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Cosa (Südliches Anhalt)

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Cosa
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(201)&title=Cosa 51° 42′ N, 12° 5′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(201) 51° 41′ 44″ N, 12° 4′ 38″ O
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Höhe: 83 m
Einwohner: ca. 201 (2011)<ref name="Gindex">Gemarkung Cosa, Stadt Südliches Anhalt. In: GEOindex. Abgerufen im September 2025.</ref>
Eingemeindung: 1. Januar 2005
Eingemeindet nach: Prosigk
Postleitzahl: 06369
Vorwahl: 034978
Lage von Cosa in Sachsen-Anhalt

Cosa ist ein Ortsteil der Stadt Südliches Anhalt im Landkreis Anhalt-Bitterfeld in Sachsen-Anhalt.

Geographische Lage

Cosa liegt etwa zehn Kilometer südöstlich der Kreisstadt Köthen (Anhalt) im Landkreis Anhalt-Bitterfeld. Im Osten des Ortes grenzt mit dem Ort Pösigk direkt ein weiterer Ortsteil der Stadt Südliches Anhalt an. Nördlich von Cosa liegt Ziebigk, nordwestlich Prosigk, westlich Fernsdorf und südlich Gnetsch.

Geschichte

Die erste urkundliche Erwähnung des Dorfes stammt aus dem Jahr 1315. Als Besitzer ist Heinrich von Ulsendorf genannt. Dieser schenkte das Vorwerk Cosa der Priorin des Coswiger Frauenklosters Hedwig von Anhalt. Nach ihrem Tod ging der Besitz an das Kloster über. Im 16. und 17. Jahrhundert war Cosa im Besitz der Familie von Rabiel, anschließend wurde es Fürstenbesitz.<ref> Th. Stenzel, Geschichte der Ortschaften des Kreises Köthen, 1887, S. 5 </ref> Im Dreißigjährigen Krieg wurde auch Cosa nicht verschont: 1631 wurde ein Kriegsschaden in Höhe von 423 Talern, 1637 von Höhe von 119 Talern und 6 Groschen vermerkt.<ref name="Stenzel6" /> Der Ort gehörte wie die meisten Orte der heutigen Stadt Südliches Anhalt historisch immer zu Anhalt.<ref>Der Landkreis Köthen im Gemeindeverzeichnis 1900. Uli Schubert, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 2. März 2021; abgerufen am 25. September 2025.</ref>

Am 20. Juli 1950 wurden die bis dahin eigenständigen Gemeinden Pösigk<ref>Pösigk im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum</ref> und Ziebigk<ref>Ziebigk im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum</ref> nach Cosa eingemeindet.<ref name="2VO-LSA-1950" /> Am 1. Januar 2005 wurde Cosa mit seinen beiden Ortsteilen nach Prosigk eingemeindet.<ref>Gemeindeverzeichnis-Informationssystem (GV-ISys), abgerufen am 25. Juli 2015 </ref> Am 1. Januar 2010 schloss sich Prosigk wiederum mit 17 anderen Gemeinden zur Stadt Südliches Anhalt zusammen.

Name

Der Name Cosa ist möglicherweise slawischen Ursprungs. Dort bedeutet Koza Ziege.<ref name="Stenzel6"> Th. Stenzel, Geschichte der Ortschaften des Kreises Köthen, 1887, S. 6 </ref>

Verkehrsanbindung

Über die Cosaer Straße ist nach einem Kilometer in westlicher Richtung die Bundesstraße 183 erreichbar.

Bis zur Stilllegung der Bahn 1946 hatte Cosa einen Bahnhof an der Bahnstrecke Köthen–Radegast der Dessau-Radegast-Köthener Bahn.

Einzelnachweise

<references> <ref name="2VO-LSA-1950">Zweite Verordnung zum Gesetz zur Änderung der Kreis- und Gemeindegrenzen zum 27. April 1950 (GuABl. S. 161). In: Landesregierung Sachsen-Anhalt (Hrsg.): Gesetz- und Amtsblatt des Landes Sachsen-Anhalt. Nr. 18, 5. August 1950, ZDB-ID 511105-5, S. 274 (PDF).</ref> </references>

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