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Dörgenhausen

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Große Kreisstadt Hoyerswerda
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(665)&title=D%C3%B6rgenhausen 51° 25′ N, 14° 14′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(665) 51° 25′ 0″ N, 14° 13′ 45″ O
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Höhe: 117 m ü. NN
Fläche: 5,44 km²<ref name="Gindex">Gemarkungen Dörgenhausen Flur 1 bis 4, Stadt Hoyerswerda. In: GEOindex. Abgerufen im März 2026.</ref>
Einwohner: 665 (31. Dez. 2025)<ref>Statistischer Bericht - IV. Quartal 2025. In: Webauftritt. Stadt Hoyerswerda, abgerufen im März 2026.</ref>
Bevölkerungsdichte: 122 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Juli 1998
Postleitzahl: 02977
Vorwahl: 03571
Datei:Hoyerswerda Dörgenhausen Aerial Pan alt.jpg
Dörgenhausen (Luftbildpanorama)

Dörgenhausen, {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), ist ein Ortsteil der Stadt Hoyerswerda in der sächsischen Lausitz. Mit 665 Einwohnern ist es der fünftgrößte Ortsteil von Hoyerswerda. Es zählt zum offiziellen sorbischen Siedlungsgebiet in der Oberlausitz.

Der Ortsteil hat den Status einer Ortschaft nach der Sächsischen Gemeindeordnung und damit gemäß seiner Ortschaftsverfassung einen Ortschaftsrat und Ortsvorsteher.<ref name="HS">Hauptsatzung. (PDF; 344 kB) § 25. In: Webauftritt. Stadt Hoyerswerda, abgerufen im März 2026.</ref>

Geschichte

Der Ort an der Schwarzen Elster und dem Vincenzgraben wurde 1248 anlässlich der Gründung des Klosters St. Marienstern erstmals urkundlich erwähnt.<ref name="Fakten">Hoyerswerda: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Dörgenhausen. Fakten/Geschichte/Wissenswertes (Memento vom 29. März 2013 im Internet Archive) Stand 29. März 2013.</ref> Dörgenhausen wurde am 1. Juli 1998 nach Hoyerswerda eingemeindet.

Die Christus-König-Kapelle wurde in den Jahren 1952–1953 auf Initiative einiger Landwirte und durch Mithilfe der Gläubigen der Gemeinde erbaut. Der Bau ist 20 m lang und 10 m breit. Sie besitzt einen gotischen Flügelaltar aus der Zeit vor der Reformation. Das Mittelteil ist 1,40 × 1,65 m groß und stellt die Mutter Gottes mit ihrem Sohn auf dem Schoß dar. An den Seiten sind der hl. Nikolaus und die hl. Barbara abgebildet.

Die Bockwindmühle Dörgenhausen wurde 1707 in Tschausdorf-Plau errichtet und 1920 zerlegt, nach Dörgenhausen gebracht und wieder aufgebaut. Von 1922 bis 1942 war sie zur Lohnmüllerei in Betrieb.

Bevölkerung und Sprache

Bis heute wird in Dörgenhausen auch Sorbisch gesprochen. Arnošt Muka ermittelte für seine Statistik der Lausitzer Sorben 1884/85 eine Gesamteinwohnerzahl von 307, davon 288 Sorben (94 %) und 19 Deutsche.<ref>Ernst Tschernik: Die Entwicklung der sorbischen Bevölkerung. Akademie-Verlag, Berlin 1954, S. 90.</ref>

Kulturdenkmale

Bilder

Weblinks

Commons: Dörgenhausen/Němcy – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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Bröthen/Michalken (Brětnja/Michałki) | Dörgenhausen (Němcy) | Knappenrode (Hórnikecy) | Schwarzkollm (Čorny Chołmc) | Zeißig (Ćisk)

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