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Codex Vaticanus Graecus 2061

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Manuskripte des Neuen Testaments
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Unzial 048
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Name Codex Vaticanus 2061

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Zeichen

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Text Apostelgeschichte, Katholische Briefe, Paulusbriefe

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Sprache Griechisch

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Datum 5. Jahrhundert

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Gefunden

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Lagerort Vatikanische Bibliothek

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Quelle

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Größe 30 × 27 cm

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Typ Alexandrinischer Texttyp

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Kategorie II

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Hand

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Notiz nahe an Codex A

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Der Codex Vaticanus 2061 (Gregory-Aland Nr. 048; von Soden α 1) ist eine griechische Handschrift des Neuen Testaments, die auf das 5. Jahrhundert datiert wird.<ref name="Aland">Kurt und Barbara Aland: Der Text des Neuen Testaments. Einführung in die wissenschaftlichen Ausgaben sowie in Theorie und Praxis der modernen Textkritik. Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart 1981, ISBN 3-438-06011-6, S. 123.</ref> Früher trug sie die Bezeichnung Codex Basilianus 100, noch früher Codex Patriniensis 27.<ref name = Gregory/>

Beschreibung

Die Handschrift umfasst nahezu die gesamte Apostelgeschichte, Katholische Briefe, Paulusbriefe auf 21 Pergamentblättern (von original 316). Sie hat ein Format von 30 × 27 cm. Der Text steht in drei Spalten mit 40–41 Zeilen und 12–15 Buchstaben pro Zeile.<ref name = Gregory>C. R. Gregory: Textkritik des Neuen Testaments. Leipzig 1900, Bd. 1, S. 121.</ref> Die Buchstaben sind einfach rund und quadratisch. Spiritus asper, Spiritus lenis und Akzente scheinen zu fehlen. Euthalian apparatus fehlen auch.<ref name = Gregory/>

Die Handschrift ist ein zweimal überschriebener Palimpsest.<ref name = Aland/> Der Bibeltext wurde zuerst überschrieben mit Homilien des Johannes Chrysostomus: in lotionem pedum; in sanctum Sabbatam; de proditone Iudae; in sanctum Thoma; in ascensionem. Ein weiteres Mal wurde er überschrieben mit Texten von Gregor von Nazianz.<ref>https://www.trismegistos.org/ldab/text.php?tm=%20144136 Eintrag in der Leuven Database of Ancient Books.</ref>

Text

Der griechische Text des Codex repräsentiert den Alexandrinischen Texttyp. Es wird der Kategorie II zugeordnet.<ref name = Aland/> Die Handschrift ist nahe am Codex Alexandrinus.<ref name = Kenyon>Frederic G. Kenyon: Handbook to the Textual Criticism of the New Testament. 2. Auflage. London 1912, S. 122.</ref>

Geschichte

Am Ende des 17. Jahrhunderts wurde die Handschrift in dem Kloster der heiligen Maria von Patire bei Rossano in Kalabrien aufbewahrt.<ref name = Gregory/>

Der Codex wird in der Vatikanischen Apostolischen Bibliothek (Gr. 2061) in Rom aufbewahrt.<ref name = Aland/>

Siehe auch

Einzelnachweise

<references/>

Literatur

Weblinks