Corbusierhaus
Corbusierhaus Unité d'Habitation – Typ Berlin
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| Ansicht von Nordwesten, Aufnahme 2017 | ||||||
| colspan="2" class="hintergrundfarbe5" style="border-top: 2px solid #Vorlage:Standardfarbe;" | Basisdaten | ||||||
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| Ort: | Berlin-Westend | |||||
| Bauzeit: | 1956–1958 | |||||
| Status: | Baudenkmal | |||||
| Baustil: | Brutalismus | |||||
| Architekt: | Le Corbusier | |||||
| Architekten: | André Wogenscky, Felix Hinssen, Erich Böckler, Fritz Eske, Hedwig Goos, Jacques Mériot | |||||
| Koordinaten: | 52° 30′ 36,5″ N, 13° 14′ 37,4″ O
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| colspan="2" class="hintergrundfarbe5" style="border-top: 2px solid #Vorlage:Standardfarbe;" | Nutzung/Rechtliches | ||||||
| Nutzung: | Wohngebäude | |||||
| Wohnungen: | 530 | |||||
| Bauherr: | Heilsberger Dreieck-Grundstücks AG | |||||
| colspan="2" class="hintergrundfarbe5" style="border-top: 2px solid #Vorlage:Standardfarbe;" | Technische Daten | ||||||
| Höhe: | 56 m | |||||
| Etagen: | 17 | |||||
| Aufzüge: | 3<ref name=":10" /> | |||||
| Baustoff: | Stahlbeton | |||||
| Konstruktion: | Schottenbauweise | |||||
| Baukosten: | 15.569.015,18 DM | |||||
| colspan="2" class="hintergrundfarbe5" style="border-top: 2px solid #Vorlage:Standardfarbe;" | Höhenvergleich | ||||||
| Berlin: | 130. (Liste) | |||||
| colspan="2" class="hintergrundfarbe5" style="border-top: 2px solid #Vorlage:Standardfarbe;" | Anschrift | ||||||
| Anschrift: | Flatowallee 16 | |||||
| Postleitzahl: | 14055 | |||||
| Stadt: | Berlin | |||||
| Land: | Deutschland | |||||
Das Corbusierhaus (auch Le Corbusierhaus, Corbusierhaus Berlin oder Wohnmaschine) ist ein nach Plänen des Architekten Le Corbusier 1956–1958 errichtetes Hochhaus und Solitär im Berliner Ortsteil Westend des Bezirks Charlottenburg-Wilmersdorf.
Geschichte
Das eigentlich als Unité d’habitation, type Berlin (französisch für ‚Wohneinheit, Typ Berlin‘) bezeichnete Gebäude gehört zu dem von Le Corbusier entwickelten Hochhaustyp der „Unité d’habitation“. Es wurde für die Internationale Bauausstellung von 1957 (Interbau) entworfen. Die Entwürfe der Interbau im Stil des Brutalismus werden teilweise als Reaktion West-Berlins auf die Neubauten in Ost-Berlin verstanden, unter anderem die Gestaltung der Karl-Marx-Allee.<ref name=":9">Jade-Yasmin Tänzler: Gebrauchsanweisung für Corbusiers Wohnmaschine: Landesdenkmalamt übergibt Pflegeplan. In: Berliner Zeitung, 15. März 2007, S. 20.</ref><ref>Berlin zeigt Ost und West in einer Stadt: Karl-Marx-Allee und Hansaviertel am Start. In: Mitteldeutsche Zeitung, 7. Juli 2012, S. 26.</ref> Angaben über die Höhe variieren – 56 m<ref name=":10" /> oder rund 53 m.<ref name=":11" /><ref name=":12" /> Zum Zeitpunkt der Fertigstellung war es nicht nur der größte Geschosswohnungsbau von Berlin,<ref name=":15">Ilse Kubaschewski. In: Der Spiegel. 18. August 1959, ISSN 2195-1349 (spiegel.de [abgerufen am 14. Januar 2026]).</ref><ref name=":8" details="„Einst war das Corbusierhaus die größte Wohnanlage in Berlin. Heute ist es nur noch das größte Wohnhaus mit einem gemeinsamen Eingang.“ S. 63." /> sondern von ganz Europa.<ref name=":13">Benedikt Hotze: Le Corbusier: Unité d’habitation „Typ Berlin“. In: Bauwelt. Abgerufen am 14. Januar 2026.</ref> Von allen fünf ausgeführten Unités d’habitation ist die in Berlin die zweitgrößte.<ref name=":8" details="S. 51." /><ref>Franz Graf: Das vielfache Leben der Unités d’habitation (1945–1967–2017) – Wiederholung, Unterschiede und Fallgeschichten. In: Bärbel Högner (Hrsg.): „Typ Berlin“ – Das Corbusierhaus in Charlottenburg. Jovis, Berlin 2008, ISBN 978-3-86859-004-3, S. 167–178. Außenvolumen der jeweiligen Unités nach Größe sortiert, entsprechend der Angaben in dem Artikel von Franz Graf:
- Marseille 137,18 × 24,41 × 56 m (ca. 185.000 m³)
- Berlin 141,20 × 22,96 × 52,94 m (ca. 171.000 m³)
- Firminy-Vert 131 × 21 × 50 m (ca. 135.000 m³)
- Briey-en-Forêt 110 × 19 × 56 m (ca. 117.000 m³)
- Nantes-Reze 105,71 × 19,03 × 51,80 m (ca. 104.000 m³)</ref>
Beauftragung und Standort
Der Auftrag an Le Corbusier lautete ursprünglich, ein Haus im Hansaviertel zu realisieren. Im Februar 1955 wurde der Architekt dazu aufgefordert, sich an der Bauausstellung Interbau zu beteiligen.<ref name=":0" details="„Effectivement le 24 février 1955, le sénateur Schwedler envoie une lettre d’invitation à Le Corbusier.“"></ref> Ihm wurde ein Plan vom vorläufigen städtebaulichen Entwurf für das Hansaviertel geschickt, auf dem das Grundstück an der Händelallee Ecke Klopstockstraße markiert war.<ref name=":8" details="Plan mit dem markierten Baugrund, Dokument aus dem Nachlass Fondation Le Corbusier. S. 52.">Bärbel Högner: Die Unité in Berlin – ein vertikales Dorf. In: Bärbel Högner (Hrsg.): „Typ Berlin“ – Das Corbusier-Haus in Charlottenburg. überarbeitete Auflage. Jovis, Berlin 2020, ISBN 978-3-86859-563-5, S. 49–64.</ref> Le Corbusier erschien das vorgeschlagene Grundstück im Hansaviertel unakzeptabel klein, da er plante, eine Unité d’habitation – ähnlich der in Marseille und Nantes-Rezé – zu errichten.<ref name=":2" details="„Die Dimensionen der Unité seien inzwischen absolut präzise ermittelt worden, deshalb sei das vorgesehene Grundstück mit seinen 100 x 20 Metern zu klein.“ S. 100.">Hermann-Josef Pohlmann: „Der Himmel hat es nicht gewollt …“? In: Bärbel Högner (Hrsg.): „Typ Berlin“ – Das Corbusier-Haus in Charlottenburg. überarbeitete Auflage. Jovis, Berlin 2020, ISBN 978-3-86859-563-5, S. 95–110.</ref> Bausenator Rolf Schwedler ließ ab April 1955 überprüfen, ob der Bau einer Unité in Berlin prinzipiell möglich sei.<ref name=":2" details="S. 100." /> Auf dem Grundstück, welches Le Corbusier im Februar 1955 vorgeschlagen wurde, steht heute das Walter-Gropius-Haus.<ref name=":8" details="Plan mit dem markierten Baugrund, Dokument aus dem Nachlass Fondation Le Corbusier. S. 52." />
Am 22. September 1955 fanden sich Le Corbusier und André Wogenscky in Berlin ein, um ihren Standpunkt klarzumachen.<ref name=":4" details="„Am Donnerstag, dem 22. September, sitzen sechs Männer kurz nach Mitternacht in einem Kurfürstendamm-Café. […] Soeben war es klar geworden: Der große Architekt macht bei der Bau-Ausstellung nicht mit. ,Ich habe keine Zeit, Dummheiten zu bauen‘, sagt er in gebrochenem Deutsch, und sein Chefarchitekt nickt dazu in perfektem Französisch.“ S. 836.">Hans Schoszberger: Le Corbusier zu halben Preisen. In: Bauwelt. Band 46, Nr. 42. Bauverlag, 1955, ISSN 0005-6855.</ref> Der Architekt Hans Schoszberger beschrieb das Treffen in der Zeitschrift Bauwelt.<ref name=":4" details="„Für die spätere historische Forderung über die Entstehung des Berliner Corbusier-Baues seien die Personen hier genannt. Es waren: Le Corbusier, sein Chefarchitekt Wogensky, H. Klawonn, Direktor der Hansa A.G., Dr. K. Mahler, Direktor der Interbau — Internationale Bauausstellung Berlin 1957 –, der Architekt Schneider-Esleben, Düsseldorf, und Dr.-Ing. H. Schoszberger.“ S. 837." /> Letztendlich fand man doch noch einen Kompromiss: Aufgrund der Größe wurde das Gebäude nicht im Hansaviertel errichtet. Berlin stellte ein städtisches Grundstück am Olympiastadion zur Verfügung, das sogenannte „Heilsberger Dreieck“, zwischen Heilsberger Allee, der heutigen Flatowallee, und S-Bahn-Trasse gelegen. Zwischen 1956 und 1958 wurde das Gebäude dort auf einer leichten Anhöhe errichtet.<ref>Unité d’habitation – Corbusier Bürgerverein Hansaviertel.</ref> Es beinhaltet nunmehr 530 Wohnungen auf 17 Geschossen, die über zehn sogenannte „Innenstraßen“ erschlossen werden. Die für Corbusiers typische Aufständerung geschieht hier nicht durch Stützen (Pilotis), sondern durch untergestellte Scheiben.
Für den Bau wurde die Heilsberger Dreieck-Grundstücks AG gegründet.<ref name=":6">Paul Ortwin Rave, Irmgard Wirth: Die Bauwerke und Kunstdenkmäler von Berlin – Stadt und Bezirk Charlottenburg. Textband. Gebrüder Mann, Berlin 1961, S. 454: „Bauherr für dieses Unternehmen war die eigens dazu gegründete Heilsberger Dreieck-Grundstücks AG.“</ref> Der damals 41-jährige Frithjof Müller-Reppen wurde deren Direktor und fungierte als Bauherr.<ref>Versöhnung mit Corbusier. In: Der Spiegel. 17. September 1957, ISSN 2195-1349 (spiegel.de [abgerufen am 6. Januar 2026]).</ref> Die Heilsberger Dreieck-Grundstücks AG ging aus der Thomashof-Grundstücks-AG hervor. Müller-Reppen, die Thomashof-Grundstücks-AG und Architekt Felix Hinssen hatten zuvor bereits die Ernst-Reuter-Siedlung realisiert.<ref name=":2" details="„[…] übernimmt die Thomashof-Grundstücks-AG die Bauaufgabe. Diese errichtete erfolgreich die bereits erwähnte Ernst-Reuter-Siedlung und baut nahezu parallel zum Corbusierhaus zwischen 1956 und 1958 eines der ersten großen Wohnhochhäuser in Berlin (West) am Rathenauplatz.“ S. 103." /> Die Gesamtkosten der Unité d'Habitation – Typ Berlin betrugen rund 16,5 Millionen DM. Davon waren etwa 800.000 DM Grundstückskosten und 200.000 DM Erschließungskosten. Die reinen Baukosten betrugen rund 15,5 Millionen DM.<ref name=":2" details="„Grundstückskosten 805.362,00 DM, Erschließungskosten 200.000,00 DM, Baukosten 15.569.015,18 DM.“ S. 106." /> Der Spiegel nannte als Baukosten hingegen 13,8 Millionen DM.<ref name=":15" />
Streit um die Ausführung
Corbusier hatte auch die innere Gestaltung des Gebäudes bis ins Detail entworfen. Seine Vorstellungen wurden jedoch nicht umgesetzt. Vorschriften der deutschen Bauordnung und des sozialen Wohnungsbaus bedingten zudem auch Abweichungen vom Gesamtentwurf.<ref name=":2" details="„Was zeigt das Planmaterial aus Marseille, das nicht mit den Bedingungen des sozialen Wohnungsbaus vereinbar wäre? Zunächst einmal fast ausschließlich große Wohnungen, mit insgesamt vier Zimmern.“ S. 101." /> Die Raumhöhe beträgt 2,50 Meter statt der von Corbusiers Proportionsschema Modulor vorgesehenen 2,26 Meter.<ref>Dehio-Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler, Berlin. Bearbeitet von Sibylle Badstübner-Gröger, Michael Bollé, Ralph Paschke und anderen. Deutscher Kunstverlag, München / Berlin 1994, S. 203 ff.</ref> Auch doppelgeschossige Wohnzimmer mit offener Galerie der oberen Ebene wurden ausgeschlossen.<ref name=":8" details="„Die Deckenhöhe musste sich hiesigen Normen beugen und angesichts der Wohnungsnot in den 1950er Jahren bestand erhöhter Bedarf an kleinen Wohnungen. So wurde die Idee einer offenen Galeriesituation zugunsten von mehr Wohnfläche aufgegeben.“ S. 52." /> Weitere Änderungen, die Le Corbusier widerwillig hinnahm waren: Aufständerung mit kurzen Wandscheiben – anstatt mit Säulen –, Verzicht auf ein Ladengeschoss in der siebten Straße, keine gemeinschaftlich genutzten Dachaufbauten, Verlegung der Einkaufsmöglichkeiten in das Erdgeschoss – welches eigentlich hätte komplett frei bleiben sollen.<ref name=":3" details="S. 76.">Marcus Nitschke (Hrsg.): Le Corbusier und die Unité d'habitation, Typ Berlin – Briefwechsel 1955–1958. 2. erweiterte Auflage. Treppe B – Galerie & Verlag, Berlin 2021, ISBN 978-3-96551-012-8.</ref> Nur ein kleiner Anteil der Wohnungen ist durch die gesamte Gebäudetiefe „durchgesteckt“.<ref name=":11" />
