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David George (Radsportler)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

David Harold George (* 23. Februar 1976 in Kapstadt) ist ein ehemaliger südafrikanischer Radrennfahrer.

Sportliche Laufbahn

David George wurde 1997 bei den Straßen-Radweltmeisterschaften in San Sebastian Dritter beim Zeitfahren der Klasse U23. Ein Jahr später gewann er das Einzelzeitfahren der Commonwealth Games 1998 in Kuala Lumpur ebenfalls die Bronzemedaille. Daraufhin bekam er für die folgende Saison einen Profivertrag beim US-amerikanischen Radsportteam US Postal Service und wurde Teamkollege von Lance Armstrong. Da er dort keine guten Ergebnisse erzielen konnte, wechselte er nach zwei Jahren zu Tacconi Sport. 2002 wurde er mit CCC Polsat Dritter in der Gesamtwertung der Tour de Langkawi. 2003 wechselte er zum Team Barloworld und gewann den Giro del Capo in seiner Heimat. Im folgenden Jahr konnte er diesen Erfolg wiederholen und wurde südafrikanischer Straßenmeister. 2006 fuhr George für das spanische UCI Professional Continental Team Relax-GAM. Zu Beginn der Saison entschied er die Tour de Langkawi für sich. Später gewann er die Silbermedaille im Zeitfahren bei den Commonwealth Games und die südafrikanische Zeitfahrmeisterschaft. Seinen Sieg bei der Zeitfahrmeisterschaft wiederholte er im Folgejahr. Im Jahr 2008 wechselte er zum Team MTN, einem südafrikanischen Continental Team und erzielte einen Etappensieg beim Giro del Capo. Seit der Saison 2009 fuhr er für kleinere Teams ohne Registrierung beim Weltradsportverband UCI.

Dreimal – 1996, 2000 und 2008 – startete George bei Olympischen Spielen in verschiedenen Radsportdisziplinen. Seine beste Platzierung erreichte er 1996, als er in der Einerverfolgung auf der Bahn Rang 15 belegte.

Nachdem bei George schon zuvor verdächtige Auffälligkeiten bei den im Biologischen Pass gesammelten Werten bestanden, wurde am 29. August 2012 eine gezielte Dopingkontrolle vorgenommen, welche auf das Dopingmittel Erythropoetin positiv war. Hierauf wurde er von südafrikanischen Verband suspendiert<ref>Südafrikaner David George positiv auf EPO. radsport-news.com, 6. November 2012, abgerufen am 6. August 2014.</ref> und Anfang Dezember 2012 mit einer zweijährigen Sperre belegt.<ref>David George handed two year ban as a result of EPO positive. 5. Dezember 2012, abgerufen am 6. August 2014 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> In der Folge stand David George der südafrikanischen Anti-Doping-Behörde SA Institute for Drug-Free Sport (Saids) für aufklärende Gespräche zur Verfügung und sprach sich öffentlich gegen Doping aus.<ref>Jonathan Ancer: Drug cheat helping anti-doping body. iol sport, 4. März 2013, abgerufen am 6. August 2014 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Erfolge

2002

2003

2004

2006

2007

2008

Teams

...

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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1958 Robert Fowler | 1969–1970 Barry Trivess | 1995, 1999, 2007 Malcolm Lange | 1997 Rodney Green | 1998, 2000 Simon Kessler | 2001, 2006 Jacques Fullard | 2002 Tiaan Kannemeyer | 2003 David George | 2004–2005 Ryan Cox | 2008 Ian McLeod | 2009 Jamie Ball | 2010 Christoff van Heerden | 2011 Darren Lill | 2012 Robert Hunter | 2013 Jay Robert Thomson | 2014 Louis Meintjes | 2015 Jacques Janse van Rensburg | 2016 Jacobus Venter | 2017, 2022 Reinardt Janse van Rensburg | 2018, 2019 Daryl Impey | 2020, 2024 Ryan Gibbons | 2021 Marc Oliver Pritzen | 2023 Travis Stedman | 2025 Daniyal Matthews

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