es sich um ein Grabmal oder ein Sühnekreuz handelt, bleibt ungeklärt.<ref>Ende einer Odyssee: Sandsteinkreuz in der evangelischen Georgskirche in Aplerbeck ist Denkmal des Monats. Nordstadtblogger, 7. September 2020, abgerufen am 29. März 2026.</ref> 1581 23. September 1994 C 01
BW Ibach-Orgel Lütgendortmund
Engelbertstraße 3
Karte{{#coordinates:51.4963|7.365802
name=Denkmal C 02: Ibach-Orgel, Engelbertstraße 3|region=DE-NW|type=landmark}} C 02
BW historisches Mobiliar der Victoria-Apotheke in Wuppertal Innenstadt-West
Markt 4
Karte{{#coordinates:51.514004|7.466709
name=Denkmal C 03: historisches Mobiliar der Victoria-Apotheke in Wuppertal, Markt 4|region=DE-NW|type=landmark}} C 03
BW Straßenbahntriebwagen Nr. 290 Mengede
Mooskamp 23
Karte{{#coordinates:51.549611|7.406207
name=Denkmal C 04: Straßenbahntriebwagen Nr. 290, Mooskamp 23|region=DE-NW|type=landmark}} Der Straßenbahntriebwagen 290 wurde 1950 von der Firma Fuchs gebaut und ist ein typisches Beispiel für Straßenbahnfahrzeuge der frühen 1950er Jahre. Mit einer Länge von 10,5 Metern verfügt er über markante Rundscheinwerfer, zusätzliche Brems- und Schlusslichter sowie seitliche Blinker, die über einen 24-Volt-Niederspannungskreis betrieben werden. Der Wagen wurde an die Dortmunder Stadtwerke (DSW) ausgeliefert und zunächst im klassischen elfenbeinfarbenen Design eingesetzt, bevor er 1966 eine neue Lackierung erhielt. Bis 1973 war er auf mehreren Strecken im Einsatz.<ref>Denkmalverzeichnis der Stadt Dortmund 1983–2003. Stadt Dortmund, Oktober 2003, abgerufen am 29. März 2026.</ref> 1950 C 04
BW Straßenbahntriebwagen Nr. 292 mit Beiwagen 712 Innenstadt-West
Dorstfelder Hellweg 3
Karte{{#coordinates:51.512689|7.418352
name=Denkmal C 05: Straßenbahntriebwagen Nr. 292 mit Beiwagen 712, Dorstfelder Hellweg 3|region=DE-NW|type=landmark}} C 05
BW historisches Mobiliar der Löwen-Apotheke in Remscheid Innenstadt-West
Markt 4
Karte{{#coordinates:51.514004|7.466709
name=Denkmal C 06: historisches Mobiliar der Löwen-Apotheke in Remscheid, Markt 4|region=DE-NW|type=landmark}} C 06

Denkmalbereiche

Denkmalbereiche sind „Mehrheiten von baulichen Anlagen“Vorlage:": Ungültiger Wert: ref=, die nicht im Einzelnen Baudenkmale sein müssen. In Dortmund bildet die Siedlung Oberdorstfeld einen solchen Denkmalbereich. Insgesamt 72 der 510 Gebäude innerhalb der Siedlung sind wiederum Baudenkmale.<ref name=":0" />

Vorlage:Tabellenstile

Bild Bezeichnung Lage Beschreibung Bauzeit Eingetragen
seit
Denkmal-
nummer
Siedlung Oberdorstfeld
weitere Bilder
Siedlung Oberdorstfeld Innenstadt-West
Am Rode 2–20 (gerade)
Dickebankstraße 1–19, 21–30, 32–42 (gerade)
Fritz-Funke-Straße 1–29, 31–37 (ungerade), 38–59
Hügelstraße 2–48 (gerade)
Karlsglückstraße 1–46, 48
Knappenstraße 1–15, 13a, 17–28, 30–44 (gerade)
Kometenstraße 1–14, 16–20 (gerade)
Lange Fuhr 2–58 (gerade)
Sengsbank 1–43 (ungerade)
Wittener Straße 139–143 (ungerade), 145–154, 156–224, 226–292 (gerade)
Zechenstraße 1–92, 94–134 & 144–150 (gerade)
Zollvereinstraße 1–12
Karte{{#coordinates:51.50133|7.412381
name=Denkmal D 01: Siedlung Oberdorstfeld, Am Rode 2-20 (gerade)
Dickebankstraße 1-19, 21-30, 32-42 (gerade)
Fritz-Funke-Straße 1-29, 31-37 (ungerade), 38-59
Hügelstraße 2-48 (gerade)
Karlsglückstraße 1-46, 48
Knappenstraße 1-15, 13a, 17-28, 30-44 (gerade)
Kometenstraße 1-14, 16-20 (gerade)
Lange Fuhr 2-58 (gerade)
Sengsbank 1-43 (ungerade)
Wittener Straße 139-143 (ungerade), 145-154, 156-224, 226-292 (gerade)
Zechenstraße 1-92, 94-134 & 144-150 (gerade)
Zollvereinstraße 1-12|region=DE-NW|type=landmark}}
Die Siedlung wurde zwischen 1913 und 1919 als Wohnsiedlung für die Bergarbeiter der Zeche Dorstfeld errichtet. Die vom Essener Architekten Oskar Schwer errichtete Siedlung trägt die Züge einer Gartenstadt. Charakteristisch ist die gewachsen wirkende Anordnung der Straßenräume, Plätze, Gärten und Häuser.

