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Căianu

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Căianu
Magyarkályán
Datei:Führt kein Wappen.svg
Basisdaten
Staat: RumänienDatei:Flag of Romania.svg Rumänien
Historische Region: Siebenbürgen
Kreis: Cluj
Koordinaten: Vorlage:Infobox Ort in Rumänien/adm2iso_type:city(2191) 46° 47′ N, 23° 55′ OKoordinaten: Vorlage:Infobox Ort in Rumänien/adm2iso_type:city(2191) 46° 47′ 13″ N, 23° 55′ 2″ O
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  }}
Zeitzone: OEZ (UTC+2)
Höhe: 355 m
Fläche: 55,11 km²
Einwohner: 2.191 (1. Dezember 2021<ref name="vz2021">Volkszählung 2021 in Rumänien, Populația rezidentă după etnie, 1. Dezember 2021 (rumänisch).</ref>)
Bevölkerungsdichte: 40 Einwohner je km²
Postleitzahl: 407120
Telefonvorwahl: (+40) 02 64
Kfz-Kennzeichen: CJ
Struktur und Verwaltung (Stand: 2024<ref>Autoritatea Electorală Permanentă: Primar. prezenta.roaep.ro, 9. Juni 2024, abgerufen am 5. Oktober 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>)
Gemeindeart: Gemeinde
Gliederung: Căianu, Bărăi, Căianu Mic, Căianu-Vamă, Vaida-Cămăraș, Văleni
Bürgermeister : Daniel-Mugurel Crișan (PNL)
Postanschrift: Str. Teiului, nr. 52
loc. Căianu, jud. Cluj, RO–407120
Website:

Vorlage:Check Geschlecht gegen Wikidata

Căianu (veraltet Călian oder Călean; {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) oder Kályán)<ref>Arcanum, Települések: Historisch-administratives Ortsnamenbuch von Siebenbürgen, Banat und Partium. arcanum.hu, abgerufen am 21. November 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> ist eine Gemeinde im Kreis Cluj in der Region Siebenbürgen in Rumänien.

Geographische Lage

Datei:Caianu jud Cluj.png
Lage der Gemeinde Căianu im Kreis Cluj

Die Gemeinde Căianu liegt im Westen des Siebenbürgischen Beckens. Das Gemeindezentrum befindet sich an der Kreisstraße (drum județean) DJ 161G, ein Kilometer südlich des Drum național 16, etwa 30 Kilometer östlich von der Kreishauptstadt Cluj-Napoca (Klausenburg) entfernt. Die fünf eingemeindeten Dörfer befinden sich zwei bis etwa zehn Kilometer vom Gemeindezentrum auf einer Gesamtfläche von 5511 Hektar entfernt. Fast der Hälfte der Gemeindefläche wird landwirtschaftlich genutzt.

Geschichte

Der Ort Căianu von Ungarn gegründet, wurde erstmals 1326 urkundlich erwähnt. Im 15. Jahrhundert siedelten dann auch Rumänen hier an.<ref name="HHGS">Heinz Heltmann, Gustav Servatius (Hrsg.): Reisehandbuch Siebenbürgen. Kraft, Würzburg 1993, ISBN 3-8083-2019-2.</ref> Archäologische Funde auf dem Areal – von den Einheimischen La Feredeu genannt – des Gemeindezentrums,<ref>Institutul Național al Patrimoniului, abgerufen am 22. Oktober 2022 (rumänisch).</ref> und im eingemeindeten Dorf Văleni (ungarisch Lárgatanya)<ref name="rokm">Liste historischer Denkmäler des rumänischen Kulturministeriums, 2015 aktualisiert (rumänisch; PDF; 12,7 MB).</ref> deuten auf eine Besiedlung bis in die Römerzeit zurück.

In der Liste historischer Denkmäler des rumänischen Kulturministeriums sind auf dem Areal des Ortes Căianu (bei Dijmașii), archäologische Funde einer Siedlungen die bis in die Frühgeschichte deuten, vermerkt.<ref name="rokm" />

Im Königreich Ungarn gehörte die heutige Gemeinde dem Stuhlbezirk Mocs im Komitat Klausenburg, anschließend dem historischen Kreis Cluj und ab 1950 dem heutigen Kreis Cluj an.

Bevölkerung

Die Bevölkerung der Gemeinde entwickelte sich wie folgt:

Volkszählung<ref>Varga E. Árpád: Volkszählungen 1850–2002 bei kia.hu, letzte Aktualisierung am 2. November 2008 (PDF; 1 MB; ungarisch).</ref> Ethnie
Jahr Bevölkerung Rumänen Ungarn Deutsche Andere
1850 1.984 1.409 498 2 75
1956 4.541 2.837 1.679 1 24
1992 2.700 1.543 1.129 - 28
2002 2.567 1.541 978 - 48
2011 2.355 1.369 854 - 132 (60 Roma)
2021 2.191 1.304 670 - 217 (55 Roma)

Seit 1850 wurde auf dem Gebiet der heutigen Gemeinde die höchste Einwohnerzahl und auch die der Rumänen 1956 ermittelt. Die höchste Bevölkerungszahl der Magyaren (1.691) wurde 1941, die der Roma (68) 1850 und die der Rumäniendeutschen (39) 1900 registriert. 1930 bekannten sich zwei Bewohner als Slowaken.

Sehenswürdigkeiten

  • Die Ruine der ehemaligen Holzkirche Sfinții Arhangheli Mihail și Gavriil in Căianu, 1750 errichtet, steht noch unter Denkmalschutz.<ref name="rokm" />
  • Im eingemeindeten Dorf Vaida-Cămăraș (ungarisch Vajdakamarás) die reformierte Kirche, im 17. Jahrhundert errichtet, steht unter Denkmalschutz.<ref name="rokm" />
  • Im eingemeindeten Dorf Bărăi (Báré) die Holzkirche.<ref>Angaben zur Kirche in Bărăi bei biserici.org abgerufen am 25. Juli 2017 (rumänisch).</ref>

Weblinks

Commons: Căianu – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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