Dürre Aurach
Die Dürre Aurach ist ein Bach im Bezirk Vöcklabruck in Oberösterreich. Die Dürre Aurach ist nicht zu verwechseln mit der Aurach, die annähernd parallel fließt und nur wenige Kilometer flussabwärts in die Ager mündet.
Verlauf
Sie bildet sich aus mehreren Quellbächen, die an den nördlichen Abhängen der Flyschberge Hohe Luft, Hongar, Alpenberg und Schiefgrubberg im Gemeindegebiet von Aurach am Hongar entspringen. Anschließend fließt sie Richtung Norden durch das Dorf Aurach, dem sie den Namen gab, und mündet bei Preising (Gemeinde Regau) in die Ager.
Beschreibung
Es handelt sich um einen typischen Flyschbach, dessen Wasserstand bei Regen rasch anschwillt. In Perioden ohne Niederschläge fällt er häufig trocken, wie der Namensteil „dürr“ andeutet.<ref>Land Oberösterreich: Sicherung offener temporär wasserführender Gräben und Bäche</ref> Die Dürre Aurach hat einen naturnahen Charakter und ist größtenteils unverbaut. Sie ist mit einem Streifen von 50 Metern an beiden Ufern als Landschaftsschutzgebiet ausgewiesen.<ref>Land Oberösterreich: Schutzgebiete</ref> Über weite Strecken findet sich ein Uferbegleitgehölz aus Erlen, Eschen und Weiden.<ref>Amt der Oö. Landesregierung (Hrsg.): Naturraumkartierung Oberösterreich – Landschaftserhebung Gemeinde Regau. Endbericht, Kirchdorf an der Krems 2004 (Vorlage:ZOBODAT).</ref> In der Dürren Aurach ist der Steinkrebs heimisch.<ref>Amt der Oö. Landesregierung, Naturschutzabteilung (Hrsg.): Natur und Landschaft – Leitbilder für Oberösterreich. Band 2: Raumeinheit Traun- und Atterseer Flyschberge. 2. überarb. Fassung, Linz 2007 (Vorlage:ZOBODAT).</ref>
Namenskunde
Der Name Aurach bedeutet so viel wie „Bach, an dem Auerochsen weiden“ (ahd. ūr = Auerochs und aha = fließendes Wasser).<ref>Herbert Erich Baumert: Die Wappen der Städte, Märkte und Gemeinden Oberösterreichs, 6. Nachtrag (1980–1983). In: Oberösterreichische Heimatblätter. Heft 3, 1984, S. 222 (Vorlage:OoeGeschichte).</ref>
Literatur
- Eberhard Fugger: Die oberösterreichischen Voralpen zwischen Irrsee und Traunsee. In: Jahrbuch d. k. k. geol. Reichsanstalt, 1903, 63. Band, 2. Heft, S. 321 f. (PDF; 3,6 MB).
Einzelnachweise
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