Cochemiea guelzowiana
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| Cochemiea guelzowiana | ||||||||||||
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| Datei:Mammillaria guelzowiana.jpg
Cochemiea guelzowiana | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Cochemiea guelzowiana | ||||||||||||
| (Werderm.) P.B.Breslin & Majure |
Cochemiea guelzowiana ist eine Pflanzenart aus der Gattung Cochemiea in der Familie der Kakteengewächse (Cactaceae). Das Artepitheton guelzowiana ehrt den deutschen Kakteensammler Robert Gülzow aus Berlin.<ref>Urs Eggli, Leonard E. Newton: Etymological Dictionary of Succulent Plant Names. Springer, Berlin/Heidelberg 2004, ISBN 978-3-642-05597-3, S. 100.</ref>
Beschreibung
Cochemiea guelzowiana wächst anfangs einzeln und bildet später Gruppen. Die kugelförmigen Triebe haben einen eingesenkten Scheitel. Sie erreichen Wuchshöhen von bis 7 Zentimetern und Durchmesser von 4 bis 10 Zentimeter. Die weichfleischigen Warzen sind konisch bis zylindrisch. Sie enthalten keinen Milchsaft. Die Axillen sind kahl. Die 1 bis 6 schlanken, nadeligen, rötlich braunen bis gelblichen Mitteldornen sind 8 bis 25 Millimeter lang. Einer von ihnen ist gehakt. Die haarartigen weißen 60 bis 80 Randdornen sind verdreht und bis 15 Millimeter lang.
Die glocken- bis trichterförmigen Blüten sind mehr oder weniger leuchtend purpurrot, bis 4 Zentimeter lang und erreichen Durchmesser von 7 Zentimetern. Die fast kugelförmigen hellroten oder gelblich weißen Früchte werden bis 8 Millimeter lang.
Verbreitung, Systematik und Gefährdung
Cochemiea guelzowiana ist im mexikanischen Bundesstaat Durango verbreitet.
Die Erstbeschreibung als Mammillaria guelzowiana erfolgte 1928 durch Erich Werdermann.<ref>E. Werdermann: Mamillaria Gülzowiana Werd. n. sp. In: Zeitschrift für Sukkulentenkunde. Band 3, Nr. 16, 1928, S. 356–357 (online).</ref> Peter B. Breslin und Lucas C. Majure stellten die Art 2021 in die Gattung Cochemiea.<ref>Peter B. Breslin, Martin F. Wojciechowski, Lucas C. Majure: Molecular phylogeny of the Mammilloid clade (Cactaceae) resolves the monophyly of Mammillaria. In: Taxon. Band 70, Nr. 2, 2021, S. 319 (doi:10.1002/tax.12451).</ref> Weitere nomenklatorische Synonyme sind Krainzia guelzowiana <templatestyles src="Person/styles.css" />(Werderm.) Backeb. (1951), Phellosperma guelzowiana <templatestyles src="Person/styles.css" />(Werderm.) Buxb. (1951) und Bartschella guelzowiana <templatestyles src="Person/styles.css" />(Werderm.) Doweld (2000).
Die Art wurde in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN von 2002 als „{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)“, d. h. vom Aussterben bedroht, eingestuft. Im Jahr 2013 wird sie als „{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)“, d. h. als nicht gefährdet geführt.<ref>[[[:Vorlage:IUCN/Weblink]] Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:IUCN“ ist nicht vorhanden.] in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN 2020-3. Eingestellt von: Fitz Maurice, W.A. & Fitz Maurice, B, 2009. Abgerufen am Vorlage:FormatDateSimple.</ref>
Nachweise
Literatur
- Edward F. Anderson: Das große Kakteen-Lexikon. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2005, ISBN 3-8001-4573-1, S. 384.
Einzelnachweise
<references />