Zwar akzeptierte Le Corbusier zunächst 1957 einige der Abweichungen, doch ein Jahr später distanzierte er sich vom ausgeführten Bau<ref>Das Hansaviertel und 50 Jahre Interbau. In: Berliner Zeitung, 15. Mai 2007, S. 27</ref> und strich schließlich das Gebäude aus seinem Werkverzeichnis.<ref>Le Corbusier: L’Œuvre complète 1952–1957. Hrsg. von Willy Boesiger. Zürich: Girsberger 1957, S. 192 u. 197.</ref> Der Streit eskalierte ab April 1957, denn es kamen weitere Änderungen hinzu, die Bauherr und Kontaktarchitekten nicht mit Paris abgesprochen hatten, darunter Änderungen am Aufzugsturm und an den Loggien.<ref name=":3" details="S. 76." /> Der Bauherr verwendete Pläne, die Le Corbusier nicht freigegeben hatte.<ref name=":0" details="„Or à Berlin, Müller-Reppen construit à grande vitesse, directement selon les normes et ses propres plans, sans l’accord de Le Corbusier.“" />
„Ihr persönlicher Einfluss auf Müller-Reppen unbedingt notwendig, dass er Corbusiers Pläne respektiert.
Wogenscky<ref name=":3" details="S. 86." />“
Le Corbusier forderte Ablösung von Bauherr Müller-Reppen sowie der Planer Felix Hinssen und Erich Böckler.<ref name=":3" details="S. 87." /> Ausschlaggebend für die negativen Reaktionen von Le Corbusier war insgesamt das eigenmächtige Vorgehen von Müller-Reppen und Hinssen, die ihre eigenen Pläne – mit Verweis auf den engen Zeitplan – ohne Freigabe von Le Corbusier umsetzen ließen.<ref name=":3" details="„Le Corbusier: ,[…] unter dem VORWAND DER EILE!!!‘“ S. 91, 92." /> Die Architektin Hedwig Goos war diejenige, die die Korrespondenz zwischen Deutsch und Französisch übersetzte.<ref name=":2" details="„Sämtliche Schreiben wurden perfekt übersetzt von Hedwig Goos, einer zum damaligen Zeitpunkt in Paris lebenden und arbeitenden Architektin.“ S. 102." />
Ein Versuch, eine einvernehmlichere Ausführung zu erwirken, betraf den Architekten Hans Schoszberger.<ref name=":3" details="„Corbusier: ,[…] und ich weise darauf hin, dass ich besonders glücklich wäre wenn Herr Dr. Schoszberger zum Architekten von Berlin ernannt würde.‘“ S. 85." /> Le Corbusier wünschte sich, dass jener als Kontaktarchitekt in das Projekt mit einbezogen würde.<ref name=":3" details="„Rolf Schwedler an Le Corbusier, 26.05.1957: […] Die Einschaltung von Herrn Dr. Schoszberger als Kontaktarchitekt, die gleichfalls auf Ihren Wunsch geschehen ist, soll die Garantie dafür schaffen, dass in Zukunft nur nach Ihren Plänen gearbeitet wird […].“ S. 89." /> Schoszberger erhielt die Baupläne,<ref name=":3" details="S. 91." /> stand in direktem Kontakt mit Le Corbusier.<ref name=":3" details="S. 96–100." /> Die Zusammenarbeit verlief aber im Sande, da Schoszberger krankheitsbedingt ausfiel.<ref name=":3" details="„Le Corbusier an Rolf Schwedler, 19.06.1957: […] Gestern endlich bekamen wir von seiner Sekretärin folgende Antwort: ,Herr Schoszberger ist krank seit Ihrer Abreise, er hat sich auf das Land zurückgezogen, seine Adresse ist unbekannt, seine Instruktionen hat er an Herrn Koch, seinen Mitarbeiter weitergegeben; Herr Koch ist zu Herrn Schoszberger gereist, ohne irgendeine Adresse oder Instruktionen zu hinterlassen.‘ Die Sekretärin von Herrn Schoszberger weiß überhaupt nichts.“ S. 117–118." />
Das Buch, das Frithjof Müller-Reppen 1958 über das Bauprojekt am Heilsberger Dreieck herausgab, enthält auch einen Textbeitrag, den Le Corbusier im Mai 1958 verfasst hatte. Der Text illustriert die Frustration des Architekten und endet mit den Worten: „Das alles enthielten auch meine Pläne für das ,Heilsberger Dreieck‘. Der Himmel hat es nicht gewollt, daß …“<ref>Le Corbusier: Wohneinheit angemessener Größe, Typ Berlin. In: Frithjof Müller-Reppen, WEG Corbusier-Haus/Förderverein Corbusierhaus Berlin e. V. (Hrsg.): Le Corbusier's Wohneinheit „Typ Berlin“. Faksimile der Originalausgabe von 1958 mit einem aktualisierten Anhang. Jovis, Berlin 2008, ISBN 978-3-86859-005-0, S. 12.</ref>
Planende Personen
Mit der Bauleitung in Berlin war Felix Hinssen betraut, mit dem Bauherr Müller-Reppen bereits zuvor zusammengearbeitet hatte.<ref name=":2" details="„Für die beiden vorgenannten Projekte zeichnet der Architekt Felix Hinssen verantwortlich, den Müller-Reppen auch in das Planungs- bzw. Realisierungsteam für das Corbusierhaus holt.“ S. 103." /> Er entwarf auch die Innenausstattung. Weitere Planer in Berlin waren Erich Böckler und Fritz Eske.<ref>Frithjof Müller-Reppen: Sie haben nun in Wort und Bild gesehen, was uns geleitet hat, dieses Bauvorhaben durchzuführen. In: Frithjof Müller-Reppen, WEG Corbusier-Haus/Förderverein Corbusierhaus Berlin e. V. (Hrsg.): Le Corbusier's Wohneinheit „Typ Berlin“. Faksimile der Originalausgabe von 1958 mit einem aktualisierten Anhang. Jovis, Berlin 2008, ISBN 978-3-86859-005-0, S. 72.</ref>
Eng verbunden mit der Entwicklung des Unité-Konzepts und der Umsetzung in Berlin und an anderen Orten ist der Architekt André Wogenscky. Auf den Bauzeichnungen steht im Plankopf zwar der Name Le Corbusier als erstes, direkt darunter aber als zweiter Name André Wogenscky – und keine weiteren Namen.<ref name=":14">Bärbel Högner (Hrsg.): „Typ Berlin“ – Das Corbusier-Haus in Charlottenburg. Überarbeitete Auflage. Berlin 2020, ISBN 978-3-86859-563-5, S. 25–29.</ref> Wogenscky war ab 1936 Angestellter von Le Corbusier. Von 1955 bis 1957 arbeitete er mit einem eigenen Büro an den Corbusier-Aufträgen. Auch nach 1957 blieb Wogenscky weiterhin Ausführungsplanungs-Architekt für die Unité d’habitation type Berlin (und die Unité d’habitation de Briey).<ref>Ignacio Requena-Ruiz: André Wogenscky's Early Housing Works (1956–70). The Relation Between Body, Interior Atmospheres, and Envelope. In: Departamento de Arquitectura, Universidad de los Andes (Hrsg.): Dearq. Band 15, Nr. 1, 12. Januar 2014, ISSN 2215-969X, S. 103, doi:10.18389/dearq15.2014.08 (edu.co): „Wogenscky was one of the main collaborators of the Atelier 35 Rue de Sèvres (Atelier 35S) office between 1936 and 1956. […] In September 1957, he ended his professional relationship with Le Corbusier […]. Subsequently, he remained in charge of the projects for the Master plan and the Unité d’habitation in Meaux (1957), as well as the Unités in Berlin (1956–1957), and Briey-en-forêt (1956–1963).“</ref> Zeichnungen für nicht ausgeführte Dachaufbauten für Berlin fertigte 1956 der Corbusier-Angestellte Augusto Tobito Acevedo an. Auf den Plänen steht das das Kürzel „CHA“,<ref name=":5" details="Pläne 23691 und 23685 der Fondation Le Corbusier, gezeichnet von Augusto Tobito. S. 164–165.">Philipp Mohr: Café Corbusier: Eine Rekonstruktion in Berlin. Edition Kronzeugen, Rhauderfehn 2021, ISBN 3-9821953-6-5.</ref> da das Projekt unter „Charlottenburg“ abgelegt wurde.<ref name=":14" /><ref>Stadtbibliothek Berlin-Mitte: Bärbel Högner: Das Corbusierhaus – ein Berliner Original. bei Minute 15:20. In: YouTube. YouTube, 2020, abgerufen am 14. Januar 2026: „Rätselhaft war für mich lange: Wieso heißt das alles ,CHA‘ – in den Archiven dort? Und es stellte sich dann raus, dass das Projekt archiviert wurde – von Le Corbusier – unter ,Charlottenburg‘.“</ref>
Bei den Baubesprechungen in Berlin wurde André Wogenscky von Hedwig Goos und Jacques Mériot begleitet, die das Projekt in Paris bearbeiteten.<ref name=":3" details="S. 85." /> Als Praktikant auf der Baustelle arbeitete der junge Jürgen Sawade.<ref>BAUWELT - Jürgen Sawade 1937–2015. Abgerufen am 2. Dezember 2025.</ref>
Haustechnik und Dachaufbauten
Eine Besonderheit war, dass das Gebäude ursprünglich ein eigenes Heizkraftwerk besaß. Mit Schweröl betriebene Dampfturbinen erzeugten neben Heizwärme und Heißwasser auch den Strom für Aufzüge, Entlüftung, Pumpen, Treppenhausbeleuchtung und weiteres.<ref>Wohnhaus „Typ Berlin“ von Le Corbusier. In: Bauwelt. Band 48, Nr. 24. Bauverlag, 1957, ISSN 0005-6855, S. 585: „Zu dem Haus gehört eine eigene Versorgungszentrale, die nördlich des Eingangs am Fahrstuhlturm liegt. Hier wird in einer Schwerölheizung die Wärme für die Wohnungen und das Warmwasser gewonnen, und ein kleines Kraftwerk deckt den hauseigenen Strombedarf, der sich auf eine Million kW beläuft. Man gewinnt also, unabhängig vom öffentlichen Netz, die elektrische Energie zum Betrieb der Fahrstühle, Entlüftung, Druckerhöhungsanlage und Pumpen sowie den nötigen Strom, um Treppenhäuser und Innenstraßen zu beleuchten.“</ref> Kessel und Turbinen befanden sich im Erdgeschoss. In einem aufgeständerten Haustechnikraum mit einer schrägen Kastenform auf dem Dach<ref>Foto. In: api.architectuul.org. Abgerufen am 29. November 2023.</ref> befand sich eine Luftkondensationsanlage, um den Wasserdampf der Anlage wieder als flüssiges Wasser zuführen zu können.<ref name=":1" details="„Hier wurde unter anderem der überschüssige, zum Heizen und dem Antrieb der Dampfturbinen benötigte Dampf über eine Luftkondensationsanlage ,niedergeschlagen‘, abgekühlt und der Heizungsanlage als Wasser wieder zugeführt.“">Haustechnik-Corbusierhaus – Fotodokumentation. Abgerufen am 4. Januar 2026.</ref> Die Heizungsanlage wurde 1982 grunderneuert.<ref name=":1" details="„In dem markanten Aufbau rechts des Turmes waren bis zu einem ersten und grundlegenden Umbau der Heizungsanlage – 1982 – haustechnische Anlagen untergebracht.“" /> Die Luftkondensationsanlage wurde dadurch überflüssig und man entfernte den pavillonartigen Haustechnikraum.<ref name=":1" details="„Nach dem Rückbau der technischen Anlagen ist dieser Aufbau Anfang der 1980er entfernt worden.“" /> Die Lüftungsöffnung des Pavillons waren nach Süden ausgerichtet.<ref>Herbert Maschke: Berlin, Corbusier-Haus.</ref><ref>Zitat von der Internetseite https://haustechnik-corbusierhaus.info/Fotodokumentation:
„Entgegen anderer Behauptungen und Meinungen war dieser Aufbau nie für eine öffentliche Nutzung geplant und vorgesehen.“</ref>
Nutzung und Rezeption
Im August 1959 berichtete Der Spiegel vom ersten Eigentümerwechsel. Die Produzentin Ilse Kubaschewski – Gründerin von Gloria-Film – übernahm rund 75 %.<ref name=":15" /> Weitere Anteile erwarben die Gloria-Film-Wirtschaftsprüferin Annemarie Bange sowie der Direktor der Beton- und Monierbau AG – Henry Poeschla.<ref name=":15" /> Die Mietwohnungen wurden 1979 in Eigentumswohnungen umgewandelt.<ref name=":12">Le-Corbusier-Haus – Unité d’habitation, Typ Berlin. In: Webseite des Bezirksamtes Charlottenburg-Wilmersdorf. Abgerufen am 7. November 2022.</ref>
Nachdem es 1979 vom Berliner Immobiliengroßmogul Bendzko gekauft worden war und die 530 Wohnungen in Eigentum umgewandelt bzw. als solche den Mietern angeboten wurden, änderte sich folglich auch die Bewohnerstruktur. […] Ursprünglich für 1600 Menschen geplant, zogen damals 1200 ein; heute wohnen dort etwa 1000. Die meisten der spartanisch engen Bäder sind vergrößert worden, die zum Wohnraum hin offenen Küchen sind inzwischen modernisiert. Die Gemeinschaftswaschküche an der 10. Straße ist verschwunden, ebenso der Supermarkt im Erdgeschoss. Die eigene Heiz-Kraft-Zentrale wurde durch den Anschluss ans öffentliche Netz überflüssig.<ref name=":11">Peter Rumpf: „Der Himmel hat es nicht gewollt, daß …“ Hrsg.: Bauwelt. Nr. 19, 2007, S. 17 (bauwelt.de [PDF]).</ref>
Das Corbusierhaus steht seit 1994 unter Denkmalschutz.<ref name=":16" details="„Das Corbusierhaus am Heilsberger Dreieck wurde im Jahr 1994 unter Denkmalschutz gestellt.“ S. 8.">Beer Architekten: Corbusierhaus Denkmalpflegeplan 2005. (PDF) 2005, abgerufen am 16. Januar 2026.</ref><ref name=":9" /> Das Gutachten für den Denkmalschutz verfasste Dietrich Worbs.<ref name=":10">Dietrich Worbs: Anlage A – Gutachten zur Denkmaleigenschaft – Corbusier-Haus, Flatowallee 16 in Berlin-Charlottenburg. In: Jochen Beer (Hrsg.): Corbusierhaus Denkmalpflegeplan 2005. Landesdenkmalamt Berlin, 1996, S. 110 (archive.org [PDF]).</ref> Seit der Umbenennung der Reichssportfeldstraße im Jahr 1997 lautet die Adresse Flatowallee 16. Die Bausubstanz weist aufgrund des Alters und der verwendeten Materialien Schäden auf. Besonders ist die Verwendung von Ziegelsplittern als Zuschlagstoff im Beton.<ref name=":7">Marcus Nitschke: Corbusierhaus Berlin, Flatowallee 16, 14055 Berlin. In: buerger-fuer-denkmale.de. Stiftung Denkmalschutz Berlin, abgerufen am 7. Januar 2026.</ref><ref name=":8" details="„Der Normalbeton hatte Zuschläge aus geschredderten Ziegeln, die aus der Trümmerschuttverwertung kriegszerstörter Häuser stammten.“ S. 60." /> Instandsetzungen des Betons fanden 1974 und in den 1980er Jahren statt.<ref>Rita Jacobs, Christoph Bock: Die „Wohnmaschine“ generalüberholt. In: bauenimbestand24.de. RM Rudolf Müller Medien GmbH & Co. KG, 31. August 2016, abgerufen am 7. Januar 2026: „Bereits 1974 fand eine erste Instandsetzung des in Ziegelsplittbeton erstellten Gebäudes statt, bei der sämtliche Sichtbetonflächen eine Oberflächenschutzbeschichtung erhielten. Eine zweite Sanierung mit dem Schwerpunkt auf Brüstungen und Fußbodenaufbau schloss sich Mitte der 1980er-Jahre an.“</ref> In dem Denkmalpflegeplan, den das Architekturbüro Jochen Beer 2005 erstellte, sind die Merkmale des Betons und die frühen Ausbesserungsmaßnahmen beschrieben.<ref name=":16" details="S. 28–31." /> Die Wohnungseigentümergemeinschaft (WEG) beauftragte das Berliner Architekturbüro Beer damit, ein Betoninstandsetzungskonzept für die Südfassade zu erstellen.<ref>Rita Jacobs, Christoph Bock: Fassadensanierung –– Neu und doch wie früher. In: BundesBauBlatt | BBB – Fachzeitschrift und Online-Portal. Bauverlag BV GmbH, abgerufen am 7. Januar 2026.</ref> Die Sanierung der Betonfassaden begann 2014.<ref name=":8" details="„Entsprechend wurde 2014 die Südfassade komplett überarbeitet. Planungen zur aufwendigen Rundumsanierung von West- und Ostfassade begannen 2018.“ S. 62." />
Die aktuelle Rezeption ist ausgesprochen wertschätzend. Mehrere Bücher widmen sich dem Gebäude und stellen es durchweg positiv dar. Seit 2004 existiert ein Förderverein, der sich zusammen mit der WEG um das Gebäude kümmert.<ref>Verein – Förderverein Corbusierhaus Berlin e. V. Abgerufen am 7. Januar 2026.</ref> Die von Philipp Mohr „rekonstruierte“ Wohnung 258 wurde international publiziert.<ref>Alyn Griffiths: Le Corbusier’s interior realised by Philipp Mohr at Unité d’Habitation in Berlin. In: Dezeen. 18. Juni 2018, abgerufen am 7. Januar 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)): „When he bought the apartment, the interior bore little resemblance to the way Le Corbusier intended it, so the architect set himself the goal of refurbishing it to the architect’s original design. ,The way I found the apartment was the original interior from 1958, with the original stair, bathroom and layout‘. […] Having completely gutted the interior, Mohr began the transformation by lowering the ceiling height and moving walls to reproduce the intended layout and proportions. […] Although not authentic to the original apartment, the furniture all relates to the period in which Le Corbusier developed the plans.“</ref><ref>Niall Patrick Walsh: Apartment in Le Corbusier’s Unité d’Habitation Renovated to Original Design by Philipp Mohr. 18. Juni 2018, abgerufen am 7. Januar 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Zwischen der zweiten und dritten Etage des Corbusierhauses befindet sich die Galerie treppe b.<ref>00 Galerie-Seite. In: treppe b. Abgerufen am 7. Januar 2026: „Die Galerie befindet sich im Corbusierhaus in Berlin-Charlottenburg. Sie widmet sich besonders architektonischen Themen, mit einem klaren Fokus auf das Werk von Le Corbusier sowie die Berliner Nachkriegsmoderne.“</ref>
Historische Bilder
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Baustelle des Corbusierhauses 1957/58
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An den Aufzugsturm (links) schloss ursprünglich ein aufgeständerter Haustechnikraum mit Luftkondensationsanlage an
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Das Gebäude kurz nach dem Bau. Der pavillonartige Haustechnikraum auf dem Dach wurde zu Beginn der 1980er Jahre entfernt
Zeichnungen und Modell
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Visualisierung nach Archivplänen der Fondation Le Corbusier. Der Dachaufbau und die Tiefgarage wurden nicht gebaut.<ref name=":5" details="S. 213." />
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Vorgesehene Gestaltung der Maisonnette-Wohnungen mit Küche von Charlotte Perriand und Treppe von Jean Prouvé, die nicht umgesetzt wurde. Visualisierung von Philipp Mohr
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Modell in der Berlinische Galerie mit Aufzugsturm und dahinterliegenden aufgestelzten Haustechnikraum, der später entfernt wurde. Die Fassadenfarben basieren auf Corbusiers Farbschema von 1931 und wurden von ihm gemeinsam mit Fernand Léger entwickelt.
Literatur
- Philipp Mohr: Café Corbusier: Eine Rekonstruktion in Berlin. Edition Kronzeugen, Rhauderfehn 2021, ISBN 3-9821953-6-5.
- Marcus Nitschke (Hrsg.): Le Corbusier und die Unité d’habitation, Typ Berlin – Briefwechsel 1955–1958. Treppe B – Galerie & Verlag, Berlin 2018, ISBN 978-3-96551-011-1.
- Clara Franziska Maria Weber: Unité d'habitation Typ Berlin – Anspruch und Wirklichkeit einer Wohnmaschine (= Städtebau – Architektur – Gesellschaft 2). Ibidem, Hannover 2012, ISBN 978-3-8382-0285-3.
- Bärbel Högner: „Typ Berlin“. Das Corbusierhaus in Charlottenburg, Jovis Verlag, Berlin 2008, ISBN 978-3-86859-004-3.
- Unité d’habitation, Typ Berlin: das Corbusier-Haus in Berlin. Denkmalpflegeplan, Landesdenkmalamt Berlin, 2007.
- Frithjof Müller-Reppen (Hrsg.): Le Corbusiers Wohneinheit „Typ Berlin“. Verlag für Fachliteratur, Berlin-Grunewald 1958. (Faksimile der Originalausgabe mit einem aktualisierten Anhang: Hrsg. WEG Corbusier-Haus/Förderverein Corbusierhaus Berlin e. V. Jovis Verlag, Berlin 2008, ISBN 978-3-86859-005-0.)
- Bauwelt 46 (1955), S. 797, 836 f.; Bauwelt 47 (1956), S. 1191; Bauwelt 48 (1957) 24, S. 585, 592 f.
Weblinks
- Buchpräsentation und Gespräch mit Bärbel Högner auf dem YouTube-Kanal der Stadtbibliothek Berlin-Mitte.
- Auszugs-Voransicht der Publikation von Bärbel Högner: „Typ Berlin“. Das Corbusierhaus in Charlottenburg, mit Inhaltsverzeichnis, auf Yumpu.com.
- Rundgang ums Gebäude, durchs Treppenhaus und Innenstraßen, YouTube-Video von Aneo Solomon.
- Eintrag 09040533 in der Berliner Landesdenkmalliste
- Förderverein Corbusierhaus Berlin e. V.
- Le-Corbusier-Haus – Unité d’Habitation, Typ Berlin bei berlin.de.
- Unité d’habitation – Corbusier Bürgerverein Hansaviertel.
- Website der Haustechnik im Corbusierhaus
- Turmfalken Livekameras im Corbusierhaus
Einzelnachweise
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- Seiten mit Skriptfehlern
- Wikipedia:Defekter Dateilink
- Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Literatur/Interner Fehler
- Bauwerk von Le Corbusier
- Wohngebäude in Berlin
- Bauwerk der Moderne in Berlin
- Berlin-Westend
- Erbaut in den 1950er Jahren
- Baudenkmal in Berlin
- Bauwerk des Brutalismus in Berlin
- Bauwerk der Nachkriegsmoderne in Deutschland