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Communicatio Socialis

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Beschreibung Zeitschrift für Medienethik und Kommunikation in Kirche und Gesellschaft (Untertitel)

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Fachgebiet Medienethik, Kommunikations- und Medienwissenschaften

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Communicatio Socialis (Abkürzung: ComSoc) ist eine kommunikations- und medienwissenschaftliche Fachzeitschrift mit dem Untertitel „Zeitschrift für Medienethik und Kommunikation in Kirche und Gesellschaft“. Sie behandelt kommunikations- und medienethische Fragestellungen sowie Fragen aus dem Themengebiet „Religion, Kirche und Kommunikation“. Während Medienethik sonst oftmals als philosophische Bereichsethik und damit als Teilgebiet der Philosophie verstanden wird, verwendet die Zeitschrift einen weiter gefassten Begriff von Medienethik, der neben der Philosophie auch theoretische und empirische sozialwissenschaftliche Arbeiten mit einbezieht.<ref name="Communicatio Socialis">Vgl. Selbstverständnis der Zeitschrift Communicatio Socialis. In: communicatio-socialis.de, abgerufen am 23. Februar 2017.</ref>

Herausgegeben wird die Zeitschrift von Klaus-Dieter Altmeppen, Alexander Filipović und Renate Hackel-de Latour im Zentrum für Ethik der Medien und der digitalen Gesellschaft.<ref>Website der Zeitschrift Communicatio Socialis, abgerufen am 12. April 2024.</ref>

Zielsetzung und Aufgabe

Die Zeitschrift begreift den Medienwandel als ethische Herausforderung: Mit der Mediatisierung und Digitalisierung gesellschaftlicher Kommunikation wächst die Bedeutung einer kritischen und ethischen Reflexion dieser Felder. Das zentrale Thema von Communicatio Socialis ist die Medienethik. Communicatio Socialis soll nach ihrem Selbstverständnis ein interdisziplinärer und „entscheidender Ort medienethischer Diskussion und Forschung werden“<ref>Klaus-Dieter Altmeppen, Andreas Büsch, Alexander Filipović: Medienethik als Aufgabe und Verpflichtung. Zur Neuausrichtung von Communicatio Socialis. In: Communicatio Socialis. 46/2013, Heft 3/4, S. 280–287, hier: S. 281, {{#invoke:Vorlage:URN|f|errHide=1|errNS=0|errClasses=error editoronly|errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Parameter:URN}}{{#if: | Vorlage:URN – Parameter 3= wird nicht mehr unterstützt; bitte verwende resolver=}}.</ref>.

Die medienethische Ausrichtung der Zeitschrift steht in einer vom christlichen Glauben geprägten Weltsicht. Medienethik wird als christlich motivierter zeitgenossenschaftlicher Dienst an der Gesellschaft verstanden. Das Themengebiet „Religion, Kirche und Kommunikation“ bzw. (katholisch-)kirchliche Publizistik ist der zweite Themenschwerpunkt des Journals, auf dem bis 2013 das Hauptaugenmerk gelegen hatte.<ref name="Communicatio Socialis" />

Erscheinungsweise

Die Zeitschrift erscheint vierteljährlich im Nomos Verlag. Die einzelnen Hefte umfassen circa 150 Seiten. Neben der Printausgabe erscheinen die Artikel auch als EJournal.<ref name="EJournal der Zeitschrift Communicatio Socialis">Vgl. EJournal der Zeitschrift Communicatio Socialis. In: nomos-elibrary.de, Nomos Verlag, abgerufen am 31. Januar 2022.</ref> Texte im EJournal sind innerhalb von 36 Monaten nach dem Erscheinen kostenpflichtig. Nach Ablauf der 36 Monate sind alle Inhalte der Zeitschrift auf der Webseite zugänglich, stehen jedoch nicht unter einer Freien Lizenz (Bronze Open access).

Themenhefte

Seit der Ausgabe 3–4/2013 sind die Ausgaben als Themenhefte konzipiert. Zu einem meist medienethischen Schwerpunkt finden sich drei bis sechs Artikel in einem Heft. Exemplarische Themen waren:

  • Behinderung und Medien (1/2014)
  • Game over – Moralische Dilemmata in Computer- und Videospielen (3/2014)
  • Bildethik (4/2014)
  • Glaubwürdigkeit & Vertrauen – Journalismus zwischen Ressourcenkrise und entfesseltem Publikum (2/2015)
  • Flucht und Migration – Medienethische Facetten einer brisanten Debatte (1/2016)
  • Sexualität und Medien (3/2016)
  • Gemeinwohl und Medien (1/2017)