1920–26 wurde die Siedlung nach Norden und Osten erweitert, dieser Bereich steht jedoch nicht unter Denkmalschutz. Bauträger war hier die Treuhandstelle für Bergmannswohnstätten im rheinisch-westfälischen Steinkohlebezirk GmbH, die durch den Berliner Architekten Otto Rudolf Salvisberg weitere eineinhalbgeschossige Reihenhäuser errichten ließ.

1913–1926 1993 D 01

Siehe auch

Literatur

  • Hans Magoley, Norbert Wörner: Architekturführer Dortmund. Hrsg.: Bund Deutscher Architekten (= Architektur im Ruhrgebiet. Band 1). Ruhfus, Dortmund 1984, ISBN 3-7932-5012-1.
  • Horst Appuhn: Dortmund. Hrsg.: Hermann Busen (= Westfälische Kunst). Deutscher Kunstverlag, München 1970.
  • Ellen-Senta Altenloh: Vom romanischen Sakralbau zum Industriedenkmal. Quellen und Dokumente zur Dortmunder Denkmalpflege. Hrsg.: Denkmalbehörde der Stadt Dortmund. Dortmund 1990.
  • Dorothea Kluge, Wilfried Hansmann: Nordrhein-Westfalen II. Hrsg.: Dehio-Vereinigung (= Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler. Westfalen). Deutscher Kunstverlag, München 1969, ISBN 3-422-00390-8.
  • Claudia Euskirchen, Olaf Gisbertz, Ulrich Schäfer: Nordrhein-Westfalen II. Hrsg.: Dehio-Vereinigung (= Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler. Westfalen). 2., überarbeitete Auflage. Deutscher Kunstverlag, München 2011, ISBN 978-3-422-03114-2.
  • Albert Ludorff: Die Bau- und Kunstdenkmäler des Kreises Dortmund-Stadt. Hrsg.: Provinzial-Verband der Provinz Westfalen (= Die Bau- und Kunstdenkmäler von Westfalen. Band 2). Schöningh, Münster 1894 (archive.org).
  • Albert Ludorff: Die Bau- und Kunstdenkmäler des Kreises Dortmund-Land. Hrsg.: Provinzial-Verband der Provinz Westfalen (= Die Bau- und Kunstdenkmäler von Westfalen. Band 3). Schöningh, Münster 1895 (archive.org).
  • Albert Ludorff: Die Bau- und Kunstdenkmäler des Kreises Hörde. Hrsg.: Provinzial-Verband der Provinz Westfalen (= Die Bau- und Kunstdenkmäler von Westfalen. Band 4). Schöningh, Münster 1895 (archive.org).

Weblinks

Einzelnachweise

<references> <ref name="Luntowski u. a."> Gustav Luntowski, Thomas Schilp, Norbert Reimann, Günther Högl: Geschichte der Stadt Dortmund. In: Stadtarchiv Dortmund (Hrsg.): Dortmunder Leistungen. Band 2. Harenberg, Dortmund 1994, ISBN 3-611-00397-2. </ref> <ref name="Geschichte Dortmund"> Stadtgeschichte. In: dortmund.de – Das Dortmunder Stadtportal. Stadtarchiv der Stadt Dortmund, abgerufen am 6. August 2022. </ref> <ref name="DSchG20"> § 20 (1) DSchG NRW </ref> <ref name="DSchG3"> § 3 (2) DSchG NRW </ref> <ref name="20Jahre"> 20 Jahre Denkmalschutz und Denkmalpflege in Dortmund – Vergangenheit und Perspektiven. (PDF; 7,1 MB) Abgerufen am 6. August 2022. </ref> </references>

Vorlage:Hinweis Seiten-Koordinaten

<templatestyles src="BoxenVerschmelzen/styles.css" />