Döhlen (Zwenkau)
Döhlen Stadt Zwenkau
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(68)&title=D%C3%B6hlen 51° 12′ N, 12° 18′ O
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| Fläche: | 43,1 ha<ref name="Gindex">Gemarkung Döhlen, StadtZwenkau. In: GEOindex. Abgerufen im März 2026.</ref> | |||||
| Einwohner: | ca. 68 (2011)<ref name="Gindex" /> | |||||
| Bevölkerungsdichte: | 158 Einwohner/km² | |||||
| Eingemeindung: | 1957 | |||||
| Eingemeindet nach: | Rüssen-Kleinstorkwitz | |||||
Lage von Döhlen in Sachsen
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Döhlen ist eine Siedlung der Stadt Zwenkau im sächsischen Landkreis Leipzig. Der Ort wurde 1957 nach Rüssen-Kleinstorkwitz. Döhlen liegt unmittelbar am rechtsseitigen Ufer der Weißen Elster.
Geschichte
Das Dorf wurde als Bauernweiler nördlich von Rüssen gegründet. 1548 wurde es erstmals schriftlich erwähnt. Um 1834 lebten etwa 50 Menschen im Ort.<ref>Vgl. Döhlen im Historischen Ortsverzeichnis von SachsenVorlage:Abrufdatum</ref> August Schumann gibt 1814 sieben Häuser an.<ref>Döhlen. In: August Schumann: Vollständiges Staats-, Post- und Zeitungslexikon von Sachsen. 1. Band. Schumann, Zwickau 1814, S. 735.</ref> Dohlen lag bis 1856 im kursächsischen bzw. königlich-sächsischen Amt Pegau.<ref>Karlheinz Blaschke, Uwe Ulrich Jäschke: Kursächsischer Ämteratlas. Leipzig 2009, ISBN 978-3-937386-14-0; S. 62 f.</ref> Ab 1856 gehörte der Ort zum Gerichtsamt Zwenkau und ab 1875 zur Amtshauptmannschaft Leipzig.<ref>Die Amtshauptmannschaft Leipzig im Gemeindeverzeichnis 1900. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 26. November 2024; abgerufen am 1. August 2025.</ref> Als Ortsteil von Rüssen war das Dorf seit 1957 Dorf Ortsteil der Landgemeinde Rüssen-Kleinstorkwitz und wurde am 1. Oktober 1996 zusammen mit dieser nach Zwenkau eingemeindet.
Infolge des Hochwassers in Mitteleuropa im Jahr 2013 wurde die Reif Baugesellschaft von der Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen mit der Sanierung des Ringdeichs Döhlen beauftragt. Die Ertüchtigung des Hochwasserschutzdeiches (HWD) und Herstellung hintergelegener Deichverteidigungswege erfolgte in der Zeit von Oktober 2013 bis Januar 2014 und kostete den Freistaat laut Angaben des Auftragnehmers eine halbe Million Euro.<ref>Referenzen Erd- und Straßenbau. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 19. Dezember 2014; abgerufen am 19. Dezember 2014.</ref>
Kultur
Sehenswert ist u. a. das Schulgebäude des Gemeindeteils, welches von 2010 bis April 2014 grundlegend saniert wurde und seit 2008 durch die christliche Montessori-Ganztagsschule genutzt wird.<ref>Sanierung der Lebenswelt Grundschule abgeschlossen. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 19. Dezember 2014; abgerufen am 19. Dezember 2014.</ref><ref>Lebenswelt Schule. Christliche Montessori-Ganztagsschule staatlich anerkannte Ersatzschule. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 19. Dezember 2014; abgerufen am 19. Dezember 2014.</ref>
Weblinks
- Döhlen im Historischen Ortsverzeichnis von SachsenVorlage:Abrufdatum
- Geschichte der Ortsteile In: Webauftritt der Stadt Zwenkau (aus Webarchiv).
Einzelnachweise
<references/>
Kotzschbar • Imnitz 1 • Zitzschen 3 5 • Großdalzig 5 • Rüssen-Kleinstorkwitz 6 • Löbschütz 6 • Döhlen • Rüssen • Kleinstorkwitz 6 7 • Kleindalzig • Mausitz • Tellschütz 3 4 • Bösdorfer und Eythraer Flur 9
1 seit 1929, Siedlungsflächen heute mit Stadtkern verbunden 2 seit 1. Januar 1974 3 1952–1993 zu Großdalzig 4 seit 1999, Wüstungen infolge Tagebaubetrieb 5 1973–1993 zu Großdalzig 6 seit 1. Oktober 1993 7 seit 1. Oktober 1996 8 1957–1996 zu Rüssen-Kleinstorkwitz