Crêpesatin
Crêpesatin (Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden.) ist die Handelsbezeichnung für Kleider- und Mantelstoffe, die eine leicht glänzende und gleichzeitig unruhige Oberfläche zeigen. Bei diesem meist 5-bindigen Schussatlasgewebe sind die Kettfäden aus glatten Grège- oder Organsinfäden und die Schussfäden aus stark gedrehten Kreppgarnen. Da die Warenoberseite von den Schussfäden dominiert wird, ist es in die Gruppe der Schussatlas-Gewebe einzuordnen. Es wird auch als Abseitenkrepp oder Crêpe reversible bezeichnet, weil beide Warenseiten rechtsseitig verwendet werden können.<ref>Fabia Denninger, Elke Giese: Textil- und Modelexikon, Band 1, A – K, 8., vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage, Deutscher Fachverlag Frankfurt am Main 2006, ISBN 3-87150-848-9, S. 135.</ref><ref>Thomas Meyer zur Capellen: Lexikon der Gewebe. 3., erweiterte Auflage. Deutscher Fachverlag, Frankfurt am Main 2006, ISBN 3-87150-893-4, S. 87.</ref>
Beschaffenheit
Crêpesatin besitzt eine narbige, popelineartige, fein gerippte rechte Warenseite. Die Optik ist ähnlich dem Crêpe de Chine oder dem Crêpe Marocain. Die bei der Herstellung linke Warenseite ist stark glänzend. Der Griff ist geschmeidig und fließend.
Verwendung
Tücher, Schals, Lampen, Dessous, Blusen, Abendkleidung, Kissen, Fensterdeko, Bettwäsche, Decken
Einzelnachweise
<references />
Literatur
- Hannelore Eberle, Hermann Hermeling, Marianne Hornberger: Fachwissen Bekleidung. Europa-Lehrmittel, 9. Aufl., Nourney, Vollmer 2007, ISBN 3-8085-6209-9
- Thomas Meyer zur Capellen: Lexikon der Gewebe. Deutscher Fachverlag, 3. Aufl., Frankfurt am Main 2006, ISBN 3-87150-893-4
- Ursula Völcker, Karin Brückner: Von der Faser zum Stoff: Textile Werkstoff- und Warenkunde. Handwerk und Technik, 13. Aufl. Hamburg 2006, ISBN 3-582-05112-9