Dúbravka (Bratislava)
| Dúbravka | |
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| Wappen | Karte |
[[Datei:Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)|100px|alt=|Wappen von Dúbravka]]
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[[Datei:Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)|180px|alt=|Dúbravka in der Slowakei]] |
| Basisdaten | |
| Staat: | Datei:Flag of Slovakia.svg Slowakei |
| Kraj: | Bratislavský kraj |
| Okres: | Bratislava IV |
| Region: | Bratislava |
| Fläche: | Vorlage:Slovak municipality km²Vorlage:Slovak municipality |
| Einwohner: | Vorlage:Slovak municipality (31. Dez. Vorlage:Slovak municipality)Vorlage:Slovak municipality |
| Bevölkerungsdichte: | Vorlage:Slovak municipality Einwohner je km² |
| Höhe: | Fehler im Ausdruck: Unerwarteter Operator < m n.m. |
| Postleitzahl: | Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) |
| Telefonvorwahl: | Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 273: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)-Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 273: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) |
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| Kfz-Kennzeichen (vergeben bis 31.12.2022): |
BA, BL, BT |
| Kód obce: | 529389 |
| Struktur | |
| Gemeindeart: | Stadtteil |
| Verwaltung (Stand: Oktober 2022) | |
| Bürgermeister: | Martin Zaťovič |
| Adresse: | Miestny úrad Bratislava-Dúbravka Žatevná 2 84101 Bratislava |
| Webpräsenz: | Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) |
Dúbravka (deutsch Kaltenbrunn, ungarisch Pozsonyhidegkút – bis 1907 Hidegkút) ist ein Stadtteil im Nordwesten Bratislavas am Fuße der Kleinen Karpaten (Nordosten) und des Thebener Kogels (Südwesten) gelegen. Nachbarstadtteile sind Lamač im Norden, Nordosten und Osten, Karlova Ves im Südosten und Süden, Devín im Süden und Südwesten und Devínska Nová Ves im Westen und Nordwesten.
Beschreibung und Geschichte
Aus den ersten Jahrhunderten nach Christi Geburt ist eine germanische Besiedlung auf dem Areal von Dúbravka nachgewiesen, die im mittleren 1. Jahrhundert n. Chr. einsetzte. Charakteristisch für diese Ansiedlung sind starke römische Einflüsse. So stammen aus dem ersten und zweiten Drittel des 3. Jahrhunderts die Reste eines in römischer Technik errichteten Privatbades mit Apsiden. Im 4. und frühen 5. Jahrhundert war die Siedlung durch typisch germanische Grubenhäuser gekennzeichnet, aber es ist aus dieser Phase auch ein in römischer Technik gemörtelter Fußboden nachgewiesen.<ref>Kristian Elschek: Die germanische Besiedlung von Bratislava-Dúbravka während der älteren römischen Kaiserzeit. In: Jaroslav Tejral, Karol Pieta, Ján Rajtár (Hrsg.): Kelten, Germanen, Römer im Mitteldonaugebiet vom Ausklang der Latène-Zivilisation bis zum 2. Jahrhundert (= Spisy Archeologického Ústavu AV ČR Brno. Band 3). Brno/Nitra 1995, ISBN 80-901679-5-0, S. 39–52.</ref>
Der heutige Ort Dúbravka existierte wohl schon im 14. Jahrhundert in Abhängigkeit von der Burg Theben, wurde aber erst 1576 zum ersten Mal erwähnt und war stark durch den Zuzug kroatischer Siedler geprägt.
Bis 1946 war die Gemeinde eigenständig und kam dann als Stadtteil zur Stadt Bratislava. Das Bild des bisher ländlichen Ortes veränderte sich durch den Bau von neuen Wohnplattenbausiedlungen: in den 1970er Jahren in den Vierteln Podvornice und Záluhy und in den 1980er Jahren im Viertel Záhumenice.<ref></ref>
Stadtteilgliederung
Der Stadtteil gliedert sich noch in folgende weitere (inoffizielle) Viertel:
- Podvornice
- Záluhy
- Krčace
- Dúbravčice
Bevölkerung
Nach der Volkszählung 2011 wohnten im Stadtteil Dúbravka 32.607 Einwohner, davon 30.036 Slowaken, 818 Magyaren, 477 Tschechen, 68 Mährer, 62 Russinen, 61 Deutsche, 40 Bulgaren, jeweils 34 Polen und Ukrainer, 26 Russen, 24 Roma, 18 Kroaten, 17 Serben und 12 Juden. 144 Einwohner gaben eine andere Ethnie an und 736 Einwohner machten keine Angabe zur Ethnie.
17.015 Einwohner bekannten sich zur römisch-katholischen Kirche, 1703 Einwohner zur Evangelischen Kirche A. B., 283 Einwohner zur griechisch-katholischen Kirche, 126 Einwohner zur orthodoxen Kirche, 113 Einwohner zur reformierten Kirche, 79 Einwohner zu den Zeugen Jehovas, 72 Einwohner zur evangelisch-methodistischen Kirche, 66 Einwohner zu den christlichen Gemeinden, 48 Einwohner zu den Brethren, 35 Einwohner zu den Baptisten, 34 Einwohner zu den Siebenten-Tags-Adventisten, 29 Einwohner zur tschechoslowakischen hussitischen Kirche, 21 Einwohner zur jüdischen Gemeinde, 19 Einwohner zur Bahai-Religion, 15 Einwohner zur apostolischen Kirche, jeweils 10 Einwohner zu den Mormonen und zur altkatholischen Kirche und ein Einwohner zur neuapostolischen Kirche. 432 Einwohner bekannten sich zu einer anderen Konfession, 10.215 Einwohner waren konfessionslos und bei 2281 Einwohnern wurde die Konfession nicht ermittelt.<ref>Ergebnisse der Volkszählung 2011. Abgerufen am 28. November 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Persönlichkeiten
Söhne und Töchter der Gemeinde:
- Leonard Tikl (1902–1973), SDB, katholischer Priester, Jugendseelsorger, religiöser Gefangener (zu 15 Jahren Gefängnis verurteilt).<ref>Zlatko KUBANOVIČ: Historický náhľad do dejín slovenských saleziánov (Od dona Bosca do roku 1924). Don Bosco, Bratislava 2019, ISBN 978-80-8074-436-6, S. 282–283.</ref>
- Gustáv Husák (1913–1991), kommunistischer Funktionär und Staatspräsident der ČSSR
Einzelnachweise
<references />