Zum Inhalt springen

Codex Augiensis

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
{{#if:Codex Augiensis (Eph 1,12-19).jpg| {{#if:| {{#if:Augiensis| {{#if:Fp| {{#if:Paulusbriefe| {{#if:griechisch-lateinisches Diglott| {{#if:9. Jahrhundert| {{#if:| {{#if:Trinity College (Cambridge)| {{#if:| {{#if:23 × 19 cm| {{#if:Westlicher Texttyp| {{#if:II| {{#if:| {{#if:|
Manuskripte des Neuen Testaments
PapyriUnzialeMinuskelnLektionare
Unzial 010
{{#if: 250}}px
{{#if:
250}}px

}}}}

Name Augiensis

}}

Zeichen Fp

}}

Text Paulusbriefe

}}

Sprache griechisch-lateinisches Diglott

}}

Datum 9. Jahrhundert

}}

Gefunden

}}

Lagerort Trinity College (Cambridge)

}}

Quelle

}}

Größe 23 × 19 cm

}}

Typ Westlicher Texttyp

}}

Kategorie II

}}

Hand

}}

Notiz

}}

Der Codex Augiensis (Gregory-Aland no. Fp oder 010) ist eine griechisch-lateinische Unziale der Paulusbriefe, welche auf das 9. Jahrhundert datiert wird. Die Handschrift ist nicht vollständig.<ref name="Aland">Kurt und Barbara Aland: Der Text des Neuen Testaments. Einführung in die wissenschaftlichen Ausgaben sowie in Theorie und Praxis der modernen Textkritik. Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart 1989, S. 119. ISBN 3-438-06011-6</ref> Die Handschrift trägt ihren Namen von Monasterium Augiensis, dem lateinischen Namen für das Kloster Reichenau.

Beschreibung

Der Codex besteht aus 136 beschriebenen Pergamentblättern (23 auf 19 cm); allerdings fehlen dem Codex einige Teile der Paulusbriefe (Röm 1:1–3:19, 1 Kor 3:8–16, 6:7–14, Kol 2:1–8, Phil 21–25, Hebräerbrief).<ref name = Aland/>

Es bestehen Ähnlichkeiten zum Codex Boernerianus und zum Codex Claromontanus.<ref>Metzger, Bruce M., The Text of the New Testament: Its Transmission, Corruption and Restoration, 1968 etc., Oxford University Press, S. 52.</ref>

Die Blätter werden im Trinity College in Cambridge unter der Katalognummer B. XVII. 1 aufbewahrt.<ref name = Aland/> Ein Schreiber, vermutlich sogar die erste Hand, setzte an einer Stelle ein deutsches Wort über ein griechisches, was die Herkunft aus dem deutschsprachigen Raum erhärtet. Der Codex wurde 1718 von Richard Bentley für 250 holländische Gulden gekauft.<ref>Nestle, Einführung in das gr. NT S. 75</ref>

Der griechische Text des Codex repräsentiert den westlichen Texttyp. Er wird der Kategorie II zugeordnet.<ref name = Aland/>

Siehe auch

Einzelnachweise

<references />

Literatur

}}{{#ifeq:0|1

        |{{#switch:00
                  |11= (print/online)
                  |10= (print)
                  |01= (online)
          }}

}}{{#ifeq:0|0

        |{{#ifeq:0|0
              |{{#if:{{#invoke:URIutil|isISSNvalid|1=0073-0688}}
                    |
                    |{{#invoke:TemplUtl|failure|ISSN ungültig}}}}}}

}}.

Weblinks