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Damenwäscheträger

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Unter Damenwäscheträger, szeneüblich DWT genannt,<ref>Volkmar Sigusch: Sexualitäten: Eine kritische Theorie in 99 Fragmenten, Campus Verlag, 2013, S. 318 online</ref> versteht man Männer, die versteckt unter ihrer Straßenkleidung, zur sexuellen Stimulierung oder als Zeichen der sexuellen Identität gewohnheitsmäßig Damenwäsche tragen, also entsprechende Slips, Strümpfe bzw. Strumpfhosen, Hüfthalter, Korseletts oder Büstenhalter. Da die sonstige Kleidung, also Oberbekleidung und Schuhe, männlich ausgerichtet ist, unterscheiden sie sich im Wesentlichen von Transvestiten, welche sich zumeist vollständig gegengeschlechtlich kleiden.<ref>Anna Katharina Meßmer: „Am Grunde des Geschlechts – die Wahrheit“. In: Paul Eisewicht, Tilo Grenz, Michaela Pfadenhauer (Hrsg.): Techniken der Zugehörigkeit. Karlsruher Institut für Technologie, Karlsruhe 2012, ISBN 978-3-86644-887-2, S. 187–212; hier: S. 193, 199f.</ref>

Diese Art Cross-Dressing wird somit häufig als Fetischismus betrachtet, kann aber auch Bestandteil eines Feminisierungsrollenspiels in der BDSM-Szene sein.<ref>Stefan Hirschauer, Klaus Amann: Die Befremdung Der Eigenen Kultur: Zur Ethnographischen Herausforderung Soziologischer Empirie, Suhrkamp, 1997, S. 107 online</ref>

Einzelnachweise

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