Deer Island (Piscataquis County, Maine)
| Deer Island
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|---|---|---|---|---|---|---|
| Gewässer | Moosehead Lake | |||||
| Geographische Lage | 45° 35′ N, 69° 40′ W
{{#coordinates:45,585813888889|−69,665894444444|primary
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| Einwohner | unbewohnt | |||||
Deer Island ist eine Insel im Moosehead Lake in Maine, dem nordöstlichsten Bundesstaat der USA. Sie misst etwa 5 mal 1 bis 2 km und ist die zweitgrößte Insel im See, nach dem benachbarten Sugar Island.
Geschichte
1912 förderte eine archäologische Untersuchung an etwa 50 Plätzen rund um den See und auf den Inseln an 21 Stellen archäologische Artefakte zu Tage.<ref>Warren King Moorehead: A Report on the Archaeology of Maine, AMS Press, 1922, S. 215.</ref> Auch fand man Anfang der 1920er Jahre Pfeilspitzen auf Deer Island.<ref>Warren King Moorehead: A Report on the Archaeology of Maine, AMS Press, 1922, S. 15.</ref> Zudem befinden sich auf der Insel Grabstätten der Kineo Band of Malicites, eines Maliseet-Stamm, der auch als Moosehead Lake Indians bezeichnet wurde. Er beantragte 2012 seine offizielle Anerkennung als Stamm.<ref>Tribes fear loss of public funds with plan for new Moosehead tribe, in: Bangor Daily News, 31. August 2012.</ref>
1834<ref>Jeffrey S. Cramer (Hrsg.): Henry David Thoreau: The Maine Woods. A Fully Annotated Edition, Yale University Press 2009, S. 84. Thoreau lebte von 1817-62.</ref> kauften Aaron Capen (1796–1886), ein General in der Miliz von Massachusetts, zusammen mit seinem Sohn Deer Island und dazu Sugar Island, um dort Weymouthskiefern (white pines) fällen zu können. Aaron Capens Familie kam aus Dorchester bei Boston in Massachusetts.<ref>Nathan D. Hamilton, Cynthia A. Thayer: The Moosehead Lake Region, Maine, Arcadia Publishing 1995, S. 38f.</ref> Auf beiden Inseln befanden sich Ende des Jahrhunderts Hotels.
Die Insel ist heute unbewohnt; am Nordende befindet sich ein Zeltplatz.
Anmerkungen
<references />