Cösitz
Cösitz Stadt Zörbig
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(300)&title=C%C3%B6sitz 51° 39′ N, 12° 4′ O
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dim=10000 | globe= | name=Cösitz | region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code | type=city
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| Höhe: | 81 m | |||||
| Einwohner: | ca. 300<ref>Ortschaft Cösitz. In: Webauftritt. stadt Zörbig, abgerufen im September 2025.</ref> | |||||
| Eingemeindung: | 1. Januar 2005 | |||||
| Postleitzahl: | 06780 | |||||
| Vorwahl: | 034978 | |||||
Lage von Cösitz in Zörbig
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Cösitz ist ein Stadtteil von Zörbig in Sachsen-Anhalt im Landkreis Anhalt-Bitterfeld mit etwa 300 Einwohnern.<ref name="zoerbigOC">Ortschaft Cösitz. In: stadt-zoerbig.de. Abgerufen am 21. August 2021.</ref>
Geografie
Cösitz befindet sich am Nordrand der Fuhneaue. Die Stadt Dessau-Roßlau liegt etwas mehr als 20 Kilometer nordöstlich, der Ballungsraum Bitterfeld-Wolfen 15 Kilometer östlich, die Großstadt Halle (Saale) etwas mehr als 15 Kilometer südwestlich und die Kreisstadt Köthen (Anhalt) etwas über 10 Kilometer nordwestlich vom Ort. Cösitz und sein heutiger Ortsteil Priesdorf gehörten – im Gegensatz zu Zörbig – historisch immer zu Anhalt.<ref>Landkreis Köthen. Gemeindeverzeichnis 1900. Uli Schubert, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 2. März 2021; abgerufen am 25. September 2025.</ref>
Geschichte
An der Stelle des heutigen Cösitz wurde um 750 eine sorbische Wallburg errichtet. Die erste urkundliche Erwähnung der Burg stammt aus dem Jahr 839 unter dem Namen Kesigesburch<ref>Wallburg Cösitz in alleburgen.de (aufgerufen am 20. Juni 2024)</ref>, als Sachsen diese eroberten.<ref name="zoerbigOC"/> Die Anlage bestand danach bis ins 10. Jahrhundert und wurde in den Jahren 1972–76 archäologisch untersucht<ref>Wallburg Cösitz, in alleburgen.de</ref>. 1370 war der Ort Stammsitz der Adelsfamilie von Kositz, die Familie blieb bis Mitte des 16. Jahrhunderts Eigentümer des Gutes.<ref> Th. Stenzel, Geschichte der Ortschaften des Kreises Köthen, 1886, S. 6 </ref> Danach ging es an die Herren von dem Bussche-Lohe über, die es bis 1945 besaßen. Mitte des 19. Jahrhunderts legten sie um die Burg einen englischen Landschaftspark an.<ref name="zoerbigOC"/> Am 16. Mai 1935 wurde die Freiwillige Feuerwehr Cösitz gegründet.<ref> Freiwillige Feuerwehr Zörbig, Cösitz, abgerufen am 21. Januar 2012</ref>
Eingemeindung
Cösitz und Priesdorf gehörten bis 2004 zum Landkreis Köthen. 1. Januar 2005 wurde Cösitz mit Priesdorf über die Kreisgrenze hinweg nach Zörbig eingemeindet<ref>StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2005</ref> und gehörte bis zur Bildung des Landkreises Anhalt-Bitterfeld zum Landkreis Bitterfeld.<ref>Cösitz im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum</ref>
Sehenswürdigkeiten
Der Cösitzer Teich entstand um 1936 durch Einsinken des Geländes durch den Untertageabbau von Braunkohle.
Die Cösitzer Kirche wurde 1522 errichtet. Die Kirchenglocke wurde um oder vor 1300 gegossen<ref name="zoerbigKC">Evangelische Kirche Cösitz. In: stadt-zoerbig.de. Abgerufen am 21. August 2021.</ref>, ein Gruß an der Glocke datiert auf das Jahr 1200<ref name="zoerbigOC"/>. 1856 erfolgte der Umbau des adligen Herrschaftsstuhls, 1882 wurde der Kirchturm durch einen neuen aus roten Ziegeln ersetzt. Ebenfalls um 1882 wurde das Innere der Kirche umgestaltet. So wurde das Portal des Kirchturms zum Haupteingang, es wurden ein neuer Taufstein und ein neuer marmorner Altar aufgestellt. 1885 folgten eine neue Empore, neues Gestühl, eine neue Kanzel sowie eine Orgel, welche von Rühlmann aus Zörbig gefertigt wurde. 1883 wurde eine neue Glocke gestiftet, die während des Ersten Weltkrieges eingeschmolzen wurde.<ref name="zoerbigKC"/> In der Kirche befindet sich ein mit 15 geschnitzten Heiligenfiguren ausgestatteter über 500 Jahre alter dreiflügeliger Marienaltar.<ref name="zoerbigOC"/> Neben der Kirche steht ein Findling, der als Denkmal für die Toten des Zweiten Weltkrieges dient.<ref name="zoerbigOC"/>
Das heutige Schloss wurde laut Inschrift im Turmportal 1891 von Hubert Freiherr von dem Bussche-Lohe und Janette von Wuthenau errichtet. Der Vorgängerbau ist nicht erhalten und stand vermutlich am Eingang von Cösitz. 1877 wurde der Wall der Wallburg abgetragen. Damit konnten ein Ostflügel an das Haus angefügt und ein Park angelegt werden. 1937 wurde der Westflügel angebaut.<ref>Schloß Cösitz. In: stadt-zoerbig.de. Abgerufen am 21. August 2021.</ref>
Eine Buche mit einem Stammdurchmesser von sechs Metern und einem Kronendurchmesser von 38 Metern<ref name="zoerbigOC"/> zählt zu den dicksten Buchen Deutschlands.
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Verkehr
Cösitz ist über die Kreisstraße 2071 an die Bundesstraße 183 angebunden. Westlich des Ortes verläuft die Bahnstrecke Halle (Saale)–Köthen–Magdeburg, nordwestlich befindet sich die Bahnstation von Weißandt-Gölzau.
Weblinks
Einzelnachweise
<references />
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