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Dawid Semjonowitsch Goloschtschokin

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Datei:Голощекин Давид Семенович.jpg
Dawid Semjonowitsch Goloschtschokin (2011)

Dawid Semjonowitsch Goloschtschokin ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) oder David Goloshokin, * 10. Juni 1944 in Moskau) ist ein russischer Jazzmusiker und Komponist. Der Multiinstrumentalist spielt als Hauptinstrument Violine, außerdem Saxophon, Vibraphon, Piano, Bass, Schlagzeug und Flügelhorn.

Leben und Wirken

Dawid Goloschtschokin begann seine Musikerkarriere in der Jazzszene von Leningrad; 1962 kam es dort zu Begegnungen mit amerikanischen Musikern wie Phil Woods und Zoot Sims, die im Benny-Goodman-Orchester eine Sowjetunion-Tournee unternahmen; Goloschekin berichtet davon in dem Dokumentarfilm Jazz für die Russen – To Russia with Jazz. Ab 1963 leitete er das Ensemble Gonoschekina (Ансамбль Голощёкина), das sich ab 1980 Leningrad Jazz Ensemble nannte. Er arbeitete in den 1960er Jahren mit Gennadi Golstein und Konstantin Nossow, 1966/67 in Moskau mit Eddie Rosner und in den 1970er Jahren mit Oleg Lundstrem. Außerdem spielte er im Laufe seiner Karriere mit Monty Alexander, Benny Golson, Wynton Marsalis, Billy Taylor und Woody Shaw. 1987 war er Mitbegründer des Ensembles Collage. Er komponierte auch Filmmusik und wurde 1999 als Volkskünstler Russlands geehrt. 2011 war er Leiter des St. Petersburg Philharmonic Jazz Ensemble.<ref>@1@2Vorlage:Toter Link/www.jazzvrn.ruPorträt bei jazzvrn.ru (englisch) (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im April 2018. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot</ref>

Er ist Leiter der St. Petersburg Jazz Philharmonic Hall<ref>Website der St. Petersburg Jazz Philharmonic Hall</ref>, die als Hochburg des Mainstream und Traditional Jazz in der Sowjetunion gilt.<ref>Podcast Russian Jazz</ref>

Diskographische Hinweise

  • 15 Let Spustya (Melodija, 1984, mit Andrei Ryabov u. a.)
  • Evgeni Maslov, David Goloshchekin, Pyotr Kornev, Vladimir Lytkin – Collage (Melodija, 1990)
  • Great Russian Jazz Violin (1995)
  • I Remember (1999)
  • Doomed To Be Happy (2000) mit Gennadi Golstein
  • David Goloshekin With Alex Nakhimovsky Trio (2002)
  • Lucky To Be Me (2003)
  • Alexander Ryabov Meets His Friends (2003)

Filmographie (Auswahl)

  • 1993: Gladiator po naymu (Regie: Dmitri Saizew)
  • 1993: Khromiye vnidut pervymi (Regie: Michail Kats)

Literatur

  • Wladimir Borisowitsch Feiertag: Dialog so svingom. David Goloschekin o dzhaze i o sebe [Dialog mit Swing. David Goloshchekin über Jazz und sich selbst]. KultInformPress, 2015. ISBN 5-8392-0230-4. ISBN 978-5-8392-0230-6.

Weblinks

Commons: David Goloschekin – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references/>

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