Zum Inhalt springen

Darmstädter Elektronischer Rechenautomat

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Der Darmstädter Elektronische Rechenautomat (DERA) war ein ab 1951 erbauter experimenteller raumgroßer Elektronenrechner mit Radioröhren.<ref> <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Rainer Bischoff: Zur Geschichte von Rechentechnik und Datenverarbeitung (Memento vom 21. April 2008 im Internet Archive)</ref> Er wurde am Institut für Praktische Mathematik der TH Darmstadt unter der Leitung von Alwin Walther und maßgeblicher Beteiligung von Hans Joachim Dreyer erbaut. Der Computer war hinter den Wänden mit den dort waagerecht angeordneten Radioröhren für Reparaturzwecke begehbar (siehe Bild in<ref>Alwin Walther – Pionier der Praktischen Mathematik, dort Abb. 2 (PDF; 1,9 MB)</ref>).

Technische Daten

  • Baubeginn 1950/51, Einsatzbeginn 1957, Fertigstellung 1959 (keine Serienreife, da von Transistortechnik überholt).
  • Programmiersprachen: neben Maschinencode auch ALGOL.
  • E/A-Gerät: Fernschreiber (Lochstreifenleser).
  • Wortmaschine mit Stibitz-Code (auch Exzess-3-Code), 20 bit (13 Dezimalstellen + Vorzeichen)
  • Befehlslänge 7 Stellen
  • Magnettrommelspeicher mit 3000 Worten
  • Ferritkern-Register (20 ms Zugriffszeit)
  • Taktfrequenz 200 kHz (Addition 0,8 ms; Multiplikation 12 – 16 ms)
  • Bauelemente: 1.400 Röhren, 8.000 Dioden, 90 Relais<ref>Wilfried de Beauclair: Rechnen mit Maschinen: eine Bildgeschichte der Rechentechnik. Springer; 2. Aufl. edition (March 29, 2005), ISBN 3-540-24179-5, S. 148. [1]</ref>

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />