Confrérie de charité
Eine {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) (‚Bruderschaft der Barmherzigkeit‘) ist eine katholische Bruderschaft von Laien einer Pfarrei in der Normandie in Frankreich. Die Bruderschaften werden in französischer Sprache oft kurz {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) und ihre Mitglieder {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) genannt.<ref>Confréries de charité en Normandie S. 3</ref> Die Bruderschaften sind dem jeweiligen Schutzpatron ihrer Pfarrei gewidmet. Heute gibt es 116 {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) im Département Eure, fünf im Département Seine-Maritime und 45 im Pays d’Auge im Département Calvados.<ref name="zwulf">Confréries de charité en Normandie S. 12</ref><ref name="zwolf">Confluence 2011 S. 12</ref> Ihre wichtigste Aufgabe ist der Trauerzug und die Bestattung von verstorbenen Mitgliedern der Pfarrgemeinde.<ref>Archives de Normandie S. 174</ref> Bruderschaften, die den {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) ähneln, gibt es auch in anderen Gegenden Frankreichs.
Aufgaben
Die ursprüngliche Aufgabe der {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) umfasste außer dem Trauerzug und der Bestattung, die Unterstützung der Brüder und ihrer Familien in Notzeiten, Hilfe für Kranke, Witwen und Waisen. Einige der modernen Bruderschaften konzentrieren sich auf Beerdigungen, andere widmen sich auch der karitativen Arbeit. Am Gedenktag ihres jeweiligen Heiligen veranstalten die Bruderschaften noch heute Prozessionen.<ref>Archives de Normandie S. 174–177</ref>
Aufbau
Eine {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) besteht aus 10 bis 15 Mitgliedern.<ref>Confluence 2011 S. 7</ref> Der Leiter der Bruderschaft wird échevin (‚Schöffe‘) genannt. Der nächste in der Rangfolge ist der prévot (‚Propst‘). Die übrigen {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) werden ihrer Funktion nach bezeichnet. Die tintenelliers gehen bei Prozessionen voran, rufen den Namen des Verstorbenen und läuten kleine Glocken,<ref>Rituels funéraires en Normandie S. 81</ref> der clerc (‚Kleriker‘) assistiert dem Pfarrer während der Messe, die anderen sind frères (‚Brüder‘) ohne festgelegte Funktion. Der Ausdruck Frère ist synonym zu {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value). Der Schöffe amtiert nur für ein bis drei Jahre, dann wird der Propst zum Schöffen und einer der Brüder wird Propst. Der ehemalige Schöffe wird antique genannt. Der Titel antique wird auf Lebenszeit verliehen.<ref>Archives de Normandie S. 176f</ref> Nach ihrer Dienstzeit erhalten die ehemaligen Brüder eine Urkunde, die ihre Zugehörigkeit zur {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) bestätigt und ihnen ein freies Begräbnis durch die Bruderschaft zusichert.<ref>Confréries de charité en Normandie S. 23f</ref>
Geschichte
Ursprünge
Die ältesten {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) von Eure wurden in Menneval, Folleville und Landepéreuse im Jahr 1080 gegründet, in Orbec in Calvados schon im Jahr 1006. Diese Daten sind allerdings nicht nachweisbar, da sie mündlich überliefert wurden. Die ersten schriftlichen Satzungen stammen aus dem Ende des 14. Jahrhunderts, zum Beispiel das Register der {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) von Bernay.<ref>Rituels funéraires en Normandie S. 80f</ref><ref>Le registre de la Charité des Cordeliers de Bernay S. 4</ref> Besondere Bedeutung hatten die Bruderschaften von 1348 bis 1349 zur Zeit des Schwarzen Todes. Die Brüder begleiteten zu jener Zeit auch Begräbnisse in anderen Pfarreien, verbrannten nach der Beerdigung die Kleidung des Verstorbenen und sorgten für dessen Familie. Im 15. Jahrhundert litt die Bevölkerung unter den Folgen des Hundertjährigen Kriegs (1337–1453). Das 14. und 15. Jahrhundert war dadurch die Blütezeit der {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value).<ref>Confluence 2011 S. 6</ref><ref>Confréries de charité en Normandie S. 8</ref>
Im 16. Jahrhundert wurden die Bruderschaften zur Rekatholisierung im Zuge der Gegenreformation eingesetzt. Ab dem 17. Jahrhundert gab es Bestrebungen der Kirche, die Unabhängigkeit der Bruderschaften zu überwachen und später auch zu beschneiden. Die Kirche führte Regeln ein, an die sich die Bruderschaften halten mussten. Damit sollte verhindert werden, dass die Bruderschaften eine Konkurrenz zur Kirche darstellten. Nun durfte zum Beispiel bei der Amtseinführung des neuen Schöffen kein Brot und geweihtes Wasser mehr ausgeteilt werden.<ref>Confréries de charité en Normandie S. 14f</ref>
Laut Michel Bée gab es zu Beginn des 18. Jahrhunderts fast 900 {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) in der Normandie.<ref>Confréries de charité en Normandie S. 9</ref>
Französische Revolution
Am 18. August 1792 wurden die Bruderschaften im Zuge der Entchristianisierung durch die Französische Revolution (1789–1799) aufgelöst und ihre Besitztümer konfisziert. Für die Gemeinden war das Fehlen der Bruderschaften ein Problem. Einige der Bruderschaften formierten sich als säkulare Gemeinschaft neu, andere agierten heimlich im Untergrund.<ref name="elf">Confluence 2011 S. 11</ref> Die {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) von Honfleur nannte sich ab 1793 Citoyens servant volontairement pour les inhumations (etwa: ‚Bürger, die freiwillig Beerdigungen veranstalten‘).<ref>Confréries de charité en Normandie S. 21</ref>
Konkordat von 1801
Im Zuge des Konkordats von 1801 wurden die {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) wieder erlaubt. 1805 veröffentlichte Jean-Baptiste Boulier, der Bischof von Évreux, das Regelwerk der {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value). Sie unterstanden der lokalen Gendarmerie nationale und dem Klerus. 1842 erließ der Bischof Nicolas-Théodore Olivier neue Regeln. Er verbot die Anbetung von Kreuzen außerhalb der Kirche und die freie Wahl des Schutzheiligen. Einige Bruderschaften lösten sich daraufhin auf.<ref>Confréries de charité en Normandie S. 16f</ref> 1843 gab es 550 {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) im Bistum Évreux.<ref>Rituels funéraires en Normandie S. 82f</ref>
Im 19. Jahrhundert wurde der Tod distanzierter betrachtet, die Familie des Verstorbenen trat in den Vordergrund. Die sozialen Unterschiede wurden nun auch in den Ritualen der Bruderschaften deutlich.<ref>Rituels funéraires en Normandie S. 83</ref> Die Bestattungen waren nur für Mitglieder der Bruderschaft und bedürftige Personen oder Familien umsonst. Andere Gemeindemitglieder mussten für die Dienste bezahlen. Die Bruderschaft von Sacquenville (Eure) bot gegen Ende des 19. Jahrhunderts drei unterschiedliche Versionen der Bestattung an, die besonders prunkvolle Bestattung kostete 200 Francs, die einfache Bestattung 60 Francs und bei der kostenlosen Bestattung waren weniger Brüder anwesend. Die Bruderschaft von Sacquenville unternahm einmal im Jahr eine Spendensammlung in der Gemeinde. Die Spender wurden notiert und brauchten dann für die Bestattung nicht zu bezahlen. Ähnliche Regelungen gab es auch bei den anderen Bruderschaften.<ref>Archives de Normandie S. 174–176</ref><ref>Rituels funéraires en Normandie S. 84</ref>
Schon früher hatte es geringfügige, interne Strafen von einem Franc oder einigen Centimes für Brüder gegeben, die sich während der Zeremonien nicht entsprechend benahmen, oder einer Veranstaltung fernblieben.<ref>Archives de Normandie S. 176</ref> Im 19. Jahrhundert wurde der Katalog der Strafen stark erweitert. Bei der {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) von Goupillières (Eure) umfasste der Strafenkatalog 201 Artikel mit mehreren Paragraphen. Dort kostete es zum Beispiel 3 Francs den Körper des Toten wegen Trunkenheit fallen zu lassen, nur 2 Francs, wenn es aus Ungeschicklichkeit geschah.<ref>Rituels funéraires en Normandie S. 84f</ref> Durch die Landflucht in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts sanken die Mitgliederzahlen.
Neuorganisation
Per Gesetz vom 28. Dezember 1904 oblag es den Gemeinden, Beerdigungen zu organisieren. Dies war eine Maßnahme im Zuge der Trennung von Kirche und Staat.<ref>Historique des services funéraires. In: cpfm.fr. Confédération des Professionels du Funéraire et de la Marbrerie, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 6. Oktober 2011; abgerufen am 12. September 2011 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Dann sanken die Mitgliederzahlen der Bruderschaften durch den Ersten Weltkrieg (1914–1918) erneut bedeutend ab.
1947 kam es in Giverville anlässlich der Feier des 700-jährigen Bestehens der dortigen {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) zu einer Versammlung von über 80 Bruderschaften. 1948 wurde daraufhin die Union des Charités du diocèse d’Évreux gegründet, eine Vereinigung der Bruderschaften des Bistums Évreux. Die Bruderschaften des Pays d’Auge gründeten 1964 einen Verein der Charités du diocèse de Bayeux.<ref>Confréries de charité en Normandie S. 19</ref> Die Bruderschaften treffen sich seitdem alle fünf Jahre. 2005 trafen sich über 700 Brüder in Le Bec-Hellouin.
Bedroht wird der Bestand der {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) heute dadurch, dass die Pfarreien umgruppiert und Kirchen geschlossen werden. 1997 wurden die 720 Pfarreien des Bistums Bayeux zu 51 Pfarreien umgruppiert. Die Bruderschaften fühlen sich mit ihren Gemeinden verbunden.<ref>Confréries de charité en Normandie S. 20</ref> Außerdem werden die Mitglieder immer älter. Im Jahr 1996 befragte Fabienne Cosset 108 Brüder von 10 Bruderschaften nach ihrem Alter und ihrem Beruf. 40 Prozent waren im Ruhestand und 46 Prozent waren über 60 Jahre alt. Im 19. Jahrhundert waren die Brüder wesentlich jünger und meist in der Landwirtschaft tätig, wo sie ihre Zeit selbst einteilen konnten. Inzwischen müssen viele Bruderschaften andere Dorfbewohner zu Hilfe rufen, da die Brüder den Sarg nicht mehr tragen können.<ref>Confréries de charité en Normandie S. 28f</ref>
Martine Segalen erklärt das Überleben der {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) im ländlichen Bereich damit, dass Todesfälle immer noch das ganze Dorf interessieren. Das Bestattungsritual hat sich allerdings verändert, es beginnt nicht mehr am Haus des Verstorbenen, sondern in der Kirche. Die meisten Bruderschaften haben ihre internen Regeln modernisiert. Manche Bruderschaften beerdigen wieder umsonst, andere erheben geringe Gebühren, die weit unter denen normaler Bestattungsunternehmen liegen.<ref>Rituels funéraires en Normandie S. 85f</ref> Vereinzelt gibt es Neugründungen von {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value). In Eure wurde die Bruderschaft von Manneville-sur-Risle 1992 gegründet, La Trinité-de-Réville 1995 und Fontaine-Bellenger im Jahr 2010.<ref name="zwolf" />
Utensilien
Kleidung
Im 19. Jahrhundert bestand die Kleidung der Brüder aus der schwarzen soutanelle, die an eine Soutane erinnert, aber kürzer und weiter geschnitten ist, einem Beffchen, einem eckigen schwarzen Barett mit besticktem Rand, einem Überwurf und einer Schärpe, die über die linke Schulter gelegt und an der rechten Seite in Höhe der Taille befestigt wird. Die Schärpen wurden im Laufe der Jahrhunderte breiter, bunter und stärker verziert. Gesicht und Hände des Patrons der Bruderschaft wurden auf Leinwand gemalt und auf die Schärpe genäht, die Kleidung des Heiligen wurde aufgestickt, darum rankten sich Phantasiemotive aus Gold- oder Silberfäden.<ref>Eintrag aller chaperons de confrérie in der Base Palissy des französischen Kulturministeriums (französisch)</ref> Besonders wohlhabende Bruderschaften besaßen zwei Garnituren an Schärpen. Die tintenelliers tragen eine Art Dalmatik, die tabard (‚Tappert‘) genannt wird. Der Tappert ist reich bestickt.<ref>Confluence 2011 S. 8</ref> Heute wird meist nur noch die Schärpe, manchmal auch der Tappert getragen.
Sonstige Gegenstände
Bei Prozessionen tragen die Brüder bemalte Kerzenständer, kleine Heiligenfiguren oder Kreuze auf langen Stangen. Die Kerzenständer nennt man toulie. Andere tragen bestickte Fahnen. Die Fahnen sind mit den Namen der Bruderschaften versehen und zeigen auf der Vorderseite den jeweiligen Heiligen, auf der Rückseite die Jungfrau Maria. Die Jahreszahlen auf den Fahnen entsprechen entweder dem Jahr der Gründung der Bruderschaft oder dem Jahr der Herstellung der Fahne.<ref>Religion, culture et société S. 278</ref>
Andere wichtige Gegenstände der Bruderschaften sind: ein Teller für die Kollekte, ein Register, in dem die Namen der {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) verzeichnet werden und das matrologue genannt wird,<ref>L’écriture Au Moyen Âge. (PDF; 3,2 MB) Les confréries de charité. In: musees-haute-normandie.fr. Musée des Beaux-Arts Bernay, S. 1+7, ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 15. September 2011 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)). (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )</ref> eine Truhe mit drei Schlössern, ein besticktes Bahrtuch und ein Leichenwagen. Die Schlüssel für die Truhe besitzen der Schöffe, der Propst und der clerc. Im 18. Jahrhundert hatten die Truhen zwei Schlösser, die Schlüssel besaßen der Pfarrer des Ortes und der Schöffe. Damit sollte vermieden werden, dass die Bruderschaften eigenmächtig Prozessionen oder Beerdigungen veranstalteten.<ref>Confrerie de charité en Normandie S. 14</ref> Zur Aufbewahrung der Gegenstände diente ein Verschlag hinter der Kirche oder eine kleine Hütte, die maison de charité (‚Haus der Barmherzigkeit‘) genannt wird. Einige dieser Gebäude existieren noch.
Weibliche {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)
Schon im 16. Jahrhundert gab es Bruderschaften, die nur aus Frauen bestanden. Ihre Aufgaben waren rein sozialer Natur, sie durften nicht bei Gottesdiensten assistieren, keine Beerdigungen durchführen, trugen keine Schärpen und durften auch nicht bei den internen Feiern der Bruderschaften mitwirken. Erst das Zweite Vatikanische Konzil (1962–1965) erlaubte weibliche Ministranten. Heute gibt es gemischte Bruderschaften und die Frauen dürfen eine Schärpe tragen, allerdings dürfen sie nicht den Sarg tragen.<ref name="elf" /><ref>Confréries de charité en Normandie S. 29</ref>
Bruderschaften in anderen Teilen Frankreichs
In Nordfrankreich, besonders im Artois, gibt es sogenannte {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value). Die {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) von Béthune und Beuvry wurde 1188<ref>La légende des charitables. Joël Depretz, 24. September 2010, abgerufen am 19. September 2011 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> gegründet und veranstaltet heute noch etwa 300 Beerdigungen pro Jahr. Die Mitglieder der {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) tragen keine Schärpen als kennzeichnende Kleidung, sondern Zweispitze. 2011 trafen sich über 500 Mitglieder von über 70 {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) in Fourmetot bei Pont-Audemer zu einer Prozession mit anschließender Messe. Die {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) von Béthune und Beuvry nahm daran ebenfalls teil.<ref>Des charités bien dans leur temps. (PDF; 3,7 MB) In: Paris Normandie. 8. Juni 2011, abgerufen am 24. September 2011 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Im Süden Frankreichs gibt es seit dem Ende des 17. Jahrhunderts die {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) (‚Bruderschaft der Büßer‘), zum Beispiel in Avignon, Carpentras und Nizza. Sie tragen Seile als Gürtel und einen Habit mit Kapuze, die das Gesicht verdecken. Der Schwerpunkt ihrer Aufgaben liegt bei „guten Taten“, dazu gehören auch Beerdigungen. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts gründeten die verbliebenen {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) den Verband der {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value).<ref>Maintenance des Confréries de pénitents. In: penitents-confrerie.org. Confréries de Pénitents de langue d’Oc, abgerufen am 22. September 2011 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> 1975 gab es noch dreißig dieser Bruderschaften.<ref>Confréries de charité en Normandie S. 12–14</ref>
Literatur
- Adolphe-André Porée: Le registre de la Charité des Cordeliers de Bernay. E. Cagniard, 1887 (online).
- Martine Segalen: Rituels funéraires en Normandie. In: Archives de Sciences Sociales des Religions. Band 39, Nr. 1, 1975, S. 79–88, doi:10.3406/assr.1975.2768.
- Association de Recherche sur la Sociabilité Musées départementaux de la Seine-Maritime (Hrsg.): La sociabilité en Normandie. Publication Univ Rouen Havre, Rouen 1983, ISBN 978-2-902618-51-4, S. 15–122 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).
- Michel Bée: Religion, culture et société : les conférences en Normandie, XVIIe-XXe siècles. In: P. Chaunu, A. Corvisier (Hrsg.): Histoire, économie et société. Band 11, Nr. 2, 1992, S. 277–293, doi:10.3406/hes.1992.1635.
Weblinks
- Informationen des Bistums Évreux zu Confréries de Charité (französisch)
- Informationen des Bistums Bayeux zu Confréries de Charité (französisch)
- La Confrérie de Charité de Léry (französisch)
- <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Der Wert des Parameters
archive-todaymuss ein Datum der Form YYYYMMDD oder Zeitstempel der Form YYYY.MM.DD-hhmmss bzw. YYYYMMDDhhmmss sein. (französisch)
Anmerkungen
<references />
- Seiten mit Skriptfehlern
- Wikipedia:Defekter Dateilink
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- Bruderschaft
- Feste und Brauchtum (Frankreich)
- Römisch-katholische Organisation (Frankreich)
- Bestattung (Christentum)
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