Zum Inhalt springen

Covens & Mortier

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Vorlage:Hinweisbaustein Covens & Mortier war der größte kartografische Verlag des 18. Jahrhunderts.<ref name=":0">{{#if:Pieter Mortier|Pieter Mortier|Covens & Mortier}}. Biografische Daten und Werke im Niederländischen Institut für Kunstgeschichte (niederländisch)</ref> Er wurde von den Schwagern Johannes Covens und Cornelius Mortier 1721 am Vijgendam in Amsterdam, Niederlande gegründet und bestand bis 1866.

Covens & Mortier trugen viel zum Erfolg der französischen Verleger und der Verlagerung der Kartenherstellung Anfang des 18. Jahrhunderts von den Niederlanden nach Frankreich bei. Covens & Mortier verlegten Werke von Nicolas Sanson (1600–1667), Alexis-Hubert Jaillot (1632–1712) und Guillaume de l’Isle (1675–1726), aber auch späten niederländischen Meisterkartographen, wie Frederik De Wit und Hugo Allard (1620–1684), und natürlich Pieter Mortier. Ihre Hauptkonkurrenten waren Reinier & Josua Ottens und die Firma Gerard Valck & Petrus Schenck. Um 1740 kam eine ganze Reihe von Taschenatlanten verschiedener Länder heraus, die als {{#invoke:Vorlage:lang|full|CODE=fr|SCRIPTING=Latn|SERVICE=französisch}} bezeichnet wurden. Auch an die Soldaten wurde gedacht. Für sie wurde der {{#invoke:Vorlage:lang|full|CODE=nl|SCRIPTING=Latn|SERVICE=niederländisch}} herausgegeben. Auch Stadtbücher wurden neu aufgelegt. Unter anderem der bemerkenswerte {{#invoke:Vorlage:lang|full|CODE=nl|SCRIPTING=Latn|SERVICE=niederländisch}}, der 439 Stadtpläne enthielt. Es gab auch eine Sammlung von 298 Stadtplänen und Befestigungsanlagen und eine Reihe von 90 Stadtplänen und Befestigungsanlagen im Kleinformat. Ein Katalog der Firma aus dem Jahr 1737, der in der Herzog August Bibliothek in Wolfenbüttel aufbewahrt wird, listet 59 Wandkarten von unter anderem Joan Blaeu, Frederik De Wit und Claes Janszoon Visscher auf. Der Verlag besaß die größte Sammlung grafischer Werke, die jemals in Amsterdam angeboten wurde.

Verlagsgeschichte

Der in Leiden geborene Kartograf und Kupferstecher Pieter Mortier (1661–1711) war der Sohn des französischen politischen Flüchtlings Pierre Mortier. Nachdem er von 1681 bis 1685 in Paris gearbeitet hatte, gründete 1685 ein Amsterdam unter seinem Namen eine Verlagsbuchhandlung. 1690 erlangte er das Privileg, Karten und Atlanten französischer Verlage in Holland zu vertreiben.<ref name=":0" /> 1710 übernahm er die Druckplatten des Kartografen und Verlegers Frederik de Wits (1629/1630–1706) von dessen Witwe Maria van der Waag. Der niederländische Kurztitelkatalog schreibt Pieter Mortier die Veröffentlichung von 261 Titeln zu. Nach dem Tod Pieter Mortiers 1711 führte seine Witwe Amelia 's-Gravensande (1666–1719) das Geschäft bis zu ihrem eigenen Tod weiter. Der gemeinsame Sohn Cornelis Mortiers (auch Corneille Mortier; 1699–1783) übernahm dann von 1719 bis 1721 die Leitung des Verlags unter dem Namen seines Vaters.

1721 tat er sich mit seinem Schwager Johannes Covens (auch Jean Covens; 1697–1774) zusammen. Covens hatte im selben Jahr Cornelis’ Schwester Agatha Mortier geheiratet. Pieter Mortier und Johannes Covens führten ab dem 20. November 1721 den Verlag unter dem Namen Covens & Mortier. Der Kartograf Pieter van der Aa (1659–1733) verkaufte 1730 aus Altersgründen seine Druckplatten an Covens & Mortier. 1732 verkauften Pieter Mortiers Geschwister das Gebäude am Vijgendam an ihren Bruder und dessen Partner.

Nach dem Tod von Johannes Covens (1774) stieg sein gleichnamiger Sohn Johannes Covens (1722–1794) in das Geschäft ein. Ab 1778 gab es einen neuen Firmennamen: J. Covens & Zoon. Johannes Covens wurde von seinem Sohn Cornelis Covens (1764–1825) abgelöst, der wiederum Petrus Mortier IV., den Urenkel von Petrus Mortier I., ins Geschäft holte. Von 1794 bis 1866 hieß die Firma: Mortier, Covens & Zoon. Der letzte Covens in der Reihe war Cornelis Jo(h)annes Covens (1806–1880).

Literatur

  • {{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}
  • {{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}
  • {{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}
  • {{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}
  • {{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}
  • {{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}
  • Kaarten en kaarttekenaars; S.J Fockema Andrea & C. Koeman; Fibula-van Dishoeck, Bussum; 1972
  • Spiegel der Wereld; J.J. Vredenberg-Alink; A. Oosthoek's Uitgeversmaatschappij nv, Utrecht; 1969
  • Vlaanderen in oude kaarten; J. Bossu; Lannoo, Tielt/Bussum; 1982.
  • Zeeland in oude kaarten; F. Gittenberger, H Weiss; Lannoo, Tielt/Bussum; 1983.
  • Zelandia Comitatus; D. Blonk, J. Blonk-van der Wijst, Houten, HES & De Graaf; 2010

Einzelnachweise

<references />

{{#ifeq: k | p | | {{#if: 5073822-7n93072905128243240 | |

}} }}{{#ifeq:||{{#if: | [[Kategorie:Wikipedia:GND fehlt {{#invoke:Str|left|{{{GNDCheck}}}|7}}]] }}{{#if: | {{#if: | | }} }} }}{{#if: | {{#ifeq: 0 | 2 | | }} }}{{#if: | {{#ifeq: 0 | 2 | | }} }}{{#ifeq: k | p | {{#if: 5073822-7 | | {{#if: {{#statements:P227}} | | }} }} }}{{#ifeq: k | p | {{#if: 5073822-7 | {{#if: {{#invoke:Wikidata|pageId}} | {{#if: {{#statements:P227}} | | }} }} }} }}{{#ifeq: k | p | {{#if: n93072905 | | {{#if: {{#statements:P244}} | | }} }} }}{{#ifeq: k | p | {{#if: n93072905 | {{#if: {{#invoke:Wikidata|pageId}} | {{#if: {{#statements:P244}} | | }} }} }} }}{{#ifeq: k | p | {{#if: 128243240 | | {{#if: {{#statements:P214}} | | }} }} }}{{#ifeq: k | p | {{#if: 128243240 | {{#if: {{#invoke:Wikidata|pageId}} | {{#if: {{#statements:P214}} | | }} }} }} }}Vorlage:Wikidata-Registrierung