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Col de Marie-Blanque

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Vorlage:Infobox Pass

Der Col de Marie-Blanque ist ein Vorlage:Höhe hoher Gebirgspass in den französischen Pyrenäen im Département Pyrénées-Atlantiques. Er verbindet das Vallée d’Aspe mit dem Vallée d’Ossau.

Die nächstgelegenen größeren Städte sind Pau und die Pilgerstadt Lourdes.

Vom Ort Escot ist der Westanstieg zur Passhöhe 9,3 km lang und durchschnittlich 7,7 % steil. Der größte Teil der Steigung konzentriert sich auf die letzten vier Kilometer, auf denen 460 Höhenmeter überwunden werden. Die Strecke der Ostseite beträgt von Louvie-Juzon 15 km, von Bielle etwa 11,5 km mit 5,1 % durchschnittlicher Steigung.

Radsport

Der Col de Marie-Blanque wurde mit der Tour de France und der Vuelta a España von zwei Grand Tours überquert. Er gilt als ein Berg mit besonderer Zuschauerbegeisterung. Cyril Dessel, ein Gewinner der Bergwertung am Marie Blanque, schwärmte von seiner Kulisse.

Tour de France

Bis 2023 wurde der Col de Marie-Blanque insgesamt 16-mal von der Tour de France befahren.<ref>Vorlage:Internetquelle</ref>

Die erste Befahrung war im Jahr 1978 auf der 10. Etappe, die von Biarritz nach Pau führte. Sie erfolgte von der Westauffahrt, an deren Ende sich der Belgier Michel Pollentier die Bergwertung der 2. Kategorie sicherte. Bei der zweiten Überquerung im Jahr 1986 wurde der Anstieg als Bergwertung der 1. Kategorie klassifiziert. Die erste Ostauffahrt fand im Jahr 1990 statt und wurde als Bergwertung der 1. Kategorie gewertet. Ab dem Jahr 1995 gilt diese als Anstieg der 2. Kategorie.

Bei den letzten zwei Überquerungen in den Jahren 2020 und 2023 wurde der Col de Marie-Blanque vor der Zielankunft in Laruns absolviert. Beide Male setzte sich eine Ausreißergruppe durch, wobei es im Hauptfeld zu größeren Zeitabständen zwischen den Gesamtklassement-Fahrern kam. Im Jahr 2023 führte der Australier Jai Hindley auf der 5. Etappe über die Passhöhe, ehe er die Etappe gewann und das Gelbe Trikot übernahm. Dahinter distanzierte Jonas Vingegaard seinen Kontrahenten Tadej Pogačar, der bei der Etappe über den Col de Marie-Blanque im Jahr 2020 seinen ersten Tour-de-France-Etappensieg gefeiert hatte.<ref>Vorlage:Internetquelle</ref><ref>Vorlage:Internetquelle</ref>

Sieger der Bergwertung
Jahr Etappe Bergwertung Erster am Gipfel Auffahrt
1978 10. Etappe 2. Kategorie Vorlage:BEL Michel Pollentier West
1986 12. Etappe 1. Kategorie Vorlage:ESP Pedro Delgado West
1987 13. Etappe 1. Kategorie Vorlage:COL Luis Herrera West
1987 14. Etappe 1. Kategorie Vorlage:FRA Gilbert Duclos-Lassalle West
1989 Vorlage:09. Etappe 1. Kategorie Vorlage:FRA Robert Forest West
1990 17. Etappe 1. Kategorie Vorlage:FRA Dominique Arnaud Ost
1992 Vorlage:02. Etappe 1. Kategorie Vorlage:FRA Richard Virenque West
1995 16. Etappe 2. Kategorie Etappe nicht gewertet Ost
1996 17. Etappe 2. Kategorie Vorlage:AUS Neil Stephens Ost
2000 10. Etappe 1. Kategorie Vorlage:ESP Javier Otxoa Palacios West
2005 16. Etappe 1. Kategorie Vorlage:DEU Jörg Ludewig West
2006 10. Etappe 1. Kategorie Vorlage:FRA Cyril Dessel West
2007 16. Etappe 1. Kategorie Vorlage:COL Mauricio Soler West
2010 17. Etappe 1. Kategorie Vorlage:ESP Juan Antonio Flecha West
2020 [[Tour de France 2020/9. Etappe|Vorlage:09. Etappe]] 1. Kategorie Vorlage:CHE Marc Hirschi West
2023 [[Tour de France 2023/5. Etappe|Vorlage:05. Etappe]] 1. Kategorie Vorlage:AUS Jai Hindley West

Vuelta a España

Im Jahr 2016 führte die Vuelta a España im Rahmen der 16. Etappe über den Col de Marie-Blanque. Die Etappe begann in Dantxarinea und endete auf den Col d’Aubisque (1709 m). Sieger der Bergwertung der 1. Kategorie wurde der Franzose Kenny Elissonde.<ref>Vorlage:Internetquelle</ref>

Jahr Etappe Bergwertung Erster am Gipfel Auffahrt
2016 14. Etappe 1. Kategorie Vorlage:FRA Kenny Elissonde West

Weblinks

Vorlage:Commonscat

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Navigationsleiste Französische Pyrenäenpässe