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Dave (Künstler)

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David Pflugi (* 1969 in Wahlen<ref name="aargauerzeitung">Aargauer Zeitung, 17. Februar 2003</ref>, zeitweise auch tätig unter dem Künstlernamen Dave) ist ein Schweizer Künstler.

Zu seinen Werken zählen unter anderem die «Victory Works<ref name=":0">Timothy Fielding, Yves-Bernard Larboulette, Manfred Faßler, Anna Hofmann, Helmut Hofmann: David Pflugi - Fusionismus. Büro Wilhelm Verlag, Amberg, ISBN 978-3-943242-79-9, S. 61.</ref>», fünf Kunstwerke, die er in Zusammenarbeit mit der FIFA für die Fussballweltmeisterschaften 1998, 2002, 2006, 2010 und 2014 erschuf, von denen jedes von allen Spielern beider Finalmannschaften der jeweiligen Weltmeisterschaft signiert wurde.<ref name="aargauerzeitung" /><ref name="baz1">Basler Zeitung, 17. November 2006</ref><ref name="baz2">Basler Zeitung, 23. Januar 2003</ref><ref name="bz">Basellandschaftliche Zeitung, 14. Januar 2003</ref><ref name="min">20 Minuten, 7. Februar 2003</ref><ref name=":0" />

Im Jahr 2009 waren zwei Performances, die Dave vor der Athener Akropolis<ref name="nocomment">Euronews, no comment, 16. Februar 2009</ref><ref name="countdown">Countdown with Keith Olbermann, 18. Februar 2009</ref><ref name="globo">G1 (Globo), 16. Februar 2009</ref> und am Brandenburger Tor in Berlin inszenierte, weltweit Gegenstand medialer Berichterstattungen.<ref name="berlinerkurier">Berliner Kurier, 22. Mai 2009</ref><ref name="genius">ITN, "This is genius", 20. Februar 2009</ref>

In Frankfurt am Main ziert sein Kunstwerk «Space of Time» als permanente Installation den Haupteingang des Commerzbank-Towers am Kaiserplatz.<ref name="frankfurt">Frankfurter Rundschau, 27. Oktober 2005</ref>

David Pflugis künstlerischer Stil basiert auf der Idee, dass ein Objekt, aus verschiedenen Perspektiven betrachtet, völlig unterschiedlich aussehen kann. In seiner einfachsten Form gestaltet sich dies so, dass ein dreidimensionales Relief mit Fragmenten verschiedener zweidimensionaler Bilder bemalt wird. Aus einer bestimmten Position betrachtet, setzen sich die visuellen Fragmente zu ganzen Motiven zusammen. Bewegt sich der Betrachter, zerfallen die anamorphischen Illusionen wieder und das Bild wird abstrakt.<ref name="aargauerzeitung" /><ref name="nachdergesellschaft">Manfred Faßler: Nach der Gesellschaft. Wilhelm Fink-Verlag, München 2009, ISBN 978-3-7705-4875-0, S. 167.</ref> Der gesamtkunstwerkliche Aspekt der Werke wird dadurch stärker gewichtet als die einzelnen Motive.<ref name="nachdergesellschaft" /> Somit enthalten Daves Werke, die er als „Fusionen“<ref name="aargauerzeitung" /> bezeichnet, oftmals eine Vielzahl verschiedener künstlerischer Stilrichtungen und Techniken: Eine „Fusion“ kann ohne weiteres eine Skulptur, ein klassisches Porträt, ein Actionpainting und eine Performance zugleich sein.<ref name="aargauerzeitung" /><ref name="frankfurt" /><ref name="bz" />

Seine Werke wurden unter anderem in Berlin,<ref name="baz1" /> Basel,<ref name="min" /> New York,<ref name="baz1" /> Frankfurt<ref name="frankfurt" /> und Cannes<ref name="sos">SOS Journal, February 1999</ref> ausgestellt.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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