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Dürrengleina

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dürrengleina
Gemeinde Milda
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(75)&title=D%C3%BCrrengleina 50° 51′ N, 11° 32′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(75) 50° 51′ 29″ N, 11° 32′ 17″ O
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Höhe: ca. 422 m ü. NHN
Fläche: 2,65 km²<ref name="Gindex">Gemarkung Dürrengleina, Gemeinde Milda. In: GEOindex. Abgerufen im Februar 2026.</ref>
Einwohner: ca. 75 (2011)<ref name="Gindex" />
Bevölkerungsdichte: 28 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. April 1992
Postleitzahl: 07751
Vorwahl: 036424
Datei:Dürrengleina, Auszeichnung als produktives Dorf.jpg
Auszeichnungstafel
Datei:Dürrengleina, romanische Kirchenruine.jpg
Romanische Kirchenruine, 1996

Dürrengleina ist ein Ortsteil der Gemeinde Milda im thüringischen Saale-Holzland-Kreis und Teil der Verwaltungsgemeinschaft Südliches Saaletal.<ref name="HS">Hauptsatzung. (PDF; 157 kB) § 3. In: Webauftritt. Gemeinde Milda, abgerufen im Februar 2026.</ref> Der Ort liegt auf der Höhe einer Muschelkalkplatte zwischen Saale und Ilm bei über 420 m ü. NHN. Im Jahr 1933 hatte der Ort 89 Einwohner.

Geschichte

Erstmals erwähnt wird der Ort im Jahr 1389 als Teil der Herrschaft Altenberga. Nach einer Vergeltungsaktion war der Ort zeitweise völlig unbewohnbar und lag wüst. Erst im 16. Jahrhundert wurde der Ort auf Initiative eines Herrn von Weißbach auf Altenberga neu aufgebaut. Mit dem Übergang Altenbergas an das Fürstentum Sachsen-Altenburg kam auch Dürrengleina an Sachsen-Altenburg. Noch heute ist der Ort nach Altendorf gepfarrt. Nach Auflösung der Herzogtümer kam der Ort an den Landkreis Jena-Stadtroda im Land Thüringen.

In früheren Jahrhunderten hieß der Ort einfach nur „Gleina“ und wurde wohl aus postalischen Gründen erst Ende des 18. Jahrhunderts mit dem Zusatz „Dürren-“ versehen. Demzufolge ist auch die im 14. Jahrhundert genannte Familie „von Dürrengleina“ nicht auf diesen Ort zu beziehen.<ref name="q1">Andrei Zahn: Dürrengleina-Gleina, Dokumentation einer Verwechselung. – unveröffentlichtes Manuskript.</ref>

Die Kirchenruine zählt zu den ältesten Bauwerken der Region.

Einzelnachweise

<references />

Weblinks

Commons: Dürrengleina – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Vorlage:Klappleiste/Anfang Dürrengleina | Großkröbitz mit Kleinkröbitz und Plinz | Milda | Rodias | Zimmritz Vorlage:Klappleiste/Ende

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