Geschichte

Franz-Josef Eilers SVD gründete 1968 gemeinsam mit Michael Schmolke<ref name="MS" /> und Karl R. Höller die Fachzeitschrift für Kommunikation in Religion, Kirche und Gesellschaft „Communicatio Socialis“. Der Titel der Zeitschrift leitet sich vom Titel des Konzildekrets Decretum de instrumentis Communicationis socialis „Inter mirifica ab. Dieses war das erste Dekret der katholischen Kirche über Kommunikationsmittel.<ref>Vgl. Michael Schmolke: Franz-Josef Eilers wurde 75. Eine Collage als Hommage für den Gründer von „Communicatio Socialis“. In: Communicatio Socialis. Internationale Zeitschrift für Kommunikation in Religion, Kirche und Gesellschaft. 40/2007, Heft 3, S. 292–298, {{#invoke:Vorlage:URN|f|errHide=1|errNS=0|errClasses=error editoronly|errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Parameter:URN}}{{#if: | Vorlage:URN – Parameter 3= wird nicht mehr unterstützt; bitte verwende resolver=}}.</ref> Die Zeitschrift steht von ihrer theologischen Ausrichtung her im Geiste dieses Konzils und fühlt sich seinen Aussagen und seiner ökumenischen Sichtweise verpflichtet.<ref>Franz-Josef Eilers: Publizistik als Aufgabe. In: Communicatio Socialis. 1/1968, Heft 1, S. 1–5, hier: S. 3, doi:10.5771/0010-3497-1968-1-1 (nomos-elibrary.de).</ref> Eine besondere Aufgabe der Zeitschrift sah der Gründer Franz-Josef Eilers SVD in der Sammlung und Zusammenfassung von Nachrichten über Ereignisse im Bereich der kirchlichen Publizistik auf der ganzen Welt. Communicatio Socialis sollte allen, die sich den publizistischen Aufgaben der Kirche verpflichtet fühlen, als Informationsquelle und Anregung zur Diskussion dienen. In letzter Zeit entwickelte sich Communicatio Socialis in Richtung einer allgemeinen kommunikations- und medienwissenschaftlichen Zeitschrift mit medienethischem und kirchlich-religiösem Schwerpunkt.

Von 1968 bis 1993 trug die Zeitschrift den Untertitel „Zeitschrift für Publizistik in der Kirche und Welt“. Im Jahrgang 26/1993 wechselte diese zu „Internationale Zeitschrift für Kommunikation in Religion, Kirche und Gesellschaft“. Mit dem Doppelheft 3/4 (2013) erfuhr die Zeitschrift ihre medienethische Neuausrichtung und hält nun den Untertitel „Zeitschrift für Medienethik und Kommunikation in Kirche und Gesellschaft“.

Weitere Informationen zu der Geschichte der Zeitschrift finden sich in Jahrgang 45/2012, Heft 4.<ref>Michael Schmolke: Abschied und Dank. Ein Herausgeber blickt auf 45 Jahrgänge zurück. In: Communicatio Socialis. 45/2012, Heft 4, S. 341–346, {{#invoke:Vorlage:URN|f|errHide=1|errNS=0|errClasses=error editoronly|errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Parameter:URN}}{{#if: | Vorlage:URN – Parameter 3= wird nicht mehr unterstützt; bitte verwende resolver=}}.</ref> Zum 50. Jahrgang der Zeitschrift ist ein Sonderband erschienen, der fünf exemplarische Artikel aus fünf Jahrzehnten der Zeitschrift versammelt und einordnet.<ref>Klaus-Dieter Altmeppen, Alexander Filipović, Renate Hackel-de Latour (Hrsg.): Soziale Kommunikation im Wandel. 50 Jahre Medienethik und Kommunikation in Kirche und Gesellschaft. Sonderband anlässlich des 50-jährigen Jubiläums der Zeitschrift Communicatio Socialis (= Communicatio Socialis. Sonderband). Nomos, Baden-Baden 2017, ISBN 978-3-8487-4035-2.</ref>

Herausgeber und Redaktion

Liste der bisherigen und aktuellen Herausgeber:

Redaktionsleiterin ist Renate Hackel-de Latour, weitere Redaktionsmitglieder sind Susanna Endres, Annika Franzetti, Petra Hemmelmann, Magdalena Hoffmann, Jonas Schützeneder und Susanne Wegner (Stand: 2023).<ref>Redaktion, abgerufen am 29. August 2023.</ref>

Weblinks

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}}{{#ifeq: 0 | 0 | {{#if: {{#invoke:URIutil|isDNBvalid|01126389X}} | | (???)}} }} Titeldaten der Zeitschrift im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek

Einzelnachweise

<